Die Bastion - Königreiche werden brennen...
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Alryc ist offline Alryc  
Königreiche werden brennen...
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Alryc`s alternatives Ego
Der Bericht des Erzmagiers Khadgar war kaum von allen Mitgliedern der Sitzung richtig verdaut worden, da brach auch schon eine stetige Unruhe aus. Ein Mitglied des Rates der Sechs, vielleicht der Inbegriff aller Zauberer Dalarans, Khagdar, Held des Zweiten Krieges, war auf den Verheerten Inseln, im Grabmal des Sargers von Gul'dan, der Inkarnation der Dunkelheit, besiegt worden. Obgleich Maiev Shadowsong ihn im Kampf unterstützt hatte, waren Gul'dans neue Kräfte nicht länger aufzuhalten gewesen. Schlimmer noch, die Legion hatte durch den Hexenmeister ein Portal geöffnet, welches seit Urzeiten im Grabmal geschlummert hatte. Schweigend hatte Alryc den Erzählungen, den stetigen Warnungen und der Dringlichkeit, mit welcher der Erzmagier sie ausgesprochen hatte gelauscht und auch den Anweisungen, welche daraufhin erteilt worden waren.

Die Invasion hatte begonnen, Azeroth stand ein weiteres Mal an der Schwelle zur Vernichtung und dieses Mal, würde man einen krieg erwarten, welcher der Vernichtung des Krieges der Ahnen gleichkommen würde. Alle Agenten der Kirin Tor, welche Einheiten zugeteilt worden waren, wurden entsandt, um sie vor dem aufziehenden Sturm zu warnen, sie zur Front zu rufen, sie auf ihre Heimatwelt zu rufen, während die dämonische Invasion der Legion bereits aus dem Grabmal emporkroch wie toxisches Gas. Vergessen war das Gespräch mit Proudmoore, welches Alryc geführt hatte, um den Wechsel der Offiziere in der Bastion zu beschleunigen, vergessen waren alle Intrigen, welche gesponnen werden sollten, um die eigene Machtposition zu verbessern. Es zählte nurnoch, dieser Welt als Beschützer verschrieben zu sein, nein, dachte er bei sich, als Wächter. Als neuer Wächter.

Kaum hatte er die Versammlungshalle verlassen, webte er auch bereits einen Portalzauber, viele seiner Kollegen und Kolleginnen machten es ihm gleich, um ihren Einheiten Bericht zu erstatten. Sekunden später verblasste die Kulisse Dalarans und um ihn herum materalisierte sich die Garnison der Bastion, jene beschauliche Festung im Herzen des Schattenmondtals. Hier und dort gingen Arbeiter ihrem Tagewerk nach, all' dies kümmerte den Zauberer nicht. Er hoffte, im Hauptgebäude die derzeitigen Offiziere anzutreffen, sie gar bei einer eigenen Sitzung zu stören. Ein weitere Zauber wurde gewoben, um ihn ins Innere des Gebäudes zu bringen. Mochten dabei auch Pergamente und Karten umhergewirbelt werden, folgten deutliche Worte, um den Ärger des Rates zu schmälern. Es war keine Zeit mehr, für Zurückhaltung.



Die Warnung war ausgesprochen worden, so wie es dereinst Medivh in König Terenas Thronsaal in Lordaeron getan hatte. Alryc hoffte nur, dass dieses Mal nicht ganze Reiche fallen mussten, ehe man die Warnung beherzigte...



"Grant to us the serenity of mind to accept that which cannot be changed; the courage to change that which can be changed, and the wisdom to know the one from the other." - Archmage Antonidas


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Alryc am 19.08.2016 - 17:53.
Beitrag vom 09.08.2016 - 16:34
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Alryc ist offline Alryc  
20 Beiträge
Alryc`s alternatives Ego
Der Rat der Bastion war informiert worden und wenn er eine Illusion seiner Person zurücklassen musste, welche jene Warnung immer und immer wieder aussprach, bis man sie fortschickte. Er hatte keine Zeit mehr zu warten und würde es auch nicht länger tun. Die Lage musste sondiert werden, die Knotenpunkte der Invasion mussten ausfindig gemacht werden, um sie zu lösen und zu verschliessen. Azeroth würde nicht dem Schrecken der Dämonen anheim fallen, soviel war sicher.

Erneut webte er einen Zauber, erneut kostete ihn dies einen großen Teil seiner Kräfte. Doch jener Zauberspruch brachte ihn an einen Ort, welcher mit seinen von Schnee beseelten Gipfeln und dem sonst so frohen Klang aus zwergischen Tavernen oder den Explosionen mancher Gerätschaften der Gnome kaum unbekannt für stolze Verteidiger der Allianz war: Dun Morogh, vor den Toren der Eisenschmiede selbst, war die Legion mit mächtigen Schiffen aus dem Nether gestiegen und hatte ihre teufelsverderbten Portale in der Realität geöffnet. Der Magus traute seinen Augen nicht, als er sich gewahr wurde, mit welcher Stärke die Legion hier zu zuschlagen vermochte, im Zentrum der Macht zweier Völker der Allianz!





Die Konstrukte am Himmel, eindeutig mit unzähligen Dämonen gefüllt, schleuderten einen Regen von Teufelsmagie auf das friedliche Städtchen Kharanos. Doch die Zwerge waren nicht unvorbereitet, geschweige denn hilflos. Muradin von den Bronzebärten, Falstad von den Wildhämmern und selbst Moira vom Klan der Dunkeleisenzwerge führten ihr Volk in die Schlacht um die Sicherheit ihrer Heimat. Alryc war kaum allein anwesend. Weitere Helden Azeroths, aller Klassen und Ränge, eilten herbei um der Legion die Stirn zu bieten. Obgleich bereits abstrakte Gebäude in die Kruste Azeroths gebohrt worden waren, um der Legion als Stützpunkte zu dienen. Dämonen aller Arten und Größen strömten durch das Land der Zwerge und Gnome und der Kampf schien erbitterter denn je zu toben. War dies Azeroths letzte und gar dunkelste Stunde?





Doch die Verteidiger der Allianz gewannen die Oberhand, vermochten es Konstrukt um Konstrukt einzureißen und je weiter die Dämonen zurückgedrängt wurden, umso sicherer war sich dieser selbsternannte "Wächter", dass seine Anwesenheiut andernorts nötiger gebraucht wurde. Kurz spähte er in die Ley-Linien hinaus, versuchte einen weiteren Invasionspunkt zu lokalisieren und fand ihn schliesslich, inmitten des Hoheitsgebietes der Horde selbst.

Sekunden später erschien der Magus nahe dem Ort, welchen man als Wegekreuz kannte, in nördlichen Teil des Brachlandes. Was er dort sah, schien ihn, trotz seiner Grundabneigung für die Horde, erst recht zu verstören. Auch hier schwebte ein gewaltiges Schiff am Himmel, deckte die kleine Stadt und ihre Bewohner mit Flammen ein, derweil das geöffnete Portal am Himmel Dämonen ausspie, wie ein Bienenstock seinen insektoiden Staat entließ, wenn jemand ihren Honig zu stehlen gedachte. Nein, dies war kein halbgarer Versuch der Legion diese Welt zu testen, es war eine ausgewachsene Invasion.



Erneut stieß der Magus mit seinem Drachen vom Himmel herab, welcher sich sogleich wieder vom Boden abdrückte, um in der Luft den geflügelten Scheusalen Paroli zu bieten. War der Zauberer verrückt geworden, inmitten einer Ortschaft der Horde Unterstützung zu leisten? Offenbar schon. Doch blieb ein Angriff seitens der Horde aus, vielmehr begrüßte man ihn, sowie auch weitere Angehörige der Allianz mit offenen Armen. Nur gemeinsam, war man bereit und fähig, dem Sturm zu trotzen, doch würde es reichen? Die Zeit mochte dies zeigen.





Auch hier gelang es den vereinten Streitkräften von Allianz und Horde, die dämonischen Heerscharen in die Flucht zu schlagen, selbst einen ihrer Lords niederzustrecken. Doch gab es noch weitere Orte, an denen die Legion zuschlug, mit unerbittlicher Härte gegen die Verteiduger Azeroths vorging. Das Hügelland in Lordaeron, die Wüste von Tanaris und selbst am Nordtor Orgrimmars, im herbstlichen Aszhara, schlugen sie zu.





Fürwahr, dies war Azeroths dunkelste Stunde...




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Beitrag vom 13.08.2016 - 02:36
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Tonje ist offline Tonje  
643 Beiträge
Tonje`s alternatives Ego
Ebenso schnell und unvorhergesehen, wie er auftauchte, verschwand der Magus aus dem Haupthaus der Garnison und ließ Satara und Tonje mit einer plappernden Illusion zurück.


"...Auf Azeroth herrscht Kriegsgefahr...die Legion ist erneut eingefallen...ruft die Bastion zu den Waffen..."



Tonje brummte.


Es hatte schon fast den Anschein, dass die Eulensang noch düstere Verbündete hatte. Ein Problem nach dem Anderen, ein offizieller Befehl war noch nicht eingegangen, bei dem scheinbar herrschenden Chaos war das aber auch nicht verwunderlich.


Dem einen Befehl soll man sich nun beugen und einem Weiteren vorrauseilen...

Tonje blickte zu Satara.



Weder Ruhe noch Frieden sind uns gegönnt...rufen wir die Bastion zusammen.


Beitrag vom 16.08.2016 - 11:07
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Alryc ist offline Alryc  
Die Verheerte Küste
20 Beiträge
Alryc`s alternatives Ego
Der Rat der Bastion hatte sich offenkundig endlich dazu entschieden etwas zu unternehmen, so zumindest deutete der Magus Alryc das einberufene Treffen der Offizierin Tonje Inu, welche die Mitglieder der Bastion, welche noch im Lager auf Draenor verblieben waren, vor dem Hauptgebäude erwartete. Doch anstatt unmittelbar einen Befehl zu äußern, gar die Anweisung auszugeben, endlich der Legion entgegen zu treten, zog sich die pandarische Offizierin mit Rahleg Hardroon und Libelia Graupenheim in das Innere des Gebäudes zurück. War seine Warnung nicht deutlich genug gewesen?! Die Legion stand vor der Tür, hatte sie nahezu eingeschlagen und man gab sich irgendwelchen Pläuschchen hin, anstatt endlich zur Tat zu schreiten. Offenbar wussten die meisten Mitglieder noch nicht einmal, was derzeit vor sich ging, doch musste sich der Magus vorerst noch an die Befehlskette halten und gab bestenfalls einen Ausblick darauf, was dieser Abend bereithalten würde.



Minuten vergingen, in denen, gerade Eulensang, den Magus löcherte, was denn so wichtig sei, dass er es nicht einfach aussprach. Zu gern hätte er sie allesamt nach Azeroth, an einen der Orte gebracht, welchen die Dämonen derzeit überfielen, um endlich dieser trägen Lethargie zu entfliehen. Doch noch ehe er derlei Narretei folgen konnte, nahm Tonje erneut ihren Platz auf dem höchsten Punkt der Treppe ein und es folgte eine Ankündigung, die der Magus bestenfalls für unpassend zum derzeitigen Moment hielt. Eulensang hingegen, da war er sich sicher, sprang in ihren Gedanken bereits freudestrahlend und wild kichernd im Kreis: Der Befehl des Königs wurde verkündet, jeder Einheit der Allianz, sollte ein Nachtelf oder eine Nachtelfe als Offizier zugeteilt werden, umso überraschender war es, dass Satará Donneraxt war, welche nun nicht länger den Rang eines Offizieres innehaben sollte.





Der Magus konnte schliesslich nicht länger an sich halten, obgleich dieser Wechsel im Machtgefüge der Bastion für die langgedienten Mitglieder ein schwerer Schlag war, gab es wichtigere Dinge, welche der Aufmerksamkeit von ganz Azeroth bedürfen. Zu seiner Verwunderung, erteilte ihm die Offizierin daraufhin das Wort, anstatt bereits zu verkünden, wer nunmehr Satarás Platz einnehmen würde. Und der selbsternannte Nachfolger des Wächters Medivh versuchte sich bestenfalls kurz zu fassen. Die Legion war auf Azeroth eingefallen, kein Stoßtrupp, kein umherstreunender Pöbel, es war eine massive Invasion, eine Armee, welche gekommen war um die Allianz, die Horde und alles Leben auf Azeroth auszulöschen. Sie alle würden gebraucht werden um dem Feind Paroli zu bieten, würden gebraucht werden um sich diesem alten Feind zu entledigen. Der Krieg der Ahnen, bekannt wohl einzig bei manchen Nachtelfen der Bastion, selbst der Brennende Kreuzzug oder der Dritte Krieg, nebst der Beschwörung des Betrügers Kil’jaeden am Sonnenbrunnen, würden durch diese Invasion in den Schatten gestellt.







Kaum hatte er geendet, trat er wieder zurück und erneut war es an der Offizierin Tonje Inu, das Wort zu ergreifen und die Ernennung des Elfen zu veranlassen, welcher oder welche, Satará Donneraxt ersetzen würde. Zur Überraschung nahezu aller, wohl selbst der betroffenen Kaldorei, wurde Elathariel Eulensang nach vorne gebeten, sollte vortreten und ein jeder erwarte wohl dass sie nunmehr vorgeführt werden würde um einen anderen Elfen zu ernennen. Doch nichts dergleichen geschah, nein. Tonje ernannte Eulensang zur Offizierin, der Komplott war von Erfolg gekrönt und Eulensang hatte ihre Machtposition erhalten. Würde sie sich dort halten können? Eine der Fragen, welche diese Nacht beantworten dürfte, denn fraglich war, ob sie überhaupt den Sturm auf den Invasionspunkt der Legion überleben mochten.











Während Tonje Inu in der Garnison der Bastion verblieb, war es an Eulensang, den Sturm auf die Verheerte Küste unter dem Banner der Bastion anzuführen, erstmals seit Jahren wieder als Gallionsfigur das Banner des Turmes zu repräsentieren. Sogleich erging von ihrer Seite die Anweisung, sich abmarschbereit zu machen. Selbst Veoxas wurde vom Strafrang entbunden, sollte sie sich doch ebenfalls in ihre Rüstung hüllen und sich bewaffnen. Azeroth musste gemeinsam stehen, musste sich vereinen um dem Sturm zu trotzen. Sie durchschritten ein Portal, welches der Magus gen Sturmwind errichtet hatte. Elathariel Eulensang, Veoxas, Rahleg Hardroon, Tyshaela Schattenklinge, Mariska Knistervolt, Libelia Graupenheim und zu guter Letzt auf Alryc James Lancaster, traten die Reise zur Verheerten Küste an. Im Hafen Sturmwinds wurden letzte Vorbereitungen getroffen. Ein ausgiebiges Mal, geschärfte und gesegnete Waffen waren die letzten Glücksbringer, welche man zur Vorbereitung nutzen konnte.







Sie würden Teil der zweiten Welle sein, König Wrynn, der Anführer aller Allianzstreitkräfte war bereits vor Ort und wurde von Gelbin Mekkatorque begleitet, dem Hochtüftler der Gnomeregan-Gnome, welcher seinen neuen Kampfanzug in die Schlacht führte. Viele Verluste waren bereits vermeldet worden, tausende Soldaten mochten bereits den Tod gefunden haben. Doch alle Mitglieder Bastion hatten das Schiff bestiegen, welches sie zur Inselgruppe brachte, welche das Grabmal des Sargeras beherbergte und tatsächlich war ungewiss, wer von ihnen allen diese Schlacht überleben mochte.





Einige Stunden später hatten sie die Inselgruppe erreicht und wurden dort bereits von Genn Greymane, dem König der Gilneer und selbst ein Worgen, nebst Jaina Proudmoore, der Anführerin der Kirin Tor erwartet. Mit ihnen waren Soldaten aus Gilneas, der Exodar und auch unzähligen Zauberern der Kirin Tor und Darnassus gekommen. Sogleich begann der Kampf um den Brücenkopf, die Landezone, welche darin gipfelte, eine Verdammniswache niederzuringen. Jene, die über geübte Augen verfügten, mochten auf der anderen Seite des Strandes, getrennt durch eine Wand aus Teufelsfeuer, die Streitkräfte der Horde erkennen, welche wiederum von Vol’Jin und Thrall angeführt ihrerseits die Küste zu stürmen begannen. Doch kaum hatte man eine Hügelkette erklommen, da wurde bereits deutlich, dass die gesamte Insel im Würgegriff der Legion gefangen war. Abstrakte Schiffe, wie jene, welche überall auf Azeroth Dämonenhorden ausspien, materialisierten sich am Himmel.







Doch weiter unten hielten Varian und Gelbin mitsamt ihrer Streitkräfte die Stellung und wurden auch sogleich von den Verstärkungstruppen unterstützt, zu welchen sich auch alle Recken der Bastion zählen mochten. Bisher hielt Eulensang die Einheit zusammen, offenbarte, dass sie ihre Führungsqualitäten nicht verloren hatte, obgleich manch‘ einer ihr wohl gönnte, dass sie das Gegenteil aufzeigen sollte. Unter der Führung der Kaldorei und der Herrscher der Allianz, kämpfte man sich durch eine dämonenverseuchte Stadt, welche von Leichen der Argentumkreuzzügler übersät worden war. Tiron war hier! Der Ashbringer selbst, war in die Schlacht gezogen, doch konnte man ihn nicht auffinden, weder vor noch in den dämonischen Konstrukten oder auf den sündigen Altären. Bald schon wurde deutlich, wo sich der Hochlord des Kreuzzuges befand, in der Gewalt des Hexenmeisters Gul’dan. Der Feind der Bastion war hier, er war tatsächlich für diese Invasion verantwortlich und zeigte den Truppen der Allianz und der Horde sogleich auf, welche Mächte er repräsentierte, als er einen gewaltigen Dämonen, einen Koloss sondergleichen aus dem Lavabecken beschwor, welchen es gelang, selbst das Licht zu zerschmettern, welches Fordring beschützte. Unter Schmerzensschreien, versank der Hochlord im glühenden Sumpf aus Teufelsfeuer
.


Gul’dan floh erneut, wie man es von ihm nunmehr nur zu gut kannte und die Armeen stellten sich dem Koloss und dessen Dienern zum Kampf. Erneut verloren viele tapfere Streiter ihr Leben, wurden von Teufelsmagie verheert oder durch Klingen oder Klauen in Stücke gerissen, doch letztlich fiel der Koloss und die Allianz schickte sich an, Gul’dan zu verfolgen. Dieses Mal, würde er der Bastion nicht entkommen! Sylvannas Windrunner erklärte sich bereit, die Flanke der Allianz gegen den Nachschub der Legion zu schützen. Gemeinsam mit der Horde, konnte man nicht scheitern.



Doch Gul’dan war keineswegs allein, hinter ihm glühte das besagte Portal, der Eingang zum Grabmal des Sargeras und spie Dämonen aus, welche die Bastion selbst dereinst besiegt hatte! Bekannte Gesichter säumten die Ränge der Legion und stürmten auf die Reihen der Allianz zu, doch mit einer Kehle, einer Stimme, schrien die Verteidiger Azeroths, dass sie nicht scheitern würden!





Wie durch ein Wunder, hatten es alle Streiter der Bastion vollbracht auf das Luftschiff zu entkommen. Viele andere Mitglieder der Allianz hatten weniger Glück gehabt und würden für trauernde Familien sorgen. Doch all‘ dies schien im Moment ohne Bedeutung zu sein, Varian Wrynn, der Anführer der Allianz, hatte sich geopfert um ihnen ihre Flucht zu ermöglichen, derweil die Horde augenscheinlich Verrat begangen hatte. Ein gefundenes Fressen für den Magus, welcher seine Antipathie gegenüber den Hordetruppen selbst derart geschwächt noch zum Ausdruck brachte.



Auf Geheiß Greymanes, brach die Gruppe zum Schloss selbst auf, sollte das Schreiben überbringen, welches Varian in den Momenten vor seinem Tod an den Gilneer übergeben hatte. Anduin Wrynn war nunmehr der König der Allianz, ein Junge, welcher in der Vergangenheit eher für den friedlichen Weg bekannt gewesen war. Würde er auch dieser Tage mit der Legion verhandeln wollen? Dies würde sich zeigen. Eulensang hingegen, macht nebst der Horde auch Tonje für dieses sinnlose Unterfangen verantwortlich. Konnte es wirklich sein, dass sie Eulensang und ihre Anhänger bewusst in den Tod geschickt hatte? Fragen über Fragen.



Im Schloss angekommen, übergab die frisch gebackene Offizierin das Schreiben an den neu ernannten König Anduin Wrynn, welcher darauf pochte, dass Azeroth sich nicht aufspalten dürfte. Selbstredend widersprach Jaina Proudmoore diesem Vorschlag, schliesslich war die Horde für den Tod des Königs verantwortlich. Und aus diesem Grund weigerte nicht nur sie sich, länger mit der Horde zu kooperieren, sondern ihr treuer Anhänger Alryc James Lancaster, zog bereitwillig mit ihr nach Dalaran…



…Wahrlich. Dies war Azeroths dunkelste Stunde. Dieser Tag hatte den Aufstieg Elathariel Eulensangs und die Krönung Anduin Wrynns gesehen und zeitgleich den Tod des geliebten Königs der Allianz. Niemand von Seiten der Allianz wusste, was zeitgleich in Orgrimmar vor sich ging…








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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Alryc am 19.08.2016 - 15:03.
Beitrag vom 19.08.2016 - 15:00
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Alryc ist offline Alryc  
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Alryc`s alternatives Ego
Einige Tage war es her, dass die Allianz ihren König, Varian Wrynn, an der Verheerten Küste verloren hatte, dass Tonje Inu Elathariel Eulensang nicht nur zur Offizierin anstelle von Satará Donneraxt gemacht hatte und seitdem Alryc mitsamt Lady Jaina Proudmoore nach Dalaran verschwunden war. Doch hielt ihn dieser Umstand des Treuebekenntnis nicht davon ab, für einige Besorgungen nach Sturmwind zurück zu kehren, nur um in die Arme eines Familiars zu laufen, welcher offenbar von Khadgar selbst entsandt worden ist. Kaum hatte der Magus dessen magische Botschaft in Empfang genommen, ertönte auch bereits die Stimme Khadgars, welcher auf Draenor so hilfreich gegen die Legion gewesen war und welchen man an der Verheerten Küste doch schmerzlich vermisst worden war, im Kopf Alrycs.



Nur Minuten später, der Schwächung durch die letzten Gefechte geschuldet, fand sich der selbsternannte Wächter von Azeroth, bereits in Schloss Stormwind ein, wo einige Kollegen der Kirin Tor eine stetige Verbindung in die schwebende Stadt Dalaran offen hielten, welche nunmehr über dem mysteriösen Turm von Medivh, Karazhan, schwebte.

[

Alryc trat hindurch, um sich am Treffen des Rates der Sechs zu beteiligen, offenbar war das, was Khadgar zur Sprache bringen wollte, von gewisser Dringlichkeit, schliesslich wurden die Kirin Tor, insbesondere die wichtigen Mitglieder des Rates mit ihrer Stärke, an der Front gebraucht und nicht im Hinterzimmer einer Besprechung.



Nun wurde deutlich, Erzmagier Khadgar war nur wenige Schritte hinter Alryc gewesen und trat schliesslich in die Ratshalle ein, welche dereinst von Rhonin, dem vorherigen Anführer der Kirin Tor zur Residenz erwählt worden war, bevor er in Theramore durch Garrosh Hellscreams Manabombe sein Ende gefunden hatte. Der Erzmagier zögerte garnicht erst und ließ seinem Anliegen freien Lauf: Er wollte die Horde zurück nach Dalaran, in die Ränge der Kirin Tor holen. Ein Umstand, welcher für Alryc nicht zu akzeptieren war, hatte die Horde doch an der Verheerten Küste bewiesen, wie feige und verräterisch sie agierte. Doch noch ehe er Khadgar maßregeln konnte, obgleich ihm dies kaum zustand, ergriff bereits Jaina selbst das Wort, repräsentierte sie doch derzeit die Anführerin der Kirin Tor und Alryc wurde klar, sie war derselben Meinung wie er, was dazu führte, dass er sich ein amüsiertes Lächeln nicht verkneifen konnte. Khadgar jedoch, ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen und forderte eine Abstimmung des gesamten Rates, um über die Aufnahme der Kirin Tor zu entscheiden und das Ergebnis war niederschmetternd für die Feinde der Horde. Einzig Erzmagier Ansirem Runeweaver und Jaina Proudmoore sprachen sich dagegen aus, Alrycs Veto hätte ohnehin nicht gezählt, war er weder ein Erzmagier, noch Mitglied des Rates. In Konsequenz zur Abstimmung, verließ Jaina Dalaran, während Khadgar offenkundig ihren Platz eingenommen hatte. Sie gab jedoch eine letzte Warnung kund, dass sie alle Mitglieder, welche heute für die Horde stimmten, bald erkennen würden, dass die Horde der Inbegriff von Verrat war!























Alryc war fassungslos, was hier gerade geschehen war, hatte seine gesamte Existenz gefährdet. Doch noch ehe der Magus sich zurückziehen konnte, wohin auch immer dies sein sollte, stürmte ein Zwerg in den Raum, welcher atemlos inmitten der Halle innehielt. Der Bärtige war kein Unbekannter, es war der Bruder von Muradin und Magni Bronzebeard, Brann! Und jener hatte fantastische Neuigkeiten! Magni, noch vor dem Kataklysmus durch ein Ritual zur Kommunikation mit der Erde selbst, in eine kristalline Hülle verwandelt, war erwacht und hielt sich in Ulduar auf. Dort hatte man ihm den Titel: Der Sprecher verliehen. Khadgar nickte in Alrycs Richtung, bevor einige deutliche Worte fielen.

„Ich weiß um Eure Meinung über diese Abstimmung und Eure Verbindung zu Jaina, Lancaster. Doch es geht hier um weit mehr, als alte Feindschaften. Seid ihr willens mir in Ulduar zu helfen, Erzmagier Lancaster?“

Um ein Haar wäre dem Magus der Mund offen stehen geblieben, die Augen jedenfalls blieben geweitet, als Alryc ein zögerliches Nicken folgen ließ. Sogleich platzierte Brann eine Gerätschaft auf dem Boden, welche ihm vom Wächter Mimiron, dem Mechagnom, überreicht worden war und das Trio nach Ulduar brachte.



Einen Wimpernschlag später standen sie auch bereits im Eingangsbereich des titanischen Gewölbes und wurden dort von einem der Diener Mimirons empfangen, welcher sogleich damit begann, das kleine Grüppchen in Richtung Magnis zu führen…







…Doch noch ehe das Trio überhaupt die Hälfte der Eingangshalle durchquert hatte, schimmerten grüne Energien um sie herum, begannen Wirbel zu bilden und eine dunkle und boshafte Stimme ertönte in den Köpfen der Anwesenden. Diener der alten Götter waren erschienen. Gerade als man dachte, es könnte nicht schlimmer werden, wurde es nur noch schlimmer. Neben der Legion wollten offenbar auch diese dunklen Kräfte sich am Kampf um die Kontrolle Azeroths beteiligen.



Dennoch waren es lediglich zwei Gesichtslose, welche durch Khadgar und Alryc spielend ausgeschaltet werden konnten. Zwar war Alryc keineswegs, obgleich nun ebenfalls im Rang eines Erzmagiers, den Kräften des einstigen Schülers von Medivh ebenbürtig, doch ihn als schwach zu bezeichnen, war bestenfalls eine mutige Behauptung. Dennoch beschleunigte das Trio sein Tempo, denn offenbar war auch die Legion bereits in die Titanenstadt eingedrungen und hatte es vollbracht Magni gefangen zu nehmen. Doch noch ehe sich die Dämonen mit ihrer Beute davon machen konnten, befreiten die Magier im Verbund den König der Zwerge.



Doch für überschwängliche Dankbarkeit blieb keine Zeit, schliesslich waren die Dämonen noch immer präsent und der Besuch in dieser uralten Stätte des Wissens galt wohl kaum der Nostalgie. Man suchte nach einer Lösung, das Portal im Grabmal des Sargeras zu versiegeln und Magni schien eine Lösung für dieses Problem zu haben. Sie wanderten durch die Hallen, an jenen Ort, welchen dereinst der Konstellar Algalon als Residenz auserkoren hatte und Magni erläuterte den Dreien, warum man ihn den ‚Sprecher‘ nannte und die Erklärung war so verwirrend, dass Alryc es kaum glauben konnte. Durch das Ritual der Erde, hatte der König der Zwerge die Erkenntnis gewonnen, dass Azeroth selbst eine schlafende Titanin war, eines jener kosmischen Wesen, welche die Welten geformt und mit Leben erfüllt hatten. Deswegen waren die alten Götter hier, sie planten diese Titanin zu verderben, während die Legion offenbar nichts von der Präsenz dieses Wesens ahnte. Doch warum sollte sich Magni eine derartige Geschichte ausdenken? Er vermochte nahezu jede Tür im Gewölbe zu öffnen und zeigte einen Weg auf, Azeroth zu retten: Die Säulen der schöpfung. Titanische Artefakte, welche über die Macht verfügten, die Realität selbst zu verändern und der Hinweis auf ihren Verbleib, boten die Kirin Tor, welche die Wächter von Tirisfal hervorgebracht hatten. In Karazhan selbst würden sie fündig werden, dort hatte Khadgar dereinst einen Folianten entdeckt, welcher jene Artefakte erwähnte. Brann jedoch entschied sich, noch etwas bei seinem Bruder zu bleiben, konnte man ihm dies verübeln? Seit Jahren waren die Geschwister getrennt gewesen und der neugierige Zwerg hatte viel zu erzählen und wollte noch viel mehr Fragen an seinen Bruder Magni stellen. Zumal Karazhan ohnehin eher eine Sache für Zauberkundige darstellte, nicht wahr? Und schon wanderten Khadgar und Alryc durch das geöffnete Portal.



























Der Gebirgspass der Totenwinde materialisierte sich vor dem Erzmagier, welcher sogleich Khadgar vor sich erblickte. Die Nebel und die Finsternis, welche diesen Ort einhüllten, waren von einer Beständigkeit, welche auch ohne die Ankunft der Legion beängstigend auf Außenstehende wirken mochte. Obgleich Helfen während des Brennenden Kreuzzuges den Turm vermeintlich gesäubert hatten, war die dunkle Präsenz niemals vom Gemäuer gewichen. Karazhan war verflucht und jeder der eine Affinität für Magie hatte, würde Unbehagen in dieser Gegend verspüren. Dennoch trat das Duo durch das Tor ins Innere des Turmes ein, es gab Arbeit zu erledigen und ganz Azeroth stand auf dem Spiel.



Im Inneren des Turmes, wirkte jedoch alles so, wie man es amals zurückgelassen hatte. Die spektralen Gestalten und Monster waren verschwunden, die einstigen Schemen, welche durch Medivhs Wahnsinn hervorgerufen worden waren, hatte man nicht länger als stetige Präsenz um sich, dennoch zeigten sich hier und da noch immer Visionen der Vergangenheit, welchen man Herr zu werden gedachte.















Khadgar offenbarte derweil, dass er sich des Öfteren seit dem Brennenden Kreuzzug im Turm aufgehalten hatte und ihn mit Schutzzaubern belegt hatte. Obgleich er es nicht aussprach, war Alryc klar, dass dies dem Zweck galt, ihn vor etwaigen dunklen Gestalten oder schlicht Artefaktjägern oder Grabräubern zu schützen. Dennoch wurde deutlich, dass die Zauber sich veränderten hatten, sie waren durch Medivhs pure Präsenz an diesem Ort verändert, verzerrt worden und es bedarf der Zusammenarbeit zweier Zauberer, um sie erneut in eine kontrollierte Fassung zu bringen…







…Noch bevor sie den Zauber brechen konnten, erschütterte eine Explosion den Turm und der Gestank von Pech und Schwefel, nebst der dämonischen Verderbnis der Teufelsmagie erfüllte die Gänge. Die Erzmagier eilten zurück. Dämonen brandeten durch die Eingangshalle und strömten die Treppen hinauf, nur um an Khadgars Barriere zu stoppen, welche er geistesgegenwärtig errichtet hatte. Dalaran thronte über Karazhan, bedeutete dies etwa, dass auch seine Heimat in Gefahr war?!





Sargeras oder zumindest die Legion selbst, wusste, was sie hier taten und man wollte sie aufhalten. Ein Grund mehr, sich schnell daran zu machen, in die Bibliothek vorzustoßen, welche dereinst von Nilas Arans Schemen, dem Vater Medivhs, bewohnt worden war. Gemeinsam brachen die Zauberer den Schutz, welcher ihr Vorankommen behinderte und stießen bis in die Turmspitzen selbst vor. In jenen abstrakten Teil des Gemäuers, welcher ohne Zweifel so manches Wesen in den Wahnsinn geführt hatte.







Die Bibliothek war ohne Zweifel ein faszinierender Ort, doch sie hatten keine Zeit sich um die unzähligen Bücher zu kümmern. Die Zeit war einfach zu knapp und sie rannte förmlich vor ihnen weg. Die Dämonen preschten immer weiter durch den Turm hervor und die Wächter dieses Ortes waren immernoch durch Medivhs Magie entstellt. Doch dies musste ja nicht zwanghaft so bleiben. Während Khadgar sich darum kümmerte die Barriere, welche den Raum abschirmte zu stärken, wandte sich Alryc den Kuratoren zu, welche zuerst durch seine Zauber deaktiviert und letztlich durch einige geschickte Umpolungen ihrer inneren Matrix, Arkanmagie war etwas sehr feines, nun für die beiden Magier zu Felde zogen!









Nun konnte sich das Duo endlich der Suche nach dem begehrten Folianten verschreiben und beide entsandten ihre Suchzauber durch den Raum, wurden ihre Kräfte nicht länger zur Verteidigung gebraucht. Dieses Zusammenspiel gestattete es ihnen, binnen weniger Augenblicke das Buch zu erblicken und es in ihren Besitz zu bringen.





Nun war es an der Zeit nach Dalaran zurück zu kehren. Nicht nur um das Buch zu dechiffrieren, sondern auch um dem Strom der Dämonen hier unten zu entgehen. Doch Khadgar hatte für sich andere Pläne, er konnte und wollte diesen Turm nicht einfach an die Legion fallen lassen und obgleich Alryc noch vor wenigen Stunden jegliche Zusammenarbeit abgelehnt hätte, nachdem Khadgar der Horde erneut den Zugang nach Dalaran, nach all‘ ihren Verraten, gestattet hatte, stimmte er zu und sprach sogar noch eine gewisse Idee der Zusammenarbeit aus.







Er durchschritt das geöffnete Portal und fand sich in Dalaran wieder, welches bereits von Schiffen der Legion umringt war und selbst in den Straßen tobte bereits der Kampf um die Vorherrschaft. Er übergab Erzmagierin Modera das Buch, bevor eine kurze Nachricht an die Bastion geschickt wurde. Genauer gesagt, an Elathariel Eulensang und Tonje Inu. Er konnte nicht zurück, nicht jetzt. Diese Stadt, seine Heimat, brauchte ihn und bald schon würde sie das Zentrum des Widerstandes gegen die Legion sein. Selbst wenn dies seinen Ausschluss aus den Reihen der Bastion bedeutete, er würde Dalaran verteidigen und stürzte sich sogleich in den Kampf…








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Beitrag vom 19.08.2016 - 19:32
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Alryc ist offline Alryc  
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Alryc`s alternatives Ego
Seit Tagen wurde die fliegende Stadt der Zauberer, Dalaran, nun schon von den Schiffen der Legion umringt und es regneten, wie auf die primären Invasionspunkte, Dämonen auf die Straßen hinab. Doch die Zauberer gaben kaum kampflos auf, schliesslich war es die Anweisung des Erzmagiers Khadgar gewesen, dass Dalaran das Leuchtfeuer der Hoffnung in diesem Krieg symbolisieren würde. Die Stadt hielt folglich mithilfe vieler. Auch zum Missfallen Alrycs, Helden der Allianz und der verhassten Horde dem Sturm stand, zumindest noch. Wohl aus diesem Grund war der Erzmagier für einige Stunden in die Garnison der Bastion zurückgekehrt. Schließlich bedarf es bei jedem Geschöpf, ganz gleich wie mächtig es war, einer gehörigen Portion der Ruhe, u, auch weiterhin im Kampf eine Hilfe zu sein und wer fand in einer Stadt, welche von Dämonen attackiert wurde schon Schlaf, nicht wahr?



Doch dieser Schlaf würde ihn dieser Tage auch weiterhin fehlen, denn die Stimme Khadgars drang bereits an seine Ohren, kaum, dass Alryc ein kurzes Gespräch mit Tirahn Wipfeltanz hatte führen können. Erneut rief man ihn nach Dalaran, erneut gab es Arbeit zu erledigen. Mit einem Seufzen, öffnete der Zauberer ein Portal und durchschritt es, um sich wieder den Dämonen zu stellen, welche seine geliebte Heimat zu verheeren gedachten.



Die Ereignisse in Karazhan, die Auffindung des Buches, welches Hinweise über den Verbleib der Säulen der Schöpfung gab, waren vielleicht einige Tage her, dennoch kam Khadgar nicht umhin, nochmals kund zu tun, dass er doch recht froh darüber war, dass beide es aus dem uralten Turm herausgeschafft hatten. Zähneknirschend, nickte Alryc lediglich. Man hatte ihn zum Erzmagier ernannt, womöglich um ihn für seine Loyalität zu belohnen oder schlichtweg um seine Loyalität zu erkaufen, bedachte man Khadgars Worte während der Kampagne auf Draenor, ergab eher Letzteres für ihn einen Sinn.



Doch gab es endlich brauchbare Informationen darüber, wo diese Säulen der Schöpfung zu finden waren, wo diese ominöse Rettung für den Planeten Azeroth sich verborgen hielt? Nein. Was hatten diese Freunde der verräterischen Horde in den letzten Tagen bloß getrieben? Modera und Khadgar machten ihren zuträglichen Gerüchten wirklich alle Ehre! Viele Worte, wenig Taten. War es nicht Khadgar gewesen, der sie bereits in der Zitadelle von A nach B gescheucht hatte und selbst immer am sicheren Rückzugsort verblieben war?



Doch ehe der Erzmagier etwas gegenüber Khadgar erwähnen konnte, wurde er schon damit beauftragt, einiger arkaner Anomalien innerhalb der Stadt Herr zu werden, um ein Ritual in Angriff nehmen zu können. Dies waren Aufgaben, die man bestenfalls Novizen zukommen ließ. Man verhöhnte ihn, vor aller Augen!



Während der selbsternannte Wächter und Zauberer der Aufgabe nachkam, hatte Khadgar den Rat der Sechs versammelt. Offenbar war Proudmoores Platz durch den Blaudrachen Kalecgos ersetzt worden- Dennoch schwieg Alryc auch weiterhin und dachte sich seinen Teil. Khadgar umgab sich mit Wese, welche keinerlei kritische Stimme gegen ihn erhoben, ein Zufall? Wohl kaum.



Einzig das aufkommende Ritual war es wert, sich auch weiterhin in bedächtiges Schweigen zu hüllen: Khadgar würde die Schmiede der Wächter anrufen, einen Gegenstand, welcher dereinst die Mächte der Tirisgarde, einer Gruppierung zum Schutze Azeroths, gebündelt hatte und in dessen Inneren der Geist des Ersten Wächters schlief. Alodi, Erster Wächter von Tirisfal und Azeroth. Und tatsächlich gelang es Khadgar, den Geist des Wächters zu beschwören, um jenen, welcher zudem der Autor des Buches über die Säulen der Schöpfung war, nach deren Standort zu befragen. Anfangs war der Wächter nicht gerade kooperativ, doch selbst dieser altehrwürdige Geist sah es ein, dass man gewisse Regeln umgehen musste, um sich endlich der Vernichtung der Legion verschreiben zu können. Der ungefähre Standort der Säulen stand fest und genau dorthin würde der Rat die Stadt Dalaran bringen….

















….Die VERHEERTEN INSELN

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Sogleich begab sich Erzmagier Alryc Lancaster zurück zur Garnison der Bastion. Es bedarf der gesamten Macht des Turmes und dessen Streiter, um sich dieser Aufgabe zu widmen.





"Grant to us the serenity of mind to accept that which cannot be changed; the courage to change that which can be changed, and the wisdom to know the one from the other." - Archmage Antonidas


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Alryc am 27.08.2016 - 08:09.
Beitrag vom 27.08.2016 - 08:08
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