Die Bastion - Alles was zählt ....
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Szatu Kal'nor ist offline Szatu Kal'nor  
Alles was zählt ....
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Szatu Kal'nor`s alternatives Ego
Alles was zählt, ist Zeit. Was haben die Dämonen, was die Nachtelfen nicht haben?
Zeit! War es nicht der größte Sieg der Brenndenden Legion ihrem ewigen Widersache auf Azeroth, den Hütern dieser Welt, den Elfen eben die Unsterblichkeit zu entreißen?

"Wir sind verdammt!", quälte sich Szatu Kal'Nor , "Verdammt zu altern und zu sterben." Beinahe jeden Tag blies der Nachtelfenkrieger und Frontkämpfer der Bastion in's selbe trübselige Horn.

Sieg auf Sieg und doch, ein Ziel, welches zu erreichen lohnt, ist nicht in Sicht. Gerade einmal den Status Quo können wir halten, die Dämonen zurück drängen, ihre schiere Masse und unendliche Engerie eindämmen und von dieser Welt bannen, aber reicht das? - Mitnichten!

Wir brauchen mehr Macht, mehr Energie , wir brauchen unsere Unsterblichkeit zurück!
Der kleinen ränkeschmiedenden Druidin Eulensang fehlt der Weitblick, ihre kleinlichen Machtspielchen schienen erfolgversprechend, aber wem nützt es einen Elfen mehr oder weniger in der unteren Befehlsriege dieser bunten Gauklertruppe, welche sich Allianz nennt.
Die Elfen werden solange schwach und vergänglich bleiben so lang Sturmgrim weiterhin das Sagen hat. Er wird solange um den Status Quo kämpfen bis alle Elfen um ihn herrum alt und tot sind.

Szatu war viele tausend Jahre ein Einsiedler gewesen und hatte sich immernoch nicht richtig an die Truppe gewöhnt. Es interessierte ihn seit Beginn nur eine Sache: die Unsterblichkeit und nun ist die Zeit reif! Denn ein Gutes hatten die Kämpfe gegen die Dämonen, sie zeigten Szatu einen Weg.
Ein Weg zu mehr Macht und der lang ersehnten Unsterblichkeit. Schon andere, weniger memmenhafte Elfen als Malfurion hatten diesen Weg genommen. Ein Weg zu Macht oder Vernichtung, eine Entscheidung mit einem Ergebnis, welches Endgültigkeit verspricht.



Es war nicht schwer den neuen Magus und Rekruten der Bastion von der Idee zu begeistern, man könnte sagen , es war keinerlei Überredung notwendig. Warum Magister Alryc James Lancaster so promt seine Unterstützung zusagte wusste Szatu nicht, sei es aus reinem Interesse, sei es aus ähnlichen Gründen wie Szatu sie hatte, es war auch egal.
Lancaster stellte nach Szatus Fragen gleich einige Nachforschungen an und konnte Szatu kurz darauf mit einer Liste notweniger Dinge versorgen. Einen Haken allerdings hatte die Liste: Es braucht ein Stück des aktiven Dunklen Portals.

Doch auch diese Hürde wurde geknackt und Alryc und Szatu standen bereit sämtliche Reagenzien einzusammeln.



Szatu kicherte in sich hinein, "Trophäenhandel Sternemhimmel", welch' illusstre Idee sich ganz offiziell Massen von Talismanen und magischen Schutzamuletten herzustellen. Sie würden alle wegbrennen, wenn er sie zu seinem Schutz bei dem geplanten Ritual einsetzen würde, es waren schließlich nur Ohren mit einem lächerlichen Rest Seelenkraft ihrer Besitzer sowie schwache magische Steinchen, doch die Masse macht's. Und so war Szatu's "Hobby" doch zu etwas nutze.

Überhaupt muss sein Urtumfreund damals alles genau gesehen haben, als er Szatu auf die Suche nach Elathariel und der Gemeinschaft unter dem weißen Turm geschickt hatte. Denn hier hatte Szatu in alten Akten über eine ehemalige Bastionswache - einen Hexenmeister Namens "Goim Schlackenhand" - Erfahrungen einholen können, als er bei Shaw zur Überprüfung zwecks Spionageprävention gewesen ist. Goim war leicht zu finden in Sturmwind zur damaligen Zeit und ließ sich mit einigem Bier sowie einer Menge Gold für die gierigen Zwergenhände hinreißen, Szatu von einigen Hintergründen und sogar einer Begegnung mit einem Dämonenjäger erzählen.



Goim riet Szatu schon damals eine direkte Berührung mit den dämonischen Energien der Brennenden Legion zu vermeiden. Er solle, vor allem als Magie unbegabter Elf, möglichst viele Hilfsmittel zusammentragen, wie etwa Schutzamulette und einen Fokus wie zum Beispiel eine dämonische Waffe.
Wie der Zufall es wollte, ist nun auch seit einiger Zeit eine solche Waffe in Szatu's Besitz gelangt, als unschuldige Trophäe aus den Kämpfen in der Höllenfeuerzitadelle erbeutet.
Szatu war vorbereitet, er hatte sogar einen Ritualplatz gefunden sowie eine Beschwörung geübt, nur eines bentöigte er noch: Alry James Lancaster. Als magiebegabten Initiator und Kontrolleur der Magien die Szatu plante in sich aufzunehmen war der Magus wie gemacht. Er war ein tüchtiger Magieanwender und besaß zu der nötigen Selbstkontrolle auch das gewisse Maß Arroganz was man braucht um sich an solche Energien wie der der Dämonen zu versuchen.

Was konnte also schief gehen ? ... Fortsetzung folgt





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Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zuletzt von Szatu Kal'nor am 02.08.2016 - 21:15.
Beitrag vom 02.08.2016 - 20:22
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Szatu Kal'nor ist offline Szatu Kal'nor  
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Szatu Kal'nor`s alternatives Ego


Und WIE die Zeit reif war!

Magister Lancaster war, seiner gewissenhaften Natur ensprechend, bereits überpünktlich am vereinbarten Ort und erwartete Szatus Erscheinen.

Szatu setze sich mit einem Nicken und bestellte einen Mondbeerensaft.
Er war unauffällig in ein Wollgewand gekleidet und versteckte sein Gesicht teilweise unter einer Kapuze um nicht unnötiges Wiedererkennen zu provozieren.
Alryc kam in seiner typischen Magierrobe, er schien sich keine besonderen Gedanken zu machen an diesem Abend mit jemandem gesehen zu werden und hatte damit wahrscheinlich recht. Doch Szatu wollte auf Nummer sicher gehen, schließlich hatte er eine Menge Kraft in dieses.... Unterfangen... gesteckt.

Szatu trank seinen Saft und musterte Alryc mit dem Hintergedanken dessen Motivation zu ergründen. Als er ausgetrunken und bezahlt hatte, gab er das Grübeln auf und fragte Alryc direkt, was ihm schon seit Wochen auf der Zunge lag.



So waage die Antwort auch war, Szatu hatte das warten satt und war zu weit gekommen um jetzt alles hin zu werfen und so setzten sich die beiden Verschwörer in Bewegung.



Sie holten ihre Reitsäbler vom Holm des Gasthauses und begaben sich auf die Straße, wobei Szatu das erstemal der seltsame Säbler Alryc's auffiel.



Die Antwort des Magisters auf Szatu's Nachfrage bestätigte den Nachtelf darin, dass der Magier scheinbar ein Sammler und Forscher war, der ein ... evtl. ungesundes... Maß an Forscherdrang besaß. Irgendwie war das seltsam beruhigend.

Während sie weiterritten ging Szatu noch einmal alles im Kopf durch, schnupperte nach dem Wind der Nacht und schnupfte dann eine Kräftige Prise seines halluzinogenen Mondpilzpulvers.



Lichtfall! So hieß wohl dieser Ort, hatte Szatu herausgefunden und Alryc schien sich gleich für diese Wahl zu begeistern. "Die Geburtsstätte des dunklen Sterns?",sagte der Magier - Szatu meinte sich an irgendetwas mit einem Naaru zu erinnern, aber wen interssierten schon Details, dachte der Krieger und holte sich seine extra bereit gelegten Ritualgegenstände.

Er hatte sich intensiv vorbereitet, seit Tagen - oder besser gesagt Nächten - schon hatte er den Ort präpariert: Ohrenketten hingen an beinah jedem Stein, er hatte eine besondere Robe, welche mit seinen Talismanen magisch gekoppelt war, sowie die vor einiger Zeit erbeutete dämonische Klinge hier versteckt.

Außerdem hatte sich Szatu mit Hilfe Schlackenhands ein Ritual zusammengebaut um den Ort und sich selbst magisch einzustimmen.



Szatu war bereit und nahm seinen Platz in der Mitte des Beschwörungsrings ein.
Hatte sich der Himmel bei seinen Anrufungen verdunkelt ? Es schien auf jeden Fall etwas zu passieren spürte Szatu, da seine Robe kribbelte und begann den ätherischen Gestank von Orks und Trollen zu verströmen, die Kopplung mit seinen Schutzamuletten schien korreckt einzusetzen.




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Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, zuletzt von Szatu Kal'nor am 05.08.2016 - 08:32.
Beitrag vom 04.08.2016 - 20:44
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Szatu Kal'nor`s alternatives Ego
Es raschelte von links und Alryc setzte sich ohne ein weiteres Stichwort in Bewegung, um seinen Teil in Angriff zu nehmen.



Stets bedacht sprach der Magier allerdings noch eine Warnung aus.



Doch Szatu war bereits jenseits jeglicher Bedenken, die Magie des Ortes und sämtliche magischen Hilfsmittel überluden die Luft bereits und in seinem Blut brannte nur die pure Entschlossenheit ...sowie ein Cocktail diverser Rauschmittelchen.



Der Magister hatte ein Stück des Dämonenportals in der Hand. Die feste Form des Steins schien sich in seiner Hand zu winden und zu wabern, aber es war bei direktem Blick nur ein Stein.
Mit dem abstoßenden Artefakt in der Hand begann Alryc ... nicht mit dem Ritual, sondern sprach von seinem Preis?



Sein Preis? SEIN PREIS? Die dämonische Klinge sprang wie von selbst in Szatus Hände, die Robe brannte auf Szatus Haut, denn die Netherenergien, welche entfesselt wurden hatten sich scheinbar vollständig konzentriert. So fragte der Nachtelf was dies für ein Preis sein solle, während Ihm der Speichel von den magisch geladenen Eckzähnen tropfte!

Langschweifig wie die Magier sind, spuckte Lancaster es nicht einfach aus, sondern schwafelte etwas vom Wächter und größten Magier aller Zeiten und das er dies werden würde. Er kam schließlich noch zügig genug zum Ziel seiner Rede, sodass der bebende Elf seine Beherrschung behielt und stellte klar, dass er Szatu als Verbündeten im Kampf gegen die Legion wünschte.



Warum hatte er das nicht gleich gesagt? Also waren sie dafür beide hier! Oder hatte der Magier ebenso Angst vor Verrat wie Szatu? Wahrscheinlich. Er hatte wohl die Befürchtung ein Monster zu erschaffen, welches nur nach Macht dürstend durch die Lande zieht und einzig seiner Unsterblichkeit frönt. Nun, das würde nicht passieren. Szatus Ziel war klar: die Auslöchung der Legion, auch wenn ihm ebenso bewusst war, dass das nie geschehen würde und seine Wahl ewigen Krieg bedeutete. Er war dennoch hier angetreten, um wenigstens Waffengleichheit herzustellen.

"Die Sterne leuchten auf die Schuldigen und Unschuldigen gleichermaßen" und so würde Elune sein Opfer anerkennen, wenn auch die Gesellschaft ihn ächten würde.

Und so nahm Szatu Kal'Nor, Krieger und Vorkämpfer der Bastion, Einsiedler Azeroths, Freund des Urtums und 11.231 Jahre alter Nachtelf, das widerliche Stück Stein von Alryc entgegen und .. aß es auf.
Der Stein war seltsam weich und ließ sich kauen sowie schlucken ähnlich zäher Kodolende.

Ein Feuersturm entbrannte jedoch dabei in Szatus Kehle und breitete sich gänzlich in seinem Körper aus. Szatu ging in die Knie und rief Elune und Malorne an, während seine Robe zu leuchten begann und an den Ritualsteinen rings um den Kreis sämliche Ohrenhalsketten , Diademe, Hand- und Fußgelenksbänder Feuer fingen und sich hell lodernd in Rauch auflösten.



... to be continued (muss jez aber schnell zur Arbeit ^^)










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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Szatu Kal'nor am 05.08.2016 - 18:04.
Beitrag vom 05.08.2016 - 09:23
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Szatu Kal'nor ist offline Szatu Kal'nor  
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Szatu Kal'nor`s alternatives Ego
Dem Zusammenbruch nahe und kurz vor dem Irrsinn sah sich Szatu selbst, losgelöst , irgendwie von außen, wie ein teilnahmsloser Beobachter, sah die Magien in und um ihn herum wirbeln, um die Herrschaft über seinen Körper kämpfen und ihn dabei sinnlos zu zerreißen und während ihm schnatternde Stimmen sinnloses Kauderwelsch einflüsterten, fiel ihm auf einmal die Ordnung in seiner von der Dämonen beseelten Waffe auf und es wurde Szatu schlagartig klar - die Waffe hatte ein einziges Ziel: Vernichtung, und genau dies hatte Szatu auch!

Sein Verstand klammerte sich an dieses Ziel und brachte Ordnung in das Chaos, er kämpfte sich zurück in sein Ich, fühlte die Gegenwehr diverser dämonischer Geister, fühlte aber auch helfende Ströme ... Alryc? Talismane ? ... Elune ? ... nicht greifbar, aber die Zauber ordneten sich.



Etwas packte ihn, hielt Szatu zusammen und half ihm sich zu finden und zu ordnen, er merkte eine Präsenz, er fühlte er war nicht mehr Szatu...



Vollbracht! Die Magie fiel von Szatu ab wie ein Schleier, die letzten Reste des Fel manifestierten und konzentrierten sich in Szatu. Die Welt und vor allem Alryc leuchteten in den seltsamsten Farben und Schleiern, sodass Szatu den Kopf schütteln musste, doch die seltsame Sicht blieb bestehen.



Szatu fühlte sich noch immer elend und seltsam, doch Alrac schien zufrieden mit dem Ergebnis. Es würde noch einige Zeit dauern, bis Szatu seine Kräfte nutzen und vor allem kontrollieren könnte, auch wird sich wohl eine Veränderung mit der Zeit abzeichnen, aber dies alles behutsam - gar mit Urlaub - zu überbrücken fehlt die Zeit.

So fragte der geschwächte Krieger unter Schmerzen aber voller Tatendrang sogleich Alryc nach einem weiteren wichtigen Thema....



Der Magier erinnerte sich selbstverständlich an das Treffen, sowie an seine Verkündung seiner Unterstützung und bekräftigte diese.
Er hatte es ebenso satt einer zögerlichen, orkliebenden Führung durch Draenei und Pandaren zu gehorchen und wünschte kraftvolle Veränderungen im Angesicht des nahenden Weltuntergangs.

Daher bat Szatu Alryc um einen Gefallen.



Der hoch geehrte Magister und Meister aller Magien war es einverstanden und versprach zu tun was er konnte um den Druck auf die verschwörerische Fürhung der Bastion zu erhöhen.

Lancaster und Kal'Nor verabschiedeten sich im Geiste des neuen und ewigen Bündnisses ihres gemeinsamen Geheimnisses und gingen vorerst ihrer Wege.
Lancaster teleportierte direkt nach Dalaran und Szatu hatte noch etwas anderes zu tun...



Die Mondweide, ein wunderschöner und offensichtlich verschwörerischer Ort spielte auch in dieser Nacht für Szatu seine lang vorbereitete Rolle. Denn der Nachtelf hatte seit einiger Zeit hier Ausrüstung versteckt, welche ihn gegen die Blicke aller Art, ob einfach so oder auch durch magische Observation schützen würden, während er seine Veränderung durchmacht. Er hatte sogar eine Begründung für die bessere Ausrüstung, schließlich besaß er keinen einzigen seiner Ohrentrophäen mehr, was lag also näher als die neue Rüstung mit dem Großabsatz seiner Arbeiten zu erklären?



Da war der Sack, gut getarnt und noch völlig intakt zog er den geölten, schweren Ledersack aus dem Unterholz hervor und begann sich umzuziehen.

Als Szatu fertig war, fühlte er sich schon viel wohler in seiner neuen Ausrüstung. Diese Rüstung war ebenso vom Fel durchzogen wie er und würde daher die Verwandlung ihres Trägers so lange vor allen Blicken abschirmen, bis sich die körperlichen Änderungen nicht mehr verbergen lassen würden, aber dann hatten sie ihren Nutzen auch überlebt, doch bis dahin war Szatu gerüstet sich wieder in die Reihen der Bastion einzugliedern, zu kämpfen und... am Umsturz der Nachtelfen teil zu haben.









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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zuletzt von Szatu Kal'nor am 05.08.2016 - 19:24.
Beitrag vom 05.08.2016 - 19:12
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Alryc ist offline Alryc  
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Alryc`s alternatives Ego
Das Schreiben Szatus hatte ihn bereits in den frühen Morgenstunden erreicht. Seine Koffer waren bereits gepackt, um endlich wieder einige Zeit in der schwebenden Stadt der Zauberer, seiner Heimat, Dalaran verbringen zu können. Schliesslich war der Entweiher gefallen, die Säuberungstrupps der Kirin Tor hatten das Gelände weiträumig abgesperrt und nach den Feierlichkeiten gab es kaum noch jemanden, der sich nicht die Zeit nahm, etwas Erholung auf sich wirken zu lassen.




Früher als angedacht, suchte der Zauberer aus diesem Grund die besagte Taverne auf, das vorbereitete Portalfragment ruhte dabei in einem Beutel, welchen er an der Hüfte befestigt hatte. Die dämonischen Schreie aus dem Inneren dieses einstigen Teils des Tores, welches Archimonde selbst nach Draenor gebracht hatte, war zum Gefängnis für einige Diener der Legion geworden und war nunmehr zeitgleich der Schlüssel dazu, diesen Kaldorei in ein Wesen zu verwandeln, welches sich wahlweise als Waffe gegen jegliche Art von Dämon entpuppen würde oder dahinsiechen würde, wenn die Seelen seinen Geist in Besitz nahmen. Nachdem er sich um seine Tasse Tee gekümmert hatte, erschien der Elf auch bereits in der Schenke und man begann die ersten Worte zu wechseln. Leise, kaum hörbar für die anderen Gäste, immerhin hatte man dunkle und gar verbotene Pläne, derer man sich nunmehr anzunehmen gedachte. Alryc verblieb in seiner Rolle als Zauberkundiger, schliesslich hatte er derart vielen Dämonen und Hexenmeistern ihre Lebenslichter genommen, manchen Fluch gebrochen oder auch nur Gegner zu Fall gebracht, dass es klar sein dürfte, wieso er überhaupt zu derartigen Zaubern fähig war: Man konnte nur besiegen, was man auch verstand.





Ein kurzer Ritt war die Folge, als Szatu seiner Ungeduld nachgab und zwei Säbler ihre Reiter durch die ewige Nacht des Schattenmondtales führten. Der eine, von simpler Natürlichkeit und Eleganz geprägt, trug den Elfen nahezu bereitwillig und geschwind durch das Tal, derweil das von Arkanmagie verzerrte Gegenstück, mit monotoner Miene den Kirin Tor Agenten als Reiter akzeptieren musste. Nachdem das Tempo beschleunigt worden war, erreicht man letztlich jenen ort, welchen dereinst Ner'Zhul genutzt hatte, um den Dunklen Stern zu beschwören und welcher zum Ort des Todes für den Propheten Velen in dieser Parallelwelt geworden war. Er war perfekt dafür geeignet, diesem Elfen seinen Wunsch zu erfüllen und zeitgleich als Test dafür zu gelten, wie weit Alrycs Kenntnisse im Studium der magischen Künste vorangeschritten waren. Obgleich die Gedanken des Zauberers dabei unausgesprochen blieben. Zu deutlich war das Flüstern in seinen Gedanken, welches ihn antrieb, mehr und mehr Macht zu sammeln. Bald schon, ja bald würde er endlich die Position erhalten, welche ihm zustand und hier wurde der Grundstein dafür gelegt.



Szatu begann mit den Vorbereitungen, sprach Worte, welche wohl einzig seiner Unruhe gelten sollten, welche sie zurücktreiben sollten um letztlich der Unsicherheit und den Zweifeln in ihm den Todesstoß zu versetzen. Der Zauberer konnte über soviel stümperhaftes Getue nur müde Lächeln, ließ sich dies jedoch nicht anmerken, immerhin hatte der Elf sich bereitwillig in seine Fänge begeben. Was konnte schon passieren? Würde das Ritual dieses Kind des Mondes verschlingen, nimmt ein anderer seinen Platz ein. Sie waren alle ersetzbar. Dennoch gab er dem Elfen eine letzte Gelegenheit, eine letzte Warnung, sich diesem Ritual noch zu entziehen. Wie zu erwarten gewesen war, gab es für Szatu nur einen Weg, den Weg in die Zukunft und in die Unsterblichkeit.






Das Ritual verlief, wie er es geplant hatte. Noch während der Elf das Fragment des Portals verschlang, war es doch auf magische Weise gar zu einem Stück Fleisch geworden, zumindest fühlte es sich so an, gab der Zauberer preis, was sein eigentliches Ziel war, was der Inbegriff seiner Bestimmung war: Er wollte der nächste Wächter werden, wollte Aegwynn und Medivh nachfolgen, das ergreifen, was Khadgar abgelehnt hatte, um Azeroth zu beschützen, die Dämonen der Legion dahinzuraffen und auch einige Rechnungen mit der Horde selbst begleichen. Ja, er strebte nach Macht, nach unendlicher arkaner Energie, welche ihn zu dem erwachsen ließ, was er für sich beanspruchte, die Macht der Tirisfalen, die Macht der Tirisgarde selbst. Die Kirin Tor würden nicht länger seinen Aufstieg aufhalten, ihn nicht länger bremsen.

Doch war Verrat an der Bastion sein Ziel? Keineswegs. Er würde besser sein als Medivh es war, würde fähiger sein als Aegwynn und all' ihre Vorgänger es gewesen waren. Alryc James Lancaster, Wächter von Tirisfal, Wächter Azeroths. Dieser Titel allein ließ ihn innerlich vor Erregung beben.



Und der Elf schaffte es, er bändigte die Seelen, bändigte, was im Fragment gefangen war, obgleich es sich um die stärksten Diener der Legion handelte, derer der Magus habhaft werden konnte. Es lief genau nach Plan, ja, es war nahezu perfekt! Das Grinsen auf den Zügen des Kirin Tors wurde deutlicher, als die Wandlung abgeschlossen war, als eine Aura purer Kraft sich um Szatus Leib legte. Dennoch hatte, sah man von den mit Fel-Energie gefüllten Augenhöhlen des Elfen ab, noch keine weitere körperliche Veränderung zu sehen. Doch dies war nur eine Frage der Zeit. Wer immer sich diesen Magien verschrieb, würde von ihnen entstellt werden und so waren die Worte Alrycs sowohl Warnung als auch ein Versprechen.





Aus guten Grund, hatte Alryc bisher auf den Einsatz derartiger Magien verzichtet, hatte niemals selbst von ihnen gekostet. Ganz gleich, wie groß die Versuchung auch gewesen war, den Stein, die Seelen darin, selbst an sich zu reißen. Schliesslich wollte er sich vom Ort des Rituals zurückziehen, Dalaran wartete und damit ein gewisses Gefühl der Zufriedenheit, gepaart mit Heimat.

Doch der Elf hatte noch ein weiteres Anliegen, welches sich auf das zuvor stattgefundene Treffen aller Kaldorei der Bastion bezog und den Befehl, welchen Varian an alle Einheiten übermittelt hatte. Sicher erinnerte sich Alryc daran, schliesslich waren direkte Anweisungen von Lady Jaina Proudmoore an ihn abgegeben worden, um diesen Offizierswechsel in die Wege zu leiten und so würde es auch sein.



Man befürchtete offenbar, zumindest laut dem Spitzohr, dass die Offiziere sich jedoch weiterhin zögerlich dieser Anweisung beugen würden. Wenn die Legion erst eingefallen war, wäre dann noch Zeit für derartige Umstrukturierungen? Wohl kaum.



Und so würde Alryc seine Zeit in Dalaran zudem nutzen, um einige Worte mit Lady Proudmoore zu wechseln. Derweil Khadgar dort mit Abwesenheit glänzte und Geistern nachjagte, würde sie empfänglich für seine Worte sein, war ihr Befehl doch in Gefahr, nicht wahr....?





"Grant to us the serenity of mind to accept that which cannot be changed; the courage to change that which can be changed, and the wisdom to know the one from the other." - Archmage Antonidas
Beitrag vom 06.08.2016 - 18:27
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Baumstruktur - Signaturen verstecken
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