Die Bastion - Orkan der Veränderung  - oder der Stein im Wasser
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Elathariel ist offline Elathariel  
Orkan der Veränderung - oder der Stein im Wasser
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Elathariel`s alternatives Ego
Elathariel schlief seelig. So seelig wie lange nicht mehr. Natürlich tagsüber, denn Nachts hatte sie ja Wache. Jede Nacht.. seit fast 2 Jahren. Doch ein Ende war in Sicht..

Der Stein war im Wasser. Er hat schon beim Aufprall seine Kreise gezogen und sie werden immer größer. Bald schon werden sie die jämmerliche Führungsriege der Bastion erreichen. Von ganz oben, unerklärlich. Und dann wird sie kommen, die neue Zeitrechnung, die alte Zeitrechnung. Die Rückkehr zur Gerechtigkeit, die einst herrschte. Die neue Macht der Nachtelfen...

Viele Tage vorher

Schon monatelang hatte Elathariel Gespräche geführt. In Sturmschild und vielen anderen Orten. Mit Priestern, Schildwachen und Druiden. Hatte Unmut und Zweifel gesäht, Meinungen beeinflusst und Mitstreiter gesammelt. Jetzt war es soweit. Der Zeitpunkt war gekommen.


10 Tage vorher
Eine vermummte Priesterin betrat den Tempel. Es hatte Wochen gedauert, eine Audienz zu bekommen. Ihre Beziehungen zur Schildwache hatte sie stets gepflegt. Die alte Riege, die noch heute die Elite der Nachtelfen darstellte, die alles schützte, jeden Mondbrunnen und jede Nachtelfische Station auf jedem Planeten. Sie war noch immer ein Teil dieser Armee, dieser Elite. Und viele schuldeten Ihr einen Dienst. Es war Zeit, ihn einzufordern.

Die Bastionseinheit war wieder einmal im Einsatz gegen Gul'dan und die Legion, als sie durch die nahezu verlassenen Garnison lief. Im Schatten schlich.. Niemand bemerkte sie, niemand vermisste sie. Ihr Dienst war auf den Mauern und es würde Zufall sein, würde man sie dort vermissen.

Sie hatte die Wartezeit genutzt, sich eine Strategie überlegt, Sätze abgewägt, vorm Spiegel geübt. Treuer Blick, untertänigste, gar ehrfürchtige Haltung. Sie war bestens vorbereitet. Nichts durfte schief gehen. Es gab nur diesen einen Versuch. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, den Stein ins Wasser zu werfen.

Langsam, wie einstudiert ging sie auf Tyrande zu, verbeugte sich und ging dann in die Knie. Als Ihr gewährt wurde, zu sprechen, trug sie Ihr Anliegen vor. Mal emotional, mal sachlich. Hunderte Male geübt.


Sie sprach vom Einsatz der Nachtelfen in den Kämpfen auf Draenor, sprach von den (beeinflussten) Meinungen der Offiziere, der Schildwachen und der Pristerinnen. Sie nannte Namen: Priesterin Llaenia und Myshal Rabentänzer. Viele viele weitere. Sie alle würden es bezeugen, wenn sie gefragt würden. Mit allen hatte die vermummte Gestalt gesprochen, viele Male, viele Tage lang.

Sie sprach von mehr Macht, mehr Rechten für die Nachtelfen, forderte vorsichtig und empfehlungsartig mehr Einfluss auf die Geschehnisse. Forderte ein Gleichgewicht der Völker, Führende Nachtelfen, gehorchende Draenei und Menschen, nicht umgekehrt.



Sie nutzte die Audienzzeit fast vollständig auf, bis auf die Minute einstudiert. Dann schwieg sie und mit ihr Tyrande und Ihre Berater. Doch der Blick, mit dem Sie etwas später verabschiedet wurde, zeigte der vermummten Gestalt, dass sie erreicht hatte, was sie erreichen wollte.

Der Stein war im Wasser. Der Aufprall zog erste kleine Kreise. Und nun galt es, die Nachtelfen der Bastion zu vereinen. Sie vorzubereiten auf jenen Tag, an dem der Orkan sie erreichen würde.

Mit Szatu Kal'nor sollte es beginnen...



"Druiden sind Priester einer alten Religion, in der man den schlichten Charme von Menschenopfern noch nicht verschmähte."
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"Dieser Charakter hat sein Goldlimit erreicht. Bitte verbraucht zunächst welches und versucht es erneut." (Armory App)


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Beitrag vom 01.07.2016 - 17:01
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Elathariel ist offline Elathariel  
Der erste Verbündete
3133 Beiträge
Elathariel`s alternatives Ego
Tag 1 der Veränderung:

Sie hatte Szatu abgefangen, als er des späten Abends durch die Garnison lief undhatte ihn gebeten, drei Tage später am vereinbarten Ort zu sein, der kleinen Nachtelfen Station unweit ihrer Garnison. Und er war pünktlich, wie immer.



Es war eine gute Wahl, ihn zuerst einzubeziehen. Sie brauchte verlässliche Verbündete, die Ihr halfen, mehr Nachtelfen einzubeziehen und die Bewegung in Gang zu setzen. Sie berichtete ihm Vorsichtig und noch zurückhalten und abschätzend dass Veränderungen auf die Einheit zurollten. Veränderungen, die nicht mehr aufzuhalten sind und die die Eineit wieder zurück zu alter Stärke führen werden.



Doch der Ort hatte zuviele Ohren. Hörende Ohren, nicht jene seiner wiederlichen Kette. Szatu erkannte das und empfahl, das gespräch etwas weiter entfernt fortzusetzen. Spätestens jetzt wusste Elathariel, dass sie ihm vertrauen konnte. Vollends. Und das tat gut...

Sie berichtete ihm von Ihrer Audienz bei Tyrande, Ihren Beobachtungen und Gesprächen mit anderen Nachtelfen aus anderen Einheiten. Den Kummer den sie hatten und die Schmach, die sie erduldeten. Sie wusste zu genau, dass auch Szatu oft genug von Satará und Korscho erniedrigt und gemaßregelt wurde. Sie pulte weiter in dieser Wunde.Es musste sein..



Und dann, als das Leid farbig genug geschildert war und sie in den Augen Szatu's gesehen hatte, dass auch er so empfand, eröffnete sie ihm ihren Plan. Der Plan einer neuen Zeitrechnung, einer Zeitrechnung der Nachtelfen. Es war wichtig, dass er verstand, dass sie nur gemeinsam eine Chance hatten. DAS hatte Elathariel in den letzten Jahren gelernt. Erniedrigt und entmachtet, die Befehlsgewalt verloren und doch weiter erniedrigt und gedemütigt erfuhr sie nur Mitleid und Verständnis bei den Nachtelfen der Einheit. Nachtelfen wie Szatu. Sie brauchte sie alle, jede einzelne Nachtelfe. Sie brauchte Svania, Tyshalea und Ivaine. Brauchte Szatu und seine Verwandte Ssatuh.



Er hatte lange geschwiegen. Hatte sie angesehen und zugehört. Sie sah wie der Plan, ihr Plan, in seinem Kopf schwirrte und wie er die Zukunft einer starken, nachtelfisch geführten Einheit vor seinem inneren Auge sah. Zufrieden und stolz, mit ihm an der Spitze der ersten Reihe, gedeckt durch Ivaine und Tyshalea, versorgt durch Svania und Elathariel. Vollstes, blindes Vertrauen statt ständige Angst verheizt und ignoriert zu werden im Kampf um einen Planeten, der nicht seiner war.. Als er die Faust ballte und sich vor Elathariel kniete, als er den Mund öffnete.. war er ein anderer. Er war jener, der er einst gewesen war. Ungebrochen und strotzend vor Leidenschaft und Tatendrang. Er war ein Nachtelf!



Er schwor bei Elune und Malorne, dass die Nachtelfen wieder erstarken werden und dem Chaos trotzen. Er schwor, dass er kämpfen würde, damit die Nachtelfen wider ihren rechtmäßigen Platz in der Geschichte einnehmen sollten... und er schwor, Elathariel zu helfen!


Es war geschaft! Mit Szatu hinter sich, würde Ssatuh zu knacken sein. Mit Ssatuh in Bunde, würden auch Ivaine Mondtau und Svania helfen. Und Tyshalea sah in Elathariel bereits jetzt weit mehr als eine Mitstreiterin. Doch jeder Zug musste sorgfältig vorbereitet sein. Sie sagte Szatu, was sie vorhatte und er gab ihr seine Orkohrenkette mit dem Mondstein. Und er sagte ihr, wo sie Ssatuh finden würde. Im Süden des Schattenmondtals, an der alten Mondweide.. Wenn Ssatuh die Kette von Szatu sehen würde, würde sie wissen, dass er Elathariel geschickt hat.



Der zweite Schritt war geschafft!



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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Elathariel am 02.07.2016 - 12:26.
Beitrag vom 02.07.2016 - 11:00
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Eoghan (Satará) ist offline Eoghan (Satará)  
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Eoghan (Satará)`s alternatives Ego
Eines Abends fiel Satará der Rekrut und Magier Alryc auf. Er saß auf der Mauer, vertieft in einen Buch. Sie runzelte die Stirn und rief hinnüber, ob er Wache hatte oder zum Vergnügen auf der Mauer saß und studierte.
Er Antwortete, das ihm auf dem Hof zu viel Verkehr sei und er so gleich noch die Gegend besser überwachen konnte.

Ein zusätzlicher halber Wachdienst? Oder reine Schleimerrei? Die Offizierin konnte sich keinen Reim darauf machen und wollte schon umkehren, als der Magier noch hinterherrief das Elathariel die Tage sehr viel Zeit außerhalb der Mauern verbrachte.

Satará fand dies nicht weiter schlimm und rief zurück: "Von außen kann sie wenigestens innerhalb der Mauern keinen Schaden anrichten" Der Magier nickte und tat sein Misstrauen gegen die beiden Elfen Elathariel und der Rekrutin Tyshalea kund.

Sie ermahnte ihn nicht Paranoit zu werden und ging wieder ins Offizierszelt.

Nichtsahnend von den Plänen die geschmiedet wurden.



Es geht um Leben oder Tod
Bei diesem Spiel, das unser Leben heißt
Auf uns wartet nur der Tod
Nimm diesen Tanz, als wenn´s dein Letzer wär
Beitrag vom 05.07.2016 - 19:01
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Elathariel ist offline Elathariel  
3133 Beiträge
Elathariel`s alternatives Ego
Ssatuh zu überzeugen, war leicht.

Sie war Druidin durch und durch. Eine Koryphäe in der Gestaltenwandlung. Schnell und präzise. Aber auch jung, leichtsinnig und verspielt. Und dennoch wichtig, um weitere von Ihrem Kreuzzug für mehr Macht der Nachtelfen zu überzeugen.

Zunächst spielten sie in einem Wettschwimmen um die alte Mondweide im Schattenmondtal noch einmal Ihre Stärken als Druiden aus und Elathariel ließ Ssatuh knapp gewinnen. Dies war wichtig für die Motivation!

Durch diesen Wettkampf zu beginn und mit Hilfe der Orkohrenkette von Szatu war der Anfang getan. Ssatuh vertraute Elathariel und war offen für das, was Elathariel nun zu sagen hatte.



Szatu anzusprechen, dass auch er die Sache unterstützt machte es noch leichter. Und dass die Nachtelfen viel zu wenig zu sagen hatte hier auf Draenor und besonders in der Bastion, war offensichtlich! Nach Szatu stimmte also auch Ssatuh zu, den Kreuzzug zu unterstützen, doch wie?!



Da sein, wenn es darauf ankommt. Das war alles, was Elathariel sagen konnte. Denn niemand wusste, wie sie sich der Orkan gestalten würde. Klar war nur der Weg, den er nehmen würden. Von Darnassus über Sturmwind und dem SI:7 Leitstand nach Draenor zur Garnison der Bastion.. Politik ist vorhersehbar und politische Exkremente rollen immer von oben nach unten. Die Bastion war ein zu kleines Licht im Spiel der Mächtigen und so würde es sie mit voller Härte und unvorbereitet treffen. DANN brauchte Elathariel alle Nachtelfen, auch Ssatuh!

Dies erläuterte sie, in einfachen und verständlichen Worten auch der Drudin und diese sprach ihr im Anschluss ihr vollstes Vertrauen aus.


Der dritte Schritt war geschafft! Nun wurde es Zeit für das große Zusammentreffen der Nachtelfen der Bastion. Dieser Ort hier, die Mondweide, sollte alle zusammenschweißen und Einstimmen auf die großartige neue Zeit der Nachtelfen! Die Revolution hat begonnen, der Stein ist im Wasser und ein Orkan der Veränderung würde die Wellen hoch über die Bastion hereinbrechen lassen..

Doch vorher gab es noch viel zu tun..




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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Elathariel am 06.07.2016 - 12:02.
Beitrag vom 06.07.2016 - 12:00
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Elathariel ist offline Elathariel  
3133 Beiträge
Elathariel`s alternatives Ego
10 Tage nach Beginn der Revolution



Szatu, Svania, Ivaine, Tyshalea, SSatuh, und andere Nachtelfen fanden eines Abends, als sie zu Bett gehen wollten, einen kleinen Zettel unter Ihrem Kopfkissen. Wohl gefaltet und handschriftlich verfasst lud er zu einem "Druidentreffen" ein.

Nun, da dies per sé nichts Verwerfliches ist, war die Art und Weise der Mitteilung eher mystisch denn geheim. Warum sollte man sich nicht sehen lassen? WER durfte von diesem Treffen nichts wissen? Und wer hatte ihn geschrieben und sich nicht offenbart? Fragen über Fragen, doch wo die Neugier geweckt ist, findet sie auch einen Weg. Und der führte zum Mondweidengipfel unweit der Garnison. Also gingen die angeschriebenen Nachtelfen NICHT zu Bett, sondern schlichen, einer nach dem anderen wieder hinaus und verließen die Garnison, hoffentlich unbemerkt.

Elathariel und Ssatu empfingen die vorsichtig auf die Lichtung schleichenden Nachtelfen, eine nach der anderen. natürlich wollten sie wissen, was das sollte. Doch Antworten sollten warten. Zunächst einmal war wieder einmal ein Wettkampf angesagt. Elathariel und Ssatuh, letztere in ihrer ureigenen zappeligen und fröhlichen Art, baten alle mit Ihnen gemeinsam einmal um den Mondweidenbaum zu schwimmen. Alle Formen außer die des Greifvogels waren erlaubt und wer am schnellsten wieder hier, auf diesem Stein war, hatte gewonnen. Die Tücke dieser Aufgabe waren die bissigen Fische im Wasser und die flachen Stellen, wo ein Walross nicht durchkam. Vorsicht, Weitblick und ein ständiger Wechsel der Druidenformen waren notwendig, um hier zu gewinnen. Am Ende war es Svania, knapp vor Ssatuh. Tyshalea, welche zwar Nachtelfe war, doch keine Druidin war Wettkampfrichter und bestätigte den Sieg.

Nun ging es in den ausgehöhlten Stamm des riesigen Baumes und Elathariel bat alle, sich zu setzen. Endlich sollten Antworten auf die Fragen folgen, welche seit Stunden in den Köpfen der Eingeladenen rauschten.



Schnell offenbarte sich, was die Eingangsaktion sollte, denn Elathariel fragte alle offen, wie oft sie die unglaubliche Wandelbarkeit und die Stärken der Druiden, Ihre Fähigkeiten zu schleichen, im Schatten zu wandeln, als Tier getarnt zu lauschen, als Vogel die Schlachtfeldsituation zu analysieren im Kampf gegen die Legion und zur Unterstützung der Bastionseinheit je zeigen durften!

Die Antworten waren erschütternd für alle. Eine nach der Anderen offenbarte, dass Sie zu Wachdiensten eingesetzt wurden, teilweise niemals das Schlachtfeld sahen. Und wenn doch, dann nicht mit Ihren Fähigkeiten, den Kampf zu beeinflussen. Niemals wurde nach Ihren Fähigkeiten gefragt, niemals hatte die Kampfleitung auch nur einen Hauch Interesse an den Fähigkeiten der Nachtelfen! Kanonenfutter waren sie, allesamt. Verdammt zu sterben oder die leere Garnison zu bewachen vor einem Gegner, den die Schlachten inzwischen weit weit weg von den Mauern der Festung getragen hatten.



Ssatuh berichtete, wie andere Völker und Mitglieder der Einheit, Ihre Befehle während einer Übung verweigerten und wie die Bastionsleitung sie nicht unterstützte!



So ging es eine ganze Zeit lang hin und her und alle erkannten, dass sie nicht die einzigen waren, denen es so ging. Sie allesamt teilten ein Schicksal! Ein Schicksal, dass alle auf Draenor stationierten Nachtelfen teilten! Überall waren sie nur zum Sterben oder Ausführen sinnloser Befehle eingesetzt. Zum bewachen von Mondbrunnnen oder anderer nicht kriegsentscheidender Dinge! Die wirklichen Helden des Krieges sollten andere sein. Völker, die nicht halb so gut im Kampf waren wie die Nachtelfen!

Doch damit war nun Schluss!

Elathariel offenbarte Ihnen, erstmals in dieser Tiefe, den Revolutionsplan und die Funktionsweise des Steins, den sie losgetreten hatte. Vom kleinen Stein im Wasser, dessen Wellen Kreise zogen bis hin zum Orkan der daraus entstehen sollte. Sie schwor diese kleine Einheit auf etwas ein, dass bald eintreten sollte. Die große zeit der Nachtelfen und mit Ihr, die zeit jeder einzelnen hier Anwesenden! Vorbei die Zeit der Pandaren und Draenei! Vorbei die Zeit, wo die Menschen alle Einheiten führten und Nachtelfen zu gehorchen hatten!

Als die Sitzung beendet war, verließ die kleine Lichtung ein Strom hochmotivierter und zur Revolution bereiter Nachtelfen, die es kaum erwarten konnten, dass die Nachricht, die alles auslösen würde, in der Garnison ankam....



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Beitrag vom 07.07.2016 - 12:16
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Szatu Kal'nor ist offline Szatu Kal'nor  
178 Beiträge
Szatu Kal'nor`s alternatives Ego
Endlich ging es wieder los!

Welch ein Glück, dass Elathariel sich vor einiger Zeit an Ssatuhs Lieblingsplatz eingefunden hatte.

Die Abgeschiedenheit in der Einheit machte Ssatuh nichts aus. Diese Untätigkeit jedoch ... hatte sie sich doch vor allem deswegen zur Bastion abordnen lassen, da sie endlich wieder gegen die großen Verheerer antreten wollte.

Das Dämonenpack vom Angesicht Azeroths, ja aller Welten brennen und für immer aus der Erinnerung bannen, ja das waren Ssatuhs Träume in mondlosen Nächten.

Ihr Großonkel Szatu- der zweite Grund für die Versetzung- redete zwar ab und an mit ihr, aber eigentlich hatten sie sich nicht viel zu sagen. Er war der eigenbrödlerischste, stumpfsinnigste Elf den Sie je getroffen hatte.

Wenn er nicht gerade halb weggetreten seine halluzinogenen Pilze kauend seinen alten Nachtsäbler striegelte, kannte er nur drei Themen : Orks töten, Trophäen aus Trockenohren und das Gejammer über die Sterblichkeit der Nachtelfen.

Umso glücklicher war Ssatuh als auf einmal Elathariel auftauchte, zu Elune betend und mit frischem Geist und den Sinn für die schöne Natur - mit Ssatuh sogar spielte. Und es kam noch besser: Elathariel hatte eine Aufgabe - ein Ziel! Sogar mit dem Segen ihres Onkels versehen, spürte Ssatuh, dass sie der Elfe vertrauen wollte.

Und wie es scheint nicht ohne Grund! Kurz darauf tauchte Elathariel erneut mit drei weiteren Elfen an der Mondweide auf!

Lange war Ssatuh nicht mehr so glücklich gewesen mit Ihresgleiche im Mondschein zusammen zu kommen.



Sie spielten erneut und nun zu viert miteinander und fanden sich zum konspirativen Treffen zusammen.

Irgendetwas in Ssatuhs Hinterkopf wand sich beständig und versuchte an gewissen Alarmglocken zu ziehen, doch Ssatuhs fröhliche, ungestüme Natur mit der sie einst als mächtiger Bär auf die übelsten Scheusale furchtlos zugestürmt war, war erneut geweckt und wollte das die Aufgabe voran schreitet - ohne Reue - ohne Bedenken an Manipulation oder Angst vor dem was werden würde!
Wer war sie denn auch, einer anderen Elfe - einer Druidin wie sie selbst und im Gegensatz zu ihr, langjährigem Mitglied der Bastion, Falschheit zu unterstellen?
Nein! Veränderung ist gut - Veränderung ist Wachtum - wie die Natur ständig wächst und sich verändert! So kann aus einem so guten Gefühl und Geist der Vereinigung nichts schlechtes Entstehen!



http://www.wowwiki.com/Darnassian
http://diealdor.wikia.com/wiki/Die_Aldor_Wiki


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Szatu Kal'nor am 12.07.2016 - 23:15.
Beitrag vom 12.07.2016 - 23:14
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Elathariel ist offline Elathariel  
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Elathariel`s alternatives Ego
Sturmwind.. vor 6 Tagen:

"Sie verlangt WAS?"


Nur wenige hatten Varian Wrynn, den obersten Befehlshaber der Allianztruppen, bisher so knurrig erlebt. Der Diplomat jedoch war ein gestandener Nachtelf der treuen Schildwachen Tyrande's. Er wich weder zurück, noch erhob er die Stimme. Monoton, doch ohne zu wanken, fasste er erneut zusammen, was er soeben hatte ausführlich vorgelesen.

"Sire, Nachtelfen-Offiziere in jeder Einheit. Die Befehlsgewalten sollen an Nachtelfen übergehen. Oder sie zieht alle Truppen zurück." Reglos blieb er stehen, während Wrynn offnsichtlich um seine Fassung rang.

So einen Gesichtsverlust hatte er noch nicht erlebt. Doch ausgerechnet jetzt, wo die finalen Schlachten gegen die Höllenfeuerorks geschlagen wurden. Jetzt, wo Gul'dan, so man den Berichten glauben schenken mag, ein Portal für die Legion geöffnet hatte. Jetzt, wo alles auf Zusammenarbeit und gemeinsames Vordringen hinaus läuft...

"Wir kann Sie es wagen, nach all den gemeinsamen Schlachten unter MEINEM Kommando!"


Er schlug mit der Faust auf den Tisch und entließ wenig später den Diplomaten...

Die Lage war verzwickt. Die Einheiten der Nachtelfen waren zahlreich und faktisch überall. Sie verstärkten die Truppen im Tanaandschungel, bewachten Sturmschild. Sie hatten ebenso große Verluste erlitten, wie die anderen Truppenteile auch. Sie stellten Schiffe, setzten Allianztruppen über. Sie bauten Garnisonen und Häfen. Ihre nachtsicht hatte nicht nur einmal im Dunkel der Nacht den heranrückenden Feind früher entdeckt als alle anderen. Er brauchte sie!


Sturmwind.. vor 3 Tagen:

Der Rat, den Varian Wrynn gestern einberufen hatte, hatte lange diskutiert und getagt. Ohne den Vertreter und ständigen Gesandten der Nachtelfen und hinter geschlossenen Türen. Ein Abzug der Darnassichen Truppen käme einer Katastrophe gleich. Etwa 1/5 der Truppenstärke wäre kampflos verloren, die Lücken kaum zu schließen. Die Auswirkungen, da waren sich die Strategen einig, wären Gebietsverlust und mit ihm wohl auch ein verust zahlreicher Versorgungsgüter, die nicht schnell genug mitgenommen werden konnten. Die offiziere der Truppen würden ihm Briefe schreiben und hinterfragen, was das bedeutete. Und manch Experte war sich sicher, dass auch die Höllenfeuerorks dies motivieren würde. Sie würden sich erneut sammeln und gemeinsam gezielt zuschlagen. Die Vorteile, die sich gerade abzeichneten wären dahin.

Sie diskutierten ebenso Stunden über die Auswirkungen von Nachtelfenoffiziere in allen Einheiten. Der Führungsstil, da waren sie sich einig, würde sich ändern. Doch Positiv? Da waren sich nicht alle einig...

Als der Tag zur Neige ging, war die Entscheidung gefällt. Missmutig blickte Varian seine obersten Offiziere an. Mit dabei, Mathias Shaw, Leiter des SI:7. Er unterzeichnete den Befehl vor Ihren Augen und als er aufsah, hatte er sich wieder gefasst. Sein Befehl an alle Einheiten war klar und deutlich:
"Verteilt meinen Befehl an alle Einheiten! Ab sofort besteht die Verpflichtung, mindestens eine Nachtelfe oder Nachtelfen im Offiziersrang zu haben!



Sollte die Nachricht Shaw geschockt haben, so sah man es ihm nicht an. Er würde den Befehl Varians nicht in Frage stellen, würde seine Papiere durchgehen und schauen, welche Spezialeinheiten gerade wo postiert waren. Und er würde den Befehl zur Veränderung weitergeben. Hatte er überhaupt genug Nachtelfen im SI:7?



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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zuletzt von Elathariel am 16.07.2016 - 10:43.
Beitrag vom 16.07.2016 - 10:38
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Elathariel ist offline Elathariel  
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Elathariel`s alternatives Ego
Nahezu gleichzeitig im Schattenmondtal

"Wisst ihr, jeder Stein erzeugt Wellen, doch wer sagt, dass es nur EINEN Stein gab?! Ich mag das Spiel ineinander verwobener Wellen und der undurchdringlichen Gesetzte simpler Physik... Sie mögen mich für naiv und simpel erachten, doch diese Fassade ist Teil des Plans."

Elathariel grinste und genoss die erkennbaren Fragezeichen im Gesicht Ihres Gegenübers.
Sie hatte sie direkt erkannt. Und zugegeben, es kostete sie viel Überwindung, nicht äußerlich zu frohlocken. Das Schicksal meinte es endlich gut mit Ihr, nach all der Schmach in den letzten 3 Jahren. Tyhsalea Schattenklinge stand vor dem Tore, brachte Kunde aus der SI:7 Hauptzentrale und war das perfekte Ohr am Schaltpult politischer Regler und Schwingungen. Elune entsandte im rechten Augenblick ihren Engel des Todes, der auf den Wellen der Veränderung ritt und die Führung der Bastion für immer hinfort spülen würde.

Wie viele Jahre mag es her sein, dass sie gemeinsam im Gefecht standen und ihre Feinde grausam vernichteten?! Wie erster Maat und Kapitän eines Geisterschiffes, wie die linke und die rechte Hand der alten Götter fegten sie sie hinfort, vernichtend und ohne Rücksicht auf eigene Verluste. Elunes Auslese brachte eine beinharte und verschworene Einheit hervor, die.. verachtet und bewundert zugleich.. Schlachten entscheiden konnte. Nordrassils Blut floss stetig und verlangte sein Opfer..

Sie schwieg lange... in Erinnerungen an alte Zeiten schwelgend, doch als sie die Augen wieder öffnete war sie im hier und jetzt.

"Nordrassils Blut fließt in uns, Schattenklinge. Ihr seid dieser Tage Zeuge einer Wiedergeburt geworden. Einer Wiedergeburt MEINER Einheit, einer Einheit elitärer Nachtelfen, die im Namen Elunes der Legion endgültig dem Heimweg zeigen wird!"

Und Ihr seid Teil dieser Wiedergeburt. Ich brauche Euch, wie ich Euch immer geschätzt habe...




Elathariel schilderte im Schatten hoher Pflanzen und im Lichte unbekannter kalter Monde den geheimes Auftrag Tyshaleas. Sie brauchte ein Ohr in Sturmwind. Ein Ohr im SI:7, nahe Shaw's. Wenn der Orkan der Veränderung das SI:7 erfasst, sollte das Pendel ausschlagen und Elathariel warnen, dass es Zeit wird, den letzten und entscheidenden Schritt einzuleiten. In vielen Einzelheiten und bis zu einem gewissen Grade offen wurde Wunsch und Befehl Elathariel's besprochen. Es erinnerte beide an damals. An jene Schlachten unter bekannten Monden und nicht in unbekanntem Gelände. Und als Elathariel endete, endete auch der Dialog wie schon viele Male. Mit einem tiefen Blick und einem Nicken. Es gab nichts mehr hinzuzufügen.



"Es tut gut, wieder an Eure Seite dienen und kämpfen zu können.".
Es war Tyshalea, die aussprach, was beide dachten. Ja, die alten Zeiten kommen zurück. Nordrassils Blut würde erneut fließen und es würde von ihnen beiden auf jene übergehen, die das gleiche Banner trugen und unter selbigen unterdrückt wurden.
Die Zeit der Nachtelfen ist gekommen!


Als Tyshalea davon geritten war, grinste Elathariel erneut und frohlockte, ob Ihres perfiden und perfekten Planes. Wo nun zwei Steine ihre Kreise zogen, konnte nur ein gezielter Windstoß die Richtung der Welle bestimmen. Und sie hatte dafür gesorgt, dass dieser Windstoß.. nein.. dieser Orkan.. jemanden ganz bestimmtes traf.

Das Opfer stand lange fest und wusste nichts...
Draenei sind soo unsensibel für Windböen und ihre Bedeutung, dass es sie hinwegfegen würde, noch ehe sie mitbekommen hat, WAS es überhaupt war...



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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Elathariel am 20.07.2016 - 09:02.
Beitrag vom 20.07.2016 - 01:04
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Alryc ist offline Alryc  
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Alryc`s alternatives Ego

Das Violette Auge sieht alles



Jemand anderes jedoch, war eher darauf aus, der nachtelfischen Intrige eine gewisse Würze zu verleihen und die eigenen Vorteile dabei nicht außer acht zu lassen.

Es war bereits Nacht geworden, einige Stunden lang hatte Erzmagierin Jaina Proudmoore, die Anführerin der Kirin Tor und Vorsitzende des Rates der Sechs, bereits mit Alryc James Lancaster über die Beobachtungen innerhalb der Reihen der Bastion diskutiert. Für gewöhnlich fielen derartige Gespräche doch eher kurz aus. Man überflog den Bericht, nickte ihn ab und der Zauberer wurde erneut in das weit entfernte Lager entsandt, welches seine erzwungene Heimat darstellte. Seine Mission war es, sicherzustellen, dass die Allianz kontrolliert wurde, dass die Magie in ihr enthalten blieb und den Zweckender Kirin Tor selbst galt. Das hatte er getan und das würde er auch weiterhin tun, während er seine Kräfte dazu einsetzte, den Feinden der Allianz und der Kirin Tor den Kampf anzusagen und sie niederzuringen. Doch nachdem man der Erzmagierin ein Schreiben mit königlichem Siegel überbracht hatte, war die gute Stimmung gekippt.

Während Alryc noch an seiner Teetasse nippte, versuchte so unscheinbar wie möglich zu wirken, begann die einst vom Frieden zwischen den Völkern, beseelte Magierin zu sprechen.

„Man verlangt, dass alle Einheiten, ganz gleich ob an der Front oder in den Heimatregionen, Kaldorei als Offiziere etablieren. Keineswegs ein Nachteil, ganz gewiss nicht. Doch was gedenkt Tyrande mit solch‘ einem Schachzug zu bezwecken? Varian tanzt nach ihrer Pfeife, wie er es bei nahezu allen Gelegenheiten getan hat.“

Sie hielt einen Moment lang inne, nur um den Kopf zu schütteln und ein amüsiert klingendes Lachen auszustoßen. Die blauen Augen fixierten den noch immer sitzenden Alryc, welcher besagten Blickkontakt notgedrungen zu erwidern hatte.

„Er hat in Orgrimmar bereits gezögert, der Horde den Todesstoß zu versetzen und ihr habt gesehen, Lancaster, wohin das nun geführt hat. Ein weiterer Krieg, eine weitere verheerte Welt und weitere unzählige Tote. Die Horde ist ein Schandfleck auf dieser Welt, so wie alle Wesen, welche annehmen, dass sie sich ändern wird. Tyrande weiß das, vielleicht hat sie deswegen dieses Spielchen in Gang gesetzt. Ich würde es ihr zutrauen, ganz sicher sogar. Wie ihr wisst, ist Erzmagier Khadgar der Meinung, dass wir der Horde aufgeschlossener gegenüber sein müssen, hat er ihnen doch sogar, entgegen meiner Befehle, Unterstützung angeboten und gar gewährt. In Talador ließ er sie sogar auf von den Kirin Tor beanspruchten Grund!“


Wieder hielt die Erzmagierin inne, ehe ihre Gesichtszüge eine gar freundliche Form des Ausdruckes annahmen und sie in Richtung Alrycs lächelte, welcher sich, einer kurzen Handbewegung der Lady folgend, erhoben hatte.

„Ihr wedet dieses Vorhaben unterstützen, James, verstanden? In den Reihen der Kirin Tor sind ohnehin kein Kaldorei erlaubt, was uns einen gewissen Spielraum gewährt.“



Ein stummes Nicken war die Erwiderung von Seiten des Agenten, welcher jedoch ein ebenso wissendes Lächeln auf den Lippen nach außen trug.

„Sorgt dafür, dass die Erzfeinde der Blutelfen, die Feinde der Horde, entfesselt werden. Die Gnade der Draenei ist nicht tragbar. Nun, hinfort mit Euch, James.“

Erneut war eine abwinkende Geste der Erzmagerin die Folge, derweil Alryc seine Unterlagen, kaum eines besseren Sekretärs gleich, unter dem rechten Arm zusammen sammelte und das kleine Zimmer verließ. Bald würde er wieder in den Reihen der Bastion wandeln. Ihm war klar geworden, warum Eulensang und ihre Sippe von Spitzohren sich die Weiten des Schattenmondtals ausgesucht hatten, um ihre Ränke zu schmieden. Doch es kümmerte ihn nicht. Sie hatten den selben Feind, so dachte er:

Die Horde.






"Grant to us the serenity of mind to accept that which cannot be changed; the courage to change that which can be changed, and the wisdom to know the one from the other." - Archmage Antonidas


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Alryc am 21.07.2016 - 08:20.
Beitrag vom 21.07.2016 - 08:14
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Tyshalea ist offline Tyshalea  
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Die Befehle waren eindeutig, die Aufgabe klar und so simpel wie selten zuvor. Noch in der gleichen Nacht in welcher Tyshalea sich mit Elathariel getroffen hatte, machte sie sich, nachdem sie sich in der Bastion abgemeldet hatte, auf den Weg nach Sturmwind.

Die kleinen Gassen der Altstadt, die Enge der Straßen, das bedrückende Gefühl der Menschenstadt ... sie war froh gewesen, sie hinter sich lassen zu können ... nun war sie zurück gekehrt, doch nicht für lange, wie sich sehr bald schon herausstellen sollte.

Ihre Schritte trugen sie zum Hauptquartier des SI:7, und sie achtete sehr genau darauf, dass sie niemand verfolgte, verschwand immer wieder in den Schatten und tauchte an anderen Stellen wieder auf ... dann hatte sie ihr Ziel erreicht. Mit leisen Schritten erklomm sie die Treppe nach oben und wollte soeben in Richtung von Meister Shaws Gemächern abbiegen, als sie seine Stimme bereits vernahm. Sofort glitt sie in die Welt der Schatten und schlich lautlos näher und verbarg sich hinter einem Pfeiler.

Shaw sprach mit Renzik, diesem widerwärtigen kleinen Goblin, den alle nur "Das Messer" nannten ...

"Renzik, mit höchster Dringlichkeit ergeht der Befehl von König Varian, dass ab sofort in JEDER Einheit mindestens ein Nachtelf oder eine Nachtelfe zum Offizier ernannt werden soll! Wir müssen die Papiere aller Einheiten durchgehen und den königlichen Erlass schnellstmöglich weitergeben. Wie lange wird das dauern Renzik?"



Der hässliche Goblin kratzte sich nachdenklich an seiner für seine Visage viel zu großen Nase und sprach dann: "Bis wir sie ALLE erreichen? Ich schätze maximal eine Woche Meister Shaw. Ich werde sofort beginnen die Unterlagen zu sichten."



Tyshalea traute ihren spitzen Ohren kaum, sie hatte geahnt das der Auftrag nicht schwer werden würde, aber das er so leicht wird hatte sie nicht vermutet.

Sofort machte sie auf dem Absatz kehrt und schlich in der Schattenwelt in Richtung des Ausgangs ...



... doch dann hielt sie inne ...

Sie hatte die gewünschte Nachricht, aber sie wollte vor ihrer ehemaligen Kommandantin mit mehr da stehen als nur mit gehörten Worten ... und so machte sie kehrt, glitt in die Welt des Lichts zurück und stieg nun normalen Schrittes die Stufen erneut empor.

Sie ging zu der Tür von Shaws Büro, klopfte laut und betrat den Raum, nachdem sie dazu aufgefordert worden war. Rasch salutierte sie vor dem Meister und wartete ab.

"Was gibt es Schattenklinge? Ich habe zu tun!"

Sie salutierte erneut und sprach: "Ich wollte geben Bericht von Bastion wie Ihr gewünscht Meister. Einheit ist stark, aber chaotisch ... sie dezimieren Feinde jedoch ..."

Dann wurde sie jäh unterbrochen: "Ja ja ja ... verzeiht die Unterbrechung Schattenklinge, aber wir haben aktuell dringendere Probleme als Eure kleine Einheit und deren Nichterfolge!"

Tyshalea legte den Kopf leicht schräg: Ihr meint das Offiziere von Kaldorei gewählt sein müssen fortan in Einheiten?"

Shaw verengte kurz die Augen: "Habt ihr etwa gelauscht Schattenklinge?"

Tyshalea lachte kurz auf: "Wenn Ihr es nennen lauschen wenn gehört in Untergeschoss während Meister geredet mit Messer, dann ich haben gelauscht ... Ihr nicht leise gesprochen wenn gewesen Geheimnis Meister."

Ihre schauspielerische Darbietung war geradezu meisterlich und zwang Shaw dazu sich selbst zu rügen für seine Indiskretion. Dann fasste er sich: "Wie soll man bei so etwas auch ruhig bleiben? Aber wenn Ihr gerade hier seid Schattenklinge, dann könnt ihr euch auch nützlich machen. Nehmt dieses Pergament gleich mit und händigt es den Offizieren der Bastion aus. So habe ich zumindest eine Sorge weniger."

Tyshalea salutierte erneut und nahm dann das Pergament mit dem königlichen Siegel entgegen und verbarg es sicher in einer ihrer vielen Taschen, während Shaw bereits damit begann erneut die Unterlagen der noch zu informierenden Einheiten zu sichten, welche Renzik ihm auf den Tisch gelegt hatte. Sie verabschiedete sich förmlich und machte sich mit einem zufriedenen Lächeln unter ihrer Maske wieder auf den Weg zurück nach Draenor zur Garnison der Bastion.



Ihre Kommandantin würde stolz auf sie sein, wenn sie ihr den königlichen Erlass präsentieren würde ... somit konnten sie nun selbst entscheiden wann die Nachricht in der Bastion öffentlich werden würde.

Und das Siegel so zu öffnen und anschließend wieder so zu schließen, dass es nicht einmal ein Großmeister der Schriftkunde bemerken würde, hatte sie oft genug in den vergangenen tausend Jahren praktiziert.

Und dennoch ward aus mehrerlei Sicht Eile geboten ... sie musste Ihre Brüder und Schwestern informieren und zu einem erneuten Treffen zusammen rufen.

Tief in der Nacht setzte sie sich an einen Ort, welcher nur ihr bekannt war und schrieb im Schein einer einzelnen flackernden Kerze die folgenden Zeilen in geschwungener Schrift in Darnassisch auf mehrere Pergamente ...



Sie versiegelte jedes Schreiben mit dem Siegel des Weltenbaumes und kehrte dann in Schatten gehüllt zur Garnison zurück ... kurz überlegte sie, ob sie den gleichen Weg wie ihre Kommandantin wählen sollte um die Nachrichten zu überbringen, doch sie entschied sich gegen die Kopfkissenpost, da sie sie als zu unsicher empfand ... und noch viel schlimmer ... was wenn eine ihrer Druidenschwestern es vorzog die Nacht in der Natur zu verbringen und sie die Nachricht gar nicht erreichte?

Und so fanden am folgenden Tag die Pergamente ihre Wege zu jedem Nachtelf und jeder Nachtelfe der Bastion.

Unauffällig, heimlich ... unbemerkt von Außenstehenden ... zumindest hoffte sie das ... steckte sie jedem das Pergament zu, welches zum erneuten Treffen an der Mondweide aufrief.

Die Wellen schlugen höher ... bald würden sie über die Ufer treten ... sehr bald sogar ...




´¨)
¸.·´¸.·*´¨) ¸.·*¨)
(¸.·´ (¸.·`Die Hoffnung stirbt zuletzt...und wenn sie in den Schatten verschwinden kann, wenn´s mal eng wird, stirbt sie niemals!!
Beitrag vom 21.07.2016 - 12:34
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Szatu Kal'nor ist offline Szatu Kal'nor  
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Zur Dämmerung schlenderte Szatu wie immer in den Stall um Schnurri für den nächtlichen Ausritt fertig zu machen.

Doch stand neben dem Nachtsäbler eine dunkle Gestalt, groß, schlank, berohlich irgendwie und .. etwas zierlich - Eine Nachtelfe!
Die Elfe hatte Szatu natürlich gehört, sowie auch dass er sein Schwert in der Scheide gelockert hatte, was ihr Blick deutlich machte als sie sich ihm zuwandte. Es war nur die neue Rekrutin ... wie war der Name ? - Schall und Rauch - dachte Szatu - und ließ die Hand wieder sinken.

Wortlos kam die Nachtelfe auf Szatu zu und schaffte es irgendwie im Vorbeigehen mit leichtem Nicken ihm einen Zettel in die Hand zu bugsieren, ohne dass Szatu danach gegriffen hätte.
"Stimmt." erinnerte sich Szatu, "langsam schließt sich der Kreis."

Äh,Tyshalea Schattenklinge - genau ....er erinnerte sich noch an die Aufnahme und an irgendwelche Bedenken seitens diverser Bastionsmitglieder ... Eine neue düstere Nachtelfe ... Ein Gespräch mit Elathariel - seiner ursprünglichen Verbindung und Schicksalsfigur die ihn hierher geführt hatte und das lang erwartete Zeichen - dieser Zettel?

Szatus Gedanken klärten sich wieder vom Adrenalinschub den er beim Eintreten gehabt hatte und welcher sich meist schlecht mit seinem Schnupfpulver vertrug und kam endlich auf die Idee den Zettel zu lesen: " Am bekannten Platz?"

Szatu erinnerte sich wie seine Nichte ihm vor kurzem begeistert in den Ohren gelegen hatte, dass sie wegen ihm und Elatahriel ja so viel Spass mit anderen Druidinnen an der Mondweide gehabt hatte, war das "der Platz"?
Vielleicht hätte er Ssatuh doch nicht wegjagen sollen, als er seine Trophäen bastelte, aber sie konnte einem auch wirklich auf die Nerven gehen, fast so schlimm wie diese entrückten Dryaden - nunja vielleicht eine Nebenwirkung dieser Druidenmagie und dieses "Grünen Traums".

Aber die Mondweide? Doch wo sonst, einen passenderen Ort konnte er sich nicht vorstellen und es wurde langsam Zeit, der versprochenen Umwälzung einmal auf den Zahn zu fühlen ... hatte sein Urtum-Freund nicht einst gesagt er würde bei Elathariel sein Schicksal finden ? Szatu hoffe inbrünstig auf eine echte Umwälzung, es ging nicht an, dass die Nachtelfen - die ewigen Bewahrer Azeroths - weiterhin wie die Menschen und andere der Sterblichkeit anheim fallen würden. Das Gleichgewicht musste wieder hergestellt werden - Andu Falah Dor!

Doch wenn nicht - so wurde es langsam Zeit mehr über diese Energien herauszufinden, derer auch Illidan sich bediente - der neue Magister bei der Bastion hatte schon versprochen Wege zu finden, wenn nicht allen Nachtelfen, so doch wenigstens Szatu Kal'Nor ... "zu verbessern", sage ich mal...
Ich muss mit Lancaster reden, gleich nach dem Besuch bei der Mondweide, dachte Szatu, verfütterte den Zettel an eines der Pferde im Stall und begann Schnurri zu striegeln.

"Schnurrrrrr..."



http://www.wowwiki.com/Darnassian
http://diealdor.wikia.com/wiki/Die_Aldor_Wiki


Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zuletzt von Szatu Kal'nor am 22.07.2016 - 17:06.
Beitrag vom 22.07.2016 - 00:06
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Elathariel ist offline Elathariel  
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Elathariel`s alternatives Ego
Endlich war es soweit. Tyshalea‘s lange erwartete Nachricht wurde ihr endlich zugesteckt. In Ihrer typischen Manier, nachts, während Elathariel wohl eine ihrer letzten Nachtwachen machte. Wortlos, doch mit einem Augenzwinkern wurde der Zettel überreicht. Treffen am nächsten Abend am gewohnten Ort.

Es fiel Elathariel schwer, den Tag rumzubekommen ohne sich zu zeigen. Denn wenn man sie gesehen hätte, mit diesem Dauergrinsen, wäre es wohl verdächtig gewesen. Obwohl… jetzt, zu diesem Zeitpunkt, wo der Befehl Varians Shaw erreichte und von dort weiter getragen wurde, war es eigentlich egal. Es war zu spät für jedwede Art Gegenplan.

Als die Dämmerung herein brach, sah Elathariel aus dem Fenster. Peu à peu verließen die Nachtelfen die Garnison. Manche schleichend im Schatten, manche wie Szatu ganz offen, noch fröhlich lachend mit Alryc und Rahleg.. Es wurde Zeit. Doch als sie die Kaserne verließ, standen da plötzlich jene beiden, die sich eben noch mit Szatu unterhalten hatten. Libelia hatte sich Ihnen angeschlossen. „Jaja, Zeit für die Nachtwache, ich weiss Hardroon“, versuchte sie das Gespräch in die typische Richtung zu lenken. Allgemeines Palawer über die Dienste und warum Rekruten wie Alryc das nicht machen konnten.. Es schien zu wirken, auch wenn Alryc durchaus bemerkte, dass viele Nachtelfen unterwegs zu sein scheinen. Sollte dieser Zausel wirklich etwas mitbekommen haben? Und seit wann weiß er es?! Hat er es jemandem gesagt?! „Nun wird’s aber Zeit“, sprach sie uns machte sich auf den Weg zum Südtor.

Am vereinbarten Ort angekommen, war sie scheinbar die letzte. So ziemlich jeder Nachtelf und jede Nachtelfe der Bastionseinheit hatte den Weg hierher gefunden. Welch ein Anblick, die geballte Macht Nordrassils hier zu sehen. Sie entschuldigte sich für ihr spätes Erscheinen und äußerte den Verdacht, dass man sie möglicherweise verfolgt haben könnte. Es war ihr egal, es war zu spät..

Kurz darauf beteten sie zu Elune, denn wer die Kräfte sammeln möchte, muss Einheit schaffen. Und wenn Nachtelfen irgendwo einig sind, dann im Glauben an die Mondgöttin und Ihre Kräfte. Doch noch während des Gebetes drehten sich Szatu und Tyshalea um. „Ich rieche nassen Hund“, meinte Szatu nur und Tyshalea bemerkte dazu, dass Magier sich einfach nicht leise auf offenem Gelände bewegen können. Also hatte sie ihr Instinkt nicht getrübt. Sie war verfolgt worden! Szatu versuchte sie aufzuhalten und sprach mit Libelia über Orkohrenhalsketten und Trophäen. Alryc jedoch ließ sich nicht täuschen. Er bestand darauf, die Konvention zu sprechen. Was wollte er? Man wimmelte Libelia und Rahleg ab, doch Rekrut Lancaster blieb trotz des eintretenden Regens stoisch stehen und wartete.


Egal jetzt, der Zeitpunkt war gekommen. Man sprach Darnassisch und es war für Elathariel ungewohnt, ihre eigene Sprache so offen zu sprechen. Zu lange hatte sie in der Bastion Gemeinsprache sprechen müssen. Tonje und Satara verlangten es von jedem. Nun also war es soweit und Tyshalea überreicht Elathariel das feinsäuberlich geöffnete Dokument. Das Siegel war so perfekt aufgeschmolzen, dass sie sicher war, dass Tyshalea es auch wieder schließen konnte und niemand es merken würde. Mit zitternden Händen entrollte sie das Pergament und begann zu lesen…

“Hiermit ergehen folgende Befehle an die Offiziere der Bastionseinheit.
Befehl eins: Es ist ausdrücklicher Wunsch Varian Wrynns, Heerführer der Allianztruppen und König von Sturmwind, dass in jeder von ihm kontrollierten Einheit ein Nachtelf, oder eine Nachtelfe, einen Offiziersrang bekleidet.“



“Es ist ferner mein ausdrücklicher Wunsch, dass die politischen Strukturen meiner Untereinheiten stabil und überschaubar bleiben. Ich befehle damit ferner, dass mit der Aufnahme einer Nachtelfe oder eines Nachtelfen in den Offiziersrang, ein anderer Offizier versetzt wird.“

Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, wäre da nicht das leise Plätschern des Wassers in diesem riesigen ausgehölten Baum. Alle saßen gespannt da, ein kleines Feuer knisterte auf dem Stein, der nun als Treffpunkt der Revolutionsbewegung galt. Eine kurze Diskussion entbrannte, wer der Offiziere wohl gehen würde. Elathariels Augen huschten derweil auf dem Pergament umher, auf der Suche nach weiteren entscheidenden Passagen. Dann wurde sie fündig:
“… Bla bla… , dass Offizierin Donneraxt hiermit abgezogen ist, um unsere Interessen auf den Azurmythosinseln zu vertreten.“ Weiter kam sie nicht mehr und der Rest war auch egal. Die Nachtelfen diskutierten und spekulierten wild über die Folgen. Die Freude über das Gelingen des Plans und die kommenden Zeiten ließ aus vielen von Ihnen Worte wie Wasserfälle hervorschwemmen..



Es war geschafft. Doch wie würde die Leitung der Bastion den neuen Offizier benennen? Per Befehl oder durch Wahl? Es war egal, denn wenn sich die Nachtelfen untereinander einig waren, konnten die Offiziere nichts tun. Sie entschied sich, offen zu sein und eine Wahl unter Nachtelfen zu veranstalten. Sie war sich sicher, dass man sie, die die Revolution angezettelt hatte und als Ihre Leitfigur galt, ihr Vertrauen aussprechen würde. Szatu stellte sich ebenso zur Wahl, doch alle anderen wählten sie. Offen und ehrlich, wie es üblich war unter Nachtelfen. Keine Geheimnisse mehr. Alles sollte anders werden und das brauchte Vertrauen. Sie nickte Szatu zu, als auch er nachgab und ihr sein Vertrauen aussprach. Er hatte es nur getan, um den erwarteten Unmut der restlichen Bastionseinheit im Zaum zu halten. Doch das war nun egal. Doch Elathariel fürchtete die restliche Einheit nicht. Ihr Plan stand fest. Alle sollten auf Ihre Seite wechseln.

Damit war es also besiegelt. Es war egal, wie die Leitung der Bastion den neuen Nachtelfenoffizier benennen würde. Sollte sie jemanden der anderen Nachtelfen ins Amt befehlen, wird er die Entscheidung nicht annehmen. Der Reihe nach würden alle passen, bis nur noch Elathariel übrig bliebe. Und sollte es tatsächlich eine Wahl geben, so stand auch deren Ergebnis nun fest. Nichts kann eine geschlossene Nachtelfeneinheit aufhalten…. Nichts!

Nichts, außer vielleicht der Magus draußen im Regen…
Es wurde Zeit, sich ihm anzunehmen, denn er hatte Elathariel interessantes zugeflüstert noch ehe sie die Garnison verließ. Und so war sie gespannt auf das, was nun offen folgen würde. Eines musste man ihm ja lassen. Er hatte sich seit einiger Zeit nicht bewegt. Die Robe musste literweise Wasser ausgesogen haben. Sei’s drum, man rief ihn zu sich und gab ihm zu verstehen, dass man sich nun anhören möchte, was er zu sagen hat.

Er eröffnete klassisch, mit einem leichten Unterton in Richtung Elathariel. Es wäre egal, ob sie ihre Finger im Spiel hatte oder ob es …. Idee war. Jaina und die Kirin Tor würden es unterstützen, solange sie das gleiche Ziel verfolgen. So ungern sie es zugab, diese offene Bekundung der Kirin Tor, diese Revolution zu unterstützen, hatte sie nicht erwartet. Vorbei die Zeit der Bluffs und Gegenbluffs. Er hatte nicht nur Buch gelesen auf der Mauer. Er hatte fein säuberlich die Bewegungen der Nachtelfen notiert und seine Schlüsse waren präzise und zutreffend. Und, er hatte es bereits mit Jaina Prachtmeer besprochen. Als er endete war Elathariel überzeugt, dass er es ernst meinte. Sie gab ihm zu verstehen, dass, sollte es on Kürze eine Wahl irgendeiner Natur geben, er wohl wisse, wofür er zu stimmen habe.

Sein Entschluss und seine Wahl ständen fest, sagte er noch, ehe er verschwand. Welch‘ unerwartete Hilfe. Es würde ein leichtes werden.

Nun musste der Befehl nur noch zu den Offizieren. Es könnte kaum einen besseren Augenblick dafür geben, als die Feierlichkeiten der Einheit zum Siege über Gul’dan und Archimonde. Als Elathariel Tyshalea diesen Plan mitteilte, konnte sich beide ein Grinsen kaum verkneifen.. Es kam einem Genickschlag gleich, die Abkommandierung von Satara Donneraxt inmitten Alkohol getränkter Stimmung an die Offiziersriege zu übergeben.

Späte Genugtuung für viele Monate des Leidens und der Unterdrückung eines ganzen Volkes! Hoffentlich schwiegen Rahleg und Libelia, hoffentlich erfuhren die Offiziere noch nichts von der Nachtelfen –Konvention im Süden des Schattenmondtals. Unnötige Fragen wären wohl die Folge.








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Beitrag vom 27.07.2016 - 10:09
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Libelia ist offline Libelia  
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Libelia`s alternatives Ego
Verschwörung! Verrat! Betrug!

Es kochte in Libelia Graupenheim. „Halten die uns eigentlich für vollkommen verkorkt?“ murmelte sie, während Sie weiter ihren Bericht verfasste.

Nun, dass Nachtelfen merkwürdig waren, dass war ihr bekannt. Wer ist schließlich nicht merkwürdig? Besucher aus dem Weltraum, die ihr Raumschiff so gut steuern wie ein Gnom sinnvolle und funktionierende Gerätschaften entwirft. Zu kurz geratene Alkoholiker und vollbehaarte Alkoholiker. In der Allianz herrschen schon Zustände… Aber DAS, das war nun mehr als Sie voll verarbeiten konnte.

In einer anderen Welt in einer falschen Zeit wagten es Ihre ehemaligen „Kameraden“ die Allianz zu hintergehen. „Aber natürlich, hier ist die Allianz auch schwächer“, dachte Sie sich, als sie die Details ihrer Beobachtungen zu Pergament brachte.

Die Elfen hatten sich schon den ganzen Tag komisch benommen. Aber ungewöhnlich still komisch. Und als die Eulensang dann auch noch bei ihrer Nachtwache verschwand, war klar, dass etwas im Busch war.

Hatten sie, die Verschwörer, gedacht sie könnten sich verstecken? Geradezu lächerlich, wie Elunes Kinder glaubten sie könnten sich vor einer der Druidinnen verstecken, denen Sie selbst beigebracht hatten auf den Herzschlag der Natur zu hören.

Sie dachte zurück, wie sie die Suche nach kurzer Zeit schon abschließen konnte, mit Hardroon und dem verräterischen Magier Alryc im Schlepp. In einem hohlen Baum hatten sich die Verschwörer versammelt, die gesammelte Elfenschar der Bastion. Saßen da und diskutierten oh so geheimnisvoll. Wussten Sie es nicht, waren so alte Wesen tatsächlich so ignorant und so wenig weiße?


- dem Bericht beigefügte detaillierte Situationsskizze -

Natürlich hatte Libelia im Laufe ihrer Ausbildung auch Darnassisch gelernt. Schließlich lebte Sie einige Jahre mit den Elfen zusammen. Und auch wenn Sie bisher wenig Möglichkeiten zur Auffrischung hatte, konnte Sie doch einige Sprachkenntnisse behalten.

Nachdem Sie den gewalttätigen Ohrenfetischisten geschickt in ein Gespräch zu seinem Lieblingsthema verstrickt hatte, konnte sie so fast ohne Einschränkungen den Gesprächen folgen:

„Die Elfen planen etwas, etwas großes“, schrieb Sie. Sie erhalten geheime Befehle aus Sturmwind. Ja, da bin ich mir sicher, aus Sturmwind und nicht aus Darnassus. Der Verrat muss sehr weit reichen.“

„Zusätzlich beschäftigten Sie sich sehr mit dem Kochen und Ketten… also vermutlich besonders brutalen Foltermethoden.“ ergänzte Sie und führte weiter aus, was Sie belauscht hatte: „Besonders bedenklich ist, dass ich ganz deutlich die Namen der Offiziere gehört habe: Satara, Tonje und Gorae.“

Mit einem Seufzer hielt Sie kurz inne und schrieb dann weiter: „Erschreckend ist, dass die Elfen Verbündete haben: Die Toren von den Kirin Tor und Jaina Proudmore! Gerade wenn sich Nachtelfen mit den von arkaner Kraft Besessenen zusammentun, muss wohl noch eine Dritte Fraktion im Bunde sein.“ Libelia schüttelte wieder den Kopf, die Situation war gefährlicher als je zuvor.

Mit einem „Ich denke wir müssen Maßnahmen ergreifen. Ich stehe jederzeit bereit.“ schloss sie ihren Bericht, unterschrieb ihn und machte sich auf den Weg zur Offiziersunterkunft...


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Libelia am 28.07.2016 - 18:14.
Beitrag vom 28.07.2016 - 18:12
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Eoghan (Satará) ist offline Eoghan (Satará)  
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Eoghan (Satará)`s alternatives Ego
Der Abend fing herrlich an.

Gul´dan war vertrieben vor einigen Tagen, der Verräter Archimonde wurde besiegt und ist ausgelöscht. Die Bastion traf sich zum Feiern.
Auch Satará war in ausgelassener Stimmung und ließ ihre Rüstung liegen um sich mit einer feinen Robe zu zieren. Freundlich und Heiter lächelte sie jeden an, fragte nach dem Wohlbefinden und hatte beschlossen, das auch die Eulensang heute ihre Laune nicht trüben konnte.
Man hatte sie allgemein nur wenig gesehen und es war auch ein bisschen verwunderlich, das sie nicht zur allgemeinen Feier kam. Der Wachdienst wurde für jeden freigestellt an diesem Abend.



Satará mühte sich ab auf die Lobgesänge der Offiziere nicht allzu viel zu geben, sie wusste das man sie alsbald wieder kritisieren würde, wollte dies aber nicht kundtun um die Laune nicht zu trüben. Man feierte ausgelassen mit der Partygnomin Ilene (welche immer dann auftauchte wenn wir Feiern um den Ausschank zu übernehmen und Gnomensprüche abzulassen) und alberte mit diversen Magischen Spielzeugen herum, welche für üble Scherze hergenommen wurden aber niemanden ernsthaft beleidigten.

Als sich bereits die ersten Festgäste verabschiedeten, traf die neue Rekrutin und Spionin Tyshalea Schattenklinge ein. Sie entschuldigte sich und übergab einen Brief vom SI:7
Als die Offiziere ihn nicht gleich öffnen wollten, sondern auch alles weitere bis auf den nächsten morgen verschieben wollten mahnte die Nachtelfe, der Brief enthalte wichtige Nachrichten vom König selbst, ausgerichtet über Shaw, dem Kommandanten der Bastion.

Nun gut, Satara brach das blaue Siegel mit dem Wappen der Allianz und begann zu lesen. Satara bemerkte es nicht, aber die umstehenden waren sehr geteilt in ihrer Neugier. Die einen wollten wissen ob er sich bedankt oder ob es neue Befehle für einen neuen Konflikt waren, die anderen aber grinsten böse in sich hinein und mit Engelszungen baten sie darum, den Brief öffentlich vorzutragen.
Wie oft Satara den Brief las weiß man nicht, doch als Tonje die Hand auf die Schulter der Draenei legte schreckte diese auf. Augenblicklich war diese wieder nüchtern, der weiße Schleier des Rausches von zu viel Met wich einen roten Schleier des Zorns. Zu Tonje gewandt meinte sie, sie hätten Arbeit und sollten ins Offiziersbüro gehen. Tonje nickte nur und ging voran.

Verfolgt wurden die beiden Offiziere von Rahleg und Tirahn, alarmiert durch den Ausdruck auf Sataras Gesicht und einigen Nachtelfen, welche immer lauter darauf pochten und wissen wollten, was in dem Brief steht. Natürlich noch immer mit einen breiten grinsen und perfekten Unschuldsmienen. Szatu musste erst ermahnt werden, das er sich den Befehlen der Offiziere beugen müsse, bis dieser den Weg zum Offiziersbüro freigab.



Rahleg und Tirahn reagierten Perfekt und hielten vor den Türen Wache, damit sich Tonje und Satara frei beraten konnten.

Drinnen las Tonje den Brief und war ebenso erschüttert wie Satará. Es viel Satara wie Schuppen von den Augen: Die Nachtelfen der Bastion waren alle eingeweiht, sie wussten bereits was in dem Brief stand und weideten sich am Anblick und dem Wissen um die Sorge der Offiziere.



Auch als man sich die Frage nach dem warum stellte war man sich schnell einig:

Elathariel Eulensang

Sie hat immer wieder versucht die Führung von Satara und Tonje zu unterwandern, hat sich ständig über die amtierenden Offiziere beschwert. Nur was jetzt?

Eulensang einfach das Ruder überlassen? Aufgeben?



Nein. Noch nicht. Die Zeit ist knapp bemessen, da diese Anweisung vom König selbst kommt war eine Verweigerung des Befehls schlichtweg verheerend.

Aber ein paar wenige Mittel standen ihnen noch zur Verfügung. Zuerst mussten Vertrauenswürde Personen eingeweiht werden. Nur wer? Ein Nachtelf auf keinen Fall. Es vielen sofort einige Namen, zwei von ihnen standen bereits draußen Wache. Rahleg und Tirahn.



Tonje wechselte mit ihnen die Wache an der Tür um Elathariel, Tyshalea und Szatu davon abzuhalten die Beratung zu stören und die beiden wurden ins Bild gesetzt, der Befehl vorgelesen. Die Reaktion war nicht viel anders als bei Satará, sie konnten es beide nicht fassen. Und auch sie wollten nicht einfach so Sang und Klanglos aufgeben. Sie stellten sich hinter ihre Offiziere und boten an alles zu tun was helfen sollte. Man riskierte ohne Wache an der Türe zu viert zu beraten, vielleicht ein Fehler doch die Elfen wussten ja eh schon alles. Man trug noch ein paar wenige Namen zusammen von Vertrauenswürdigen Personen innerhalb der Bastion und machte Vorschläge für das weitere Vorgehen.
Ein Besuch beim König erschien Aussichtslos, dennoch unabwendbar. Jedoch mussten Vorbereitungen getroffen werden...



Als Satará am nächsten morgen - sie verbrachte die Nacht im Offiziersbüro um ihrer Wut freien lauf zu lassen und nachzudenken - das von ihr selbst herbeigeführte Papiercaos (sie hatte wohl ein, zwei Stapel mit Befehlen "versehentlich" umgeschmissen) aufräumte viel ihr ein Brief mit einer Skizze auf. Die Liste der Vertrauenswürdigen Personen erweiterte sich um einen Namen, ein zweiter mit einem ? dahinter wurde durchgestrichen. Eine Träne rollte über ihr Gesicht... hätte sie nur besser aufgepasst... hätte sie nur die Zeichen nicht ignoriert... hätte sie nur...



Es geht um Leben oder Tod
Bei diesem Spiel, das unser Leben heißt
Auf uns wartet nur der Tod
Nimm diesen Tanz, als wenn´s dein Letzer wär


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Satara am 30.07.2016 - 20:34.
Beitrag vom 30.07.2016 - 20:25
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Elathariel`s alternatives Ego
"Was zum Geier war da los?! Code Gamma? Geheimer Auftrag?!"

Tirahn und Rahleg waren gerade verschwunden, als Elathariel Szatu mit fragendem Blick ansah. Doch sein Schulterzucken signalisierte ihr, dass auch er nicht wusste, was Tirahn da eben sagte. Code Gamma... geheimer Auftrag.. Wieso sollten die Offiziere ausgerechnet JETZT Wipfeltanz und Hardroon zu sich rufen und sie auf eine geheime Mission mit dem Namen 'Code Gamma' senden? Das machte doch überhaupt keinen Sinn?

Noch Minuten vorher wollten sie die Korken aus den Weinflaschen knallen lassen, die von den abgebrochenen Feierlichkeiten ob des Sieges über Archimonde übrig gewesen waren, drucksten herum, wie lange es dauern würde, bis Satara ihre Sachen packte.. Und nun?

Nun war es gefährlich still.. Kein erkennbares Koffer packen, dafür viel Getuschel hier und da. Eine Nachtelfe möchte gesehen haben, wie Zettel zwischen Satara und Tirahn ausgetauscht wurden. Was hatte das zu bedeuten? Offene Rebellion gegen die Rebellion? Niederschlagung und Pranger? Militärgerichtbarkeiten?

Doch die Story war wasserdicht, der Weg zu Elathariel war unerkennbar. Der Befehl kam von ganz oben, und auch Varian handelte nur auf politischen Druck Darnassus'... Nein, sie konnten sich kein Szenario vorstellen, was den Plan jetzt noch zum Scheitern verurteilen würde..

.. doch was in Elunes Namen machte die Gegenseite dieser Tage?!



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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Elathariel am 03.08.2016 - 14:51.
Beitrag vom 02.08.2016 - 17:00
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Tirahn ist offline Tirahn  
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Tirahn`s alternatives Ego
Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte musste schnell reagiert werden. Ein paar treu Ergebene konnten nicht einfachso in das Haifischbecken geworfen werden. So trug es sich sehr sehr schnell zu, dass bei dem Wachoffizier der Bastion ein roter versiegelter Umschlag lag.

Mit einem Brummen öffnete der Zwerg den Umschlag und studierte den Inhalt genüsslich mit einem kühlen Bier. Plötzlich erstarrte er in der Trinkbewegung und polterte laut los "Beim Licht! Was ist dass denn für ne Scheiße! Code Gamma! Verdammt! Ich muss nach Sturmwind! Der Bierkrug schlug hart auf dem Tisch auf. "Ordonanz! Notfallpaket Gamma packen! Ich muss nach Sturmwind, ich brauch den Wappenrock der Kirche und zwar dalli! Er sammelte den Umschlag samt Brief auf und verstaute ihn sicher.

Kurze Zeit später hetzte in der finsteren Nacht noch ein kleine durch das Lager auf den Weg nach Sturmwind.



Trinkt mehr Portwein! Mehr Fässer für Whisky!


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Tirahn am 02.08.2016 - 22:36.
Beitrag vom 02.08.2016 - 22:35
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Schon den ganzen Nachmittag versuchte er die richtigen Worte zu finden um den König und den SI:7 dazu zubringen, diesen Befehl zu widerrufen. Immer wieder blickte er sich um, ob nicht einer der Bagage, wie sie Tonje nannte, zufällig ums Eck schlenderte. Durch eine Extraration Rum konnte er eine der Wachmannschaften überreden Schmiere zu stehen.
Lange lies das vereinbarte Signal nicht auf sich warten. Szatu Kal'Nor schlenderte zufällig durch das Lager und zufälliger Weise führte sein Weg auch zu ihm an den Tisch, besser dahinter. Er konnte die neugierigen Blicke schon fühlen, die Augen wollten sich schon selbständig machen und er nur zu gern einen Blick erhaschen. Aber alles zu seiner Zeit.

Szatu ging auch gleich zum Angriff über. Wie lange man die Geschichte mit dem Ork noch aufrecht erhalten möge. Tja... Code Gamma. Den gibt’s wirklich, nur heißt das nicht, dass die Bastion eine gemeinsame Einheit mit der Horde werden soll, obwohl der Gedanke im Moment nicht schlecht ist. Code Gamma wurde damals als Codewort vereinbart, dass soviel heißen soll, wie: Die Einheit schwebt in großer Gefahr. Eine Rebellion droht.

Man solle endlich bekannt geben was in dem Schreiben des Königs stehe.
Schreiben des Königs.... interessant... Das Schreiben kam doch von Shaw.... Da müssen Nachforschungen angestellt werden. Mal sehen wie das wirklich gelaufen ist.

Um Informationen oder eher Ahnungen bzw. einen kleinen Ansatzpunkt von Szatu zu bekommen musste er etwas behutsam vorgehen. Da er sich sicher war, dass die Eulensang hinter alle dem steckt und auch keinerlei Skrupel hat mit allen Mitteln ihr Ziel zu erreichen, sprach er eine ernstgemeinte Warnung aus. Er würde sich in ein gefährliches Spiel ohne Fangnetz begeben. Darauf sprang er an. Rahleg wurde als schuldiger auserkoren. Ein interessanter Punkt, aber nein, auch wenn die Elfen zueinander stehen würden, eine würde es schaffen alles zu entzweien. Eulensang!

Die wichtigste Aussage des Kriegers war aber, dass ich oder andere, die nicht an dem Strang ziehen, man kann davon ausgehen, dass es alles Nichtelfen sein werden, würden auf einen Platz verwiesen und der Sturm der Veränderung würde alle erfassen..... Man könnte fast meinen, er ist einem fanatischen Orden beigetreten. Wie diese komischen Scharlachrote Menschen vor Jahren. Kirche der Eulensang.... er schüttelte sich bei diesem Gedanken.

Interessant war auch noch der Ausspruch, das Archimonde den Draenei sehr ähnlich sehe. Man spielte also auf die Gesinnung der einzelnen Mitglieder an. Wenn er mit Steine in seinem Glashaus werfen möchte. Nur zu. Majordomus Hirschhaupt sah seines gleichen auch sehr sehr ähnlich...

Neugierig ist er ja der Herr Elf, aber gut. Soll er ruhig das Schreiben an sich nehmen. Selbst wenn er jemanden finden sollte, der den alten Dialekt aus Argus lesen kann, wird er damit keine Freude haben. Es sei denn er mag Pfannkuchen nach Großmutters Rezept.

Als er dann etwas geknickt das Lager verließ, konnte er sich seinem eigentlichen Schreiben widmen. Das Rezept würde er vielleicht nochmal brauchen.




Trinkt mehr Portwein! Mehr Fässer für Whisky!


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Tirahn am 02.08.2016 - 23:32.
Beitrag vom 02.08.2016 - 22:52
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Die Suppe die die Eulensang aufgesetzt hat droht überzukochen und das gibt immer eine Sauerei, dachte Szatu als er das "Gespräch" mit dem Kleidträger verließ. Es wird dringend Zeit umzurühren!

Szatu stiefelte los um Elathariel zu suchen, schließlich wissen wir was in dem Befehl stand, noch besser sogar - Schattenklinge hat bei der Übergabe ja ebenfalls erwähnt, dass es ein Schreiben des Königs ist.
Das dieser Befehl nicht umgesetzt, sondern ganz offensichtlich boykottiert wird grenzt nicht nur - sondern IST Befehlsverweigerung.

Wir müssen dringend aktiv werden und die Gegenverschwörung im Keim ersticken bevor diese Verschleppung noch Früchte trägt.

Auf dem Weg zur Mauer jedoch ging Szatu wieder ein Name durch den Kopf : Alryc.
Hatte er uns nicht seine Unterstützung zugesagt? Der Kirin Tor-Spitzel wäre die ideale Figur eine zweite Front gegen diese Offiziersbande aufzumachen.
Szatu drehte auf dem halben Weg ab und schlenderte ziellos durch die Garnison, in der Hoffnung Alryc, Elathariel oder wenigstens Schattenklinge "zufällig" über den Weg zu laufen... oder könnte Schattenklinge nicht einfach den Befehl stehlen, es wäre ja praktisch straffrei, da damit die Befehlsstruktur bewahrt würde - außerdem könnte Elathariel in der neuen Funktion der Offizierin Schattenklinge vor eventuellen Maßregelungen schützen ... eine Strategie musste her, denn mit der Waffe in der Hand in das Offiziersbüro stürmen und Satará abzusetzen, würde die ganze Sache als das entlarven was es ist, eine Revolte.





http://www.wowwiki.com/Darnassian
http://diealdor.wikia.com/wiki/Die_Aldor_Wiki
Beitrag vom 03.08.2016 - 08:51
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Königsbesuch


Am Tag nachdem der Befehl die Offiziere erreicht hatte, setzten sich Satara und Tonje zusammen. Eine Liste mit Namen und Aufgaben wurde bearbeitet.

Welche Personen innerhalb der Bastion waren noch vertrauenswürdig?





Der immer gleiche Brief wurde kopiert:


Die Offiziere brauchen euch

Freunde es sind schwere Zeiten angebrochen. Ein Versuch der Elfen, womöglich angezettelt durch Elathariel Eulensang, die Offiziersstellung zu erlangen scheint erfolgreich gewesen zu sein.

Es erging Befehl vom König, ausgeführt durch unseren Kommandanten Shaw, das „ein Nachtelf oder eine Nachtelfe in den Offiziersrang aufgenommen wird“

Zeitgleich, um das Gleichgewicht zwischen Einheit und Offizieren zu wahren wird ein bisheriger Offizier abgesetzt. Diesmal hat Shaw uns nicht mal eine Wahl gelassen und hat sich dazu entschlossen, Satará Donneraxt nicht nur vom Offiziersrang zu entheben, sondern sie auch gleich einer anderen Einheit zugeteilt.

Wir, eure Offiziere Tonje, Satara und Gorae, wollen das nicht kampflos zulassen und ersuchen um eure Hilfe und Unterstützung. Bitte legt ein Schreiben bei, welches dem König vorgelegt werden kann, warum Elathariel nicht mit Satara getauscht werden soll.

Die Zeit ist knapp bemessen.

Ich bitte euch, den Inhalt dieses Schreibens nicht offen herumliegen zu lassen oder darüber zu sprechen. Nur wenige von euch erhalten diese Briefe, nur wenigen ist noch zu trauen. Sei es weil sie den Putschversuch Unterstützen oder weil sie in ihrer eigenen Art einfach zu Sorglos mit solch wichtigen Mitteilungen umgehen.

Vertraut keinen Nachtelfen der Bastion, egal wie zuvorkommend sie dieser Tage sein mögen.

Für die Bastion
Für Azeroth
Tonje, Satara, Gorae




Auf Tonje und Satara kam einiges an Tätigkeiten zu. Gorae sollte im Lager bleiben und alles überwachen. Sie war Unteroffizier, ihr Name noch nicht allzu bekannt in Sturmwind.

Fünf Tage wartete man auf Antwort aus den eigenen Reihen. Fünf Tage und nur zwei Berichte für den König.

Es war ernüchternd, aber besser als nichts. Man konnte nicht länger warten. Tonje und Satara rüsteten sich, jeder so wie er sich und sein Wesen am besten darstellen konnte.

Die Kleidung war blütenrein, die Rüstung blank poliert.

Zuerst wurde der König aufgesucht. Fast vermuteten die beiden Offiziere, schon an den Pforten abgewiesen zu werden.




Doch neben vielen anderen Bittstellern, wurden auch sie ruhig und geduldig
angehört...












Auch wenn sich das Gesicht des Königs immer weiter verfinsterte, hörte er sie bis zum Schluss an.







Selbst die Berichte zweier Kämpfer der Bastion nahm er entgegen und las diese vor den Augen der Offiziere.


Euere königliche Majestät,

ich wende mich an Euch in einer dringenden Angelegenheit. Ich bin Angehöriger der SI:7 Kommandotruppe Die Bastion. Wie Euch durch die Berichte von M. S. bekannt sein dürfte, haben wir die Ideale der Allianz zu jederzeit hochgehalten und die geforderten Aufgaben immer zum Wohle der Allianz, unter dem Einsatz unseres Lebens, erfüllt.

Durch den neuesten Befehl des SI:7 steht leider die Einheit auf der Kippe. Es liegt mir eigentlich fern, Eueren Befehl anzuzweifeln, dennoch bitte ich Euch diesen Befehl nochmals zu überdenken, dass in grundsätzlich in jeder Einheit ein/e Nachtelfe in den Offiziersrang zu erheben ist.
Bei der Bastion hat es den Anschein, dass eine gewisse Elathariel Eulensang von diesem Befehl profitieren würden.

Frau Eulensang wurde zu den Zeiten als Todesschwinge über Azeroth herfiel schon einmal als Offizierin zugeteilt. Als sich dann Majordomus Hirschhaupt auf die Seite des Feindes schlug, war es Frau Eulensang, die den Befehl der Allianz, den Feind zu vernichten nicht ausführte und somit das Leben aller gefährdete. Nur durch den Einsatz von anderen Kommandoeinheiten konnte schlimmeres verhindert werden.

Frau Eulensang wurde danach ihres Ranges enthoben und hat sich in der nahen Vergangenheit immer wieder als ungeeignet für einen Offiziersrang erwiesen. Die Gefährdung der Truppe und vor allem Eures Sohnes in Pandaria möchte ich hier nur kurz in Erinnerung rufen.

Sollte es Euch nicht möglich sein, diesen Befehl zu widerrufen, so bitte ich im Namen aller um eine Änderung des Befehls, dass Frau Elathariel Eulensang kein Offiziersamt zu begleiten hat.

In hoffnungsvoller Erwartung verbleibe ich mit den besten Grüßen und möge Euch das Licht der Naaru allezeit schützen und behüten.

Tirahn Wipfeltanz, Kommandant a.D.



Eure Hohheit...
Majestät...
König Varian...

Ach scheiß drauf! Also von Krieger zu Krieger.
Es geht um euren Erlass der jeder Einheit eine Elfe als Offizier zuweisen soll. Ich bin nicht Befugt euch zu kritisieren, das stimmt. Denoch frage ich mich was ihr damit bezweckt.

Wisset, die Bastion ist seid mehreren Jahrzehnten nun
treu der Allianz. Elfen, Dranei, Zwerge, Hexer und auch Todesritter sind seid langem Teil von ihr. Die vielfältigkeit ist eine Stärke von uns.

Sollte die Bastion allerdings diesen Befehl umsetzen käme eine Elfe in eine Führungsposition die dafür alles andere als geeignet ist. Elathariel Eulensang hat bei vielen Gelegenheiten bewiesen das ihr eigener Ehrgeiz sie dazu treibt Befehle zu ignorieren und immer nur ihren eigenen Vorteil zu suchen. Sie ist intregant, da ihr nicht der Respekt zu Teil wird den sie sich wünscht fürchte ich das sie sogar zu schlimmeren imstande ist. Leben sind in Gefahr.

Schlimmer noch! Dieser Befehl nimmt der Bastion einen ihrer fähigsten Kommandanten die je unter mir dienten und mit denen ich je die Ehre hatte kämpfen zu dürfen.

Satara Donneraxt, ihre Treue zur Allianz ist unantastbar.
Ihr Ziel unumstößlich, jeden Feind der den Frieden bedroht zu vernichten. Die Bastion ist ihre Waffe und die letzten Jahre drüfte ich beobachten wie sie mit der Hilfe der anderen Offiziere sie meisterhaft führte.

Ich wäre ein schlechter Kämpfer, ein schlechter Soldat, ein Ignorant wenn ich das alles nicht hinterfragen würde.

Bitte überdenkt eure Entscheidung. Ich kann und werde sie zum Wohle dieser Einheit nicht gut heißen.

Mit großem Respekt,
Rahleg Hardroon

Seid mehreren Jahrzehnten Krieger der Allianz,
ehemaliger Anführer der Bastion.


Fast keimte Hoffnung in ihnen auf, jedoch entschied der König anders.


„Wie ihr schon sagtet, ich hatte meine Gründe diesen Befehl zu geben und dieser kann nicht zurückgenommen werden.

Es ist mir schlicht egal wer von den Elfen Offizier wird, ihr müsst eben zusehen, dass besagte Elfe kein Offizier wird oder ihr sie in Schach haltet.

Es wird schon noch die Zeit kommen, da sich alles erklärt. Bis dahin gelten meine Befehle wie ihr sie erhalten habt.“



Sie waren entmutigt aber es gab noch eine weitere Aufgabe zu erledigen.

Der König war nun unterrichtet worden vom Verrat der Eulensang, jetzt blieb nur noch einen weiteren Königstreuen zu überzeugen, der dem König dies immer wieder vor Augen hielt.


So gingen sie zum SI:7
Mit unverblümteren Worten als beim König, wurde auch Meister Shaw von den Intrigen Elathariels unterrichtet.....












...auch ihm wurden die Briefe von Rahleg und Tirahn ausgehändigt.


Seine Miene zeigte keine Regung, kurz angehalten verkündete er:

„Die Worte des Königs sind Gesetz. Haltet euch daran. Ihr habt nur noch wenig Zeit den Befehl auszuführen“


Damit waren die Offiziere auch schon Entlassen.

Sie waren gescheitert. Sie kehrten zurück in die Garnison auf Draenor und berichteten Gorae.

Langsam wurde es Zeit für Satará zu packen und den
Befehl bekannt zu geben und umzusetzen.

Ein paar Tage wollte man noch warten, vielleicht kam doch noch eine Antwort vom König, aber die Hoffnung schwand.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Tonje am 17.08.2016 - 19:46.
Beitrag vom 10.08.2016 - 09:36
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Tirahn ist offline Tirahn  
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Es war hoffnungslos. Kein Einlenken. Gar Nichts!

Der König war härter als ein Stein... Selbst eine persönliche Intervention zu dem Elfenbefehl konnte ihn nicht umstimmen. "Befehl ist Befehl. Und ich erwarte Ausführung und nicht, dass ständig irgendwelche Leute deswegen herumkaspern. Und nun verschwindet!"Diese Worte hallten immernoch nach. Harte Worte. Aber gut. Nichts ist für die Ewigkeit und schon gar nicht sind Elfen unsterblich.

Doch wenn die Spitzohren glaubten, dass sie nun ihr Ziel erreicht haben und ihren Triumph auskosten und genießen könnten, dann haben sie sich getäuscht.

Statt sorfort zurückzukehren, machte er einen kleinen Abstecher in die Kommandozentrale der Allianz. Wenn die Gerüchte stimmen, dann könnte es etwas werden mit einem kleinen Sturm im Wasserglas...



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Beitrag vom 18.08.2016 - 07:47
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