Die Bastion - Abkommandierung nach Nethergarde
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Elathariel ist offline Elathariel  
Abkommandierung nach Nethergarde
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Elathariel`s alternatives Ego
Es war ein Tag wie jeder andere. Gerade fand der Wachwechsel statt und Elathariel hatte nun erst einmal frei. Es war Versorgungstag, dass ist der Tag, an dem die Einheit über die Nachschubschiffe aus der Krasarangbucht neue Versorgungsgüter und Post erhielt. Natürlich war keine private Post dabei, wer sollte ihr auch schreiben.

Doch musste sie helfen, die Kisten, Körbe und Fässer abzuladen. Es waren nur sehr wenige Güter. Was war hier los? Das reicht edoch niemals wieder für zwei Wochen bis zur nächsten Lieferung? Die Postkiste könnte es erklären, doch es war streng verboten, sie zu öffnen.

Also legte sie alles ins Offizierszelt und ins Versorgungszelt und setzte sich dann grübelnd ans Feuer. Was möge das bedeuten?

Die Offiziere Tonje Inu und Satara Donneraxt nickten nur, als die Postkiste bei Ihnen im Zelt abgestellt wurde und im zwei-wöchentlichen Trott machten Sie sich an den Papierkram, den es immer zu bewältigen galt. Berichte versenden, Berichte anderer Trupps empfangen, Bestelllisten für die nächste Versorgungsphase ausfüllen und auch Post öffnen. Es war Tonje, die den entscheidenden Brief öffnete. Still wurde sie als sie las und sie merkte nicht, wie Satará sie fragend anschaute.



"Es endet.. ", sie schaute die Draenei an und Ihre Blicke trafen sich. ".. Die Einheit verlässt Pandaria. Ich habe es noch nie auf ewig verlassen, nur für Missionen und so." - "Es ist ein Befehl, entgegnete Satara "und er gilt auch für Euch. Ihr habt uns hier Eure Bräuche gelehrt, nun zeigen wir Euch unsere Heimat. Nethergarde ist weit mächtiger als alles, was es in Pandaria vergleichbares gibt. Und wir brauen dort Bier! Ein Bitter, probiert es."

Zwei Tage also blieben Ihnen und so riefen Sie die Einheit zusammen, um den Marschbefehl zu verkünden, sowie alles vorzubereiten. Zwei Tage waren nicht viel, also sollte sofort damit begonnen werden. Doch wie würde die Einheit es auffassen? Gemeinsam gingen Sie nach draußen und sahen sich im Lager um. Schnarchen zur Linken, schmatzen zur rechten, einige saßen am Feuer, andere liefen auf den Mauern Patroullie. Mit einem unüberhörbaren Horn unterbrach Satara alles, was gerade geschah. Zelte öffneten sich, die Wachen drehten sich auf den Mauern zu Ihnen, Korscho kam kauend aus dem Versorgungszelt. Was kommt jetzt, so stand es in Ihren Augen geschrieben..

Satará setzte das Horn ab und schaute zu Tonje. Wer würde die Nachricht nun verkünden.... ?



"Druiden sind Priester einer alten Religion, in der man den schlichten Charme von Menschenopfern noch nicht verschmähte."
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"Dieser Charakter hat sein Goldlimit erreicht. Bitte verbraucht zunächst welches und versucht es erneut." (Armory App)


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Elathariel am 12.10.2014 - 14:55.
Beitrag vom 12.10.2014 - 14:54
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Rahleg ist offline Rahleg  
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Rahleg zuckte auf der Mauer mit den Ohren als er das Horn hörte.

"Nanu, ist Satara etwa langweilig? Soweit scheint ja alles ruhig zu sein."



Das ist kein Rock, das ist ein KILT !!
Beitrag vom 12.10.2014 - 20:14
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Eoghan (Satará) ist offline Eoghan (Satará)  
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Eoghan (Satará)`s alternatives Ego
Satará sah in die Gesichter ihrer Mitkammeraden und dachte plötzlich an die schönsten Tage auf Pandaria. Ihre Ankunft mit ihrer geheimen Mission. Den Prüfungen im Tiankloster und schließlich die Abgeschiedenheit ihrer jetzigen Unterkunft nahe den Shado Pan.

"Unser Aufenthalt auf Pandaria wird in wenigen Tagen Enden. Es geht zurück in die Heimat. Wir wurden zurückbeordert auf Burg Nethergarde. Unser nächstes Ziel ist uns noch nicht bekannt, hoffen wir auf ein wenig Erholung." Sie schaute in die Runde ihrer Kammeraden. Wie nahmen sie es auf? "Viel Zeit zum Packen bleibt allerdings nicht. Zwei Tage sind Zeit also nehmt nur das wichtigste mit. Korscho veranlasst bitte, das nach unserer Abreise die Zelte abgebaut werden und der Rest nachgesand wird."

Es war alles gesagt. Satará nickte Tonje zu und machte sich dann wieder auf ins Offizierszelt um selbst die wichtigsten Dokumente zu packen.



Es geht um Leben oder Tod
Bei diesem Spiel, das unser Leben heißt
Auf uns wartet nur der Tod
Nimm diesen Tanz, als wenn´s dein Letzer wär
Beitrag vom 12.10.2014 - 22:19
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Elathariel ist offline Elathariel  
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Elathariel`s alternatives Ego
Elathariel war sichtlich bewegt. Endlich raus aus diesem Loch von Unterkunft, endlich ein wieder ein festes Dach über dem Kopf, Nähe zu den geliebten Wäldern und zum Nachtelfenhain in Sturmwind. Sie ballte sichtlich eine Faust und salutierte Satara dann stumm. Der Krieg gegen die Klaxxi, die Kämpfe gegen die Truppen von Lei -Shen und der Kampf gegen Garrosh und seine eiserne Horde war damit für sie beendet...

Frieden und Ruhe waren nah...



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Beitrag vom 13.10.2014 - 07:18
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Tirahn ist offline Tirahn  
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Korscho salutierte zackig. Jawohl! Zelte abbauen und den ganzen Krempel nachschicken. Achja, es möchten bitte alle ihre Sachen mit Namensschildern versehen. Nicht dass da was durcheinander kommt und dann wieder das Meckern losgeht. Wache wie immer Eulensang.

Er drehte sich um und begann sofort mit den Vorbereitungen.



Trinkt mehr Portwein! Mehr Fässer für Whisky!
Beitrag vom 13.10.2014 - 08:05
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Elathariel ist offline Elathariel  
3133 Beiträge
Elathariel`s alternatives Ego
"Aber... ich muss packen?!?! Die Roben? Die Waffen? Wie soll ich das schaffen? Ist eine Wache denn wirklich noch nötig?!" Elathariel grummelte..



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Beitrag vom 13.10.2014 - 09:48
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Tirahn ist offline Tirahn  
1127 Beiträge
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Nix aber! raunzt der Zwerg zurück. Ihr verseht Eueren Dienst weiterhin pflichterfüllt, sprich Wache. Ein paar Euerer Kleidungsstücke werdet Ihr ja wohl auf die schnelle zusammenraffen können?



Trinkt mehr Portwein! Mehr Fässer für Whisky!
Beitrag vom 13.10.2014 - 15:56
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Elathariel ist offline Elathariel  
3133 Beiträge
Elathariel`s alternatives Ego
Mit diesen und weiteren Nickeligkeit vergingen die letzten 2 Tage im Lager der Bastion südlich des Niuzao-Tempels. Eifriges Packen auf der einen Seite (so u.a. in den Zelten von Vondrea, Laonali und Elathariel) und entspanntes Biertrinken nach Packen der einen kleinen Kiste Hab und Gut (zum Beispiel bei Rahleg und Tirahn und auch Libelia) auf der anderen Seite.

Gegen Abend am Tag der Abreise wurde es hektisch. Obwohl es hieß, nur die Kampfausrüstung und das Nötigste für 2 Wochen einzupacken, wurden es mancherorts immer mehr Kisten. so waren es 10 Kisten Hab und Gut allein bei Laonali! Beim Beladen der Reittiere setzte sich das Szenario fort. Laonali hatt vorsorglich den großen Mammut aus dem Stall geführt und band überall Kisten fest. Elathariel Säbler ging mächtig unter der Last Ihrer Kisten und Rucksäcke in die Knie. Und dennoch, es wurde verhandelt, wer denn noch Kisten und Beladung des anderen auf sein Reittier binden könne. Doch irgendwann waren alle Kisten irgendwo festgezurrt und mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließ die Einheit das Lager.


Der Weg nach Westen zur Löwenbucht war lang und der Zeitplan eng. Doch die voll beladenen Reittiere erlaubten keinen schnellen Trab und so kamen wir nur langsam voran. "Prinzessin" Laonali nervte alle Beteiligten mit Ihrem Gemaule über nicht gemachte Pausen, beschwerliche Reisen und sonst. Bedürfnisse. Doch vor allem wurde die Zeit der Reise mit den Fragen "Warum?!" und "Was dann?" überbrückt. Warum wurde die Einheit abgezogen? Waren noch andere Einheiten betroffen? Gibt es schon einen neuen Einsatzort? Wird es Fronturlaub geben?


Offizier Satará wählte die südliche Route zur Löwenbucht. Durch das Gebiet der Mantis zu den Fischerdörfern am Südstrand. Dank Tirahn Wipfeltanz' Elementarmagie konnten unsere Reittiere über dem Wasser wandeln. Doch es stellte sich heraus, dass ein mit 10 Kisten bepacktes Riesenmammut jeglicher Magie trotzte. Voll beladen versank es im Meer..


Wir umgingen, mehr schlecht als Recht den großen Wall und landeten in der verregneten Krasarangwildnis. Der dichte Regenwald machte seinem Namen alle Ehre. Mücken und andere Insekten zerstachen uns und machten die Reise beschwerlich. Dazu kamen immer wieder Wildtiere und vereinzelte andere Angriffe. Es war und blieb ein unbefriedetes Land, dass wir da verließen. Ohne echten Färtenleser war es nur eine Frage der Zeit, bis wir uns verlaufen hatten. Rahleg Hardroon hatte von Offizier Satara die Führung bekommen, da er sich angeblich am besten in diesem Gebiet auskannte. Er wählte die angeblich so ruhige Strandroute, die sich aber als alles andere außer ruhig heraus stellte. Die Diskussionen brausten umgehend auf und hielten an, bis die Löwenbucht in Sicht kam...


Als wir den Dschungel verließen und auf den einst umkämpften Strandabschnitt wandelten, kamen erneut Wehmut und Vorfreude zusammen auf. Die Schiffe im Hafen deuten auf die Abreise weiterer Einheiten hin. Offenbar doch ein großspurig angelegter Abzug der Truppen? Oder nur eine Verlegung ins Brachland? Was soll's. Befehl ist Befehl. Wir würden es bald erfahren.. Laonali nervte die Truppe weiterhin, hatte sie doch Ihren Schal im Lager vergessen! Doch Korscho war beauftragt, die Mannschaftszelte der Einheit abzureißen sowie die restl. Teile der provisorischen Schmiede zu verladen. In 2 Wochen würde Laonali Ihren Schal wiedersehen..


Am Hafen angekommen, erhielten wir umgehend die Erlaubnis des Kapitäns, an Bord kommen zu dürfen und begannen sofort mit der Beladung des Schiffes. Unter Deck stapelten sich schnell die Kisten und auch die einzelnen Kojen waren schnell mit "Handtüchern" reserviert.. Es war wie immer..



Als wir am späten Abend ablegten, war das Kapitel Pandaria für die Bastion vorerst abgeschlossen.... Am Abend des Folgetages, so hieß es, würden wir den Sturmwinder Hafen erreichen.



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Beitrag vom 15.10.2014 - 08:42
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Elathariel ist offline Elathariel  
3133 Beiträge
Elathariel`s alternatives Ego
Das Schiff aus Pandaria erreichte Sturmwind planmäßig. Viele der Kämpfer aus der Bastion haben in den Hängematten und bequemen Einzelkojen besser geschlafen als in den Lagern der letzten beiden Jahre auf Pandaria.

Als alle das Schiff verlassen hatten kam es zum obligatorischen Antreten, während die ersten Kisten bereits durch Hafenpersonal abgeladen wurden.



Anschließend ging es zu Marcus Jonathan, dem obersten Einheitsführer der Bastion. Sein Büro war im gesicherten Gebäude des SI:7 in Sturmwind. Erstaunlich ruhig war es in Sturmwind.. erschreckend ruhig. Nur wenige Bewaffnete kamen uns entgegen. Im SI:7 angekommen, begrüßte uns Marcus Jonathan und fackelte nicht lang mit der alles erklärenden und erschreckenden Begründung für unsere Abkommandierung. Es gab „Unruhen“ am Portal in Nethergarde, dann jedoch veränderte das Portal seine Farbe. Blutrot färbte es sich und nur wenig später wurde der Weg aus einer fremden Welt geöffnet und tausende Orks strömten hindurch. Er schien geistig abwesend, während er erzählte, was berichtet wurde und wir konnten uns bildhaft vorstellen, wie grausam und gewaltig es gewesen sein muss.



Als er geendet hatte, blieben dennoch Fragezeichen. „Die eiserne Horde“ wie sich der neue Feind wohl selbst nannte hatte was zum Ziel? Warum griffen Sie die uns bekannte Horde und Wrynn‘s Allianz zeitgleich an? Allein es blieb zu wenig Zeit zum Nachdenken. Wir brauchten Sie, um zu handeln. Satara fing sich als erstes und gab fest entschlossen den Befehl Jonathans weiter an die Einheit. Auf nach Nethergarde! Auf in den Kampf!





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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Elathariel am 16.10.2014 - 19:45.
Beitrag vom 16.10.2014 - 19:45
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Eoghan (Satará) ist offline Eoghan (Satará)  
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Eoghan (Satará)`s alternatives Ego
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg über den Gebirgspass der Totenwinde und den Sümpfen des Elends auf in die Verwüsteten Lande zur Burg Nethergarde. Sie brauchten nicht weit hinneinzureiten, schon wurden sie von Orks umringt. Seltsamen Orks. Und Satará merkte, das etwas grundsätzlich nicht stimmte. Doch konnte sie es nicht zuordnen. Noch nicht.
Seltsamerweise brachte die Nachricht um die Besetzung Nethergardes wieder Schwung und Zusammenhalt in die Reihen der Bastion. Man sah wieder ein gemeinsames Ziel und dieses verfolgten sie auch. Man musste sich durch die Reihen der Orks kämpfen und nachsehen wie es um die Burg, ihre Heimat stand.

Die Wahrheit allerdings war kaum zu ertragen. Schon auf den Weg hinauf auf den Hügel und vorbei an den Mienen kam ihnen beißender Rauch entgegen. Der ewige Begleiter des Krieges kam ihnen entgegen. Der Gestank von Tod und Zerstörung hing in der Luft und schließlich kamen sie am Tor an. Oder besser, was davon noch übrig war. Sah man links auf die Burg in der die Bastion einst Stellung bezogen hat, sah es nicht so schlimm aus. Die Burg selbst stand noch und die Orks hätte man trotz ihres Geruchs und Gegrunze ignorieren können. Doch wandte man den blick nach rechts, konnte man das ganze Ausmaß der Zerstörung erkennen. Kein Stein war mehr auf den anderen und was brennen konnte war nur noch Staub und Asche.

Die Eiserne Horde hatte Burg Nethergarde eingenommen.

Es dauerte nur einen Augenblick, doch Satará kam es weit länger vor. Die ersten Recken wollten den großen Platz stürmen als Satará zum Rückzug rief. Es hatte keinen Sinn eine Eingenommene Burg mit einer kleinen Hand voll Soldaten zurückerobern zu wollen. Das wäre ihr Tod gewesen. Grausam und völlig Sinnlos. Es viel ihr Unendlich schwer und manche werden dies bestreiten und als Feigling sehen, doch sie konnte ihre Truppe, ihre Freunde nicht in den sicheren Tod schicken.
Doch sie erinnerte sich, ihr Kommandant meinte doch es würde bereits eine Vorhut gebildet worden sein. Die Toten in und um die Burg herum waren Zahlreich, doch zu wenige für eine weitere Armee die den Truppen innerhalb der Burg zur Hilfe eilen wollten.
So schrie die Offizierin, das man die Überlebenden finde müsse. Nur so konnte es gelingen. Es war ein schweres Unterfangen Rahleg davon abzuhalten nicht in die Burg hereinzuspringen und den Orks die warme Rache eines Kriegers spüren zu lassen, doch irgendwie schaffte sie es und sie zogen sich gemeinsam zurück. Nicht weit, immer an den Burgmauern entlang. Die Zerstörung der Anlage offenbarte sich immer weiter, je weiter sie sich in Richtung Norden kamen, desto mehr glich die Festungsanlage einer Ruine. Im Bereich des Nördlichen Tores war alles zerstört. Nicht einmal die Steine, welche einst die kräftige Mauer gebildet haben waren mehr vorhanden. Von dort sind sie gekommen und haben die Festung überrannt.


Und genau dort sahen sie auch die Banner. Nicht im Süden in der Festung, sondern außerhalb im Norden der Burg. Die blauen Banner der Allianz.

Überlebende!

Satara konnte das Glück nicht fassen und rannte Hals über Kopf hinunter ins Lager. Fast wäre sie gestolpert als sie der Axt eines Orks ausweichen musste, doch dieser konnte gar nicht erst dreckig Lachen, den Rahleg, Tirahn, Elathariel und die anderen waren direkt hinter ihr.

Das kleine Provisorische Lager bestand aus kleinen Zelten in denen die Verletzten behandelt wurden. Mehrere Karren und Wägen standen herum und überall Helfer, Festungsbewohner und Kämpfer.
Eine stehende Armee allerdings war nicht in Sicht. Und so wurden sie wieder los geschickt. Verteidiger Maraad war von der Exodar angereist und teilte die Gruppen ein um die wichtigsten Angelegenheiten zu erledigen. Oberstes Ziel war eine Ausbreitung der Eisernen Horde auf ganz Azeroth. Und so kämpften wir Stoßweise mit Hundert anderen bunt Zusammengewürfelten Gruppen um die Orks und ihre schweren Kriegsgeräte zu vernichten.





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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zuletzt von Elathariel am 17.10.2014 - 15:04.
Beitrag vom 17.10.2014 - 14:43
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Elathariel ist offline Elathariel  
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Nachdem diese zerstört wurden und wir weitere strategisch wichtige Aufgaben erledigt hatten, konnten wir uns in Richtung der Burg vorwagen! Wir erstürmten mit vielen anderen die Ruinen Nethergardes. Haus um Haus, Gebäude für Gebäude und Raum für Raum eroberten wir unsere Heimatfeste wieder zurück. Wir erschlugen dabei hunderte Orks die dank der im Vorfeld ausgeschalteten Spione von unserem Angriff nichts wussten und auch nicht damit gerechnet hatten.



Wir erhielten durch die Ermordung einiger entscheidender Offiziere einen immer besseren Überblick über die Situation und die Befehlskette der Angreifer. Alle Informationen liefen bei Maraad zusammen und etliche Stunden später schien klar, wer der Anführer des ersten Sturms auf Azeroth war.



Gar’mak Klingendreher also hieß der Ork der eisernen Horde. Er sollte sich auf Burg Okril’lion verschanzt haben. Der Plan gestaltete sich demnach wie folgt. Bündelung aller verfügbaren Kräfte, Frontalangriff auf die Burg und Exekution des Anführers, um die Informationskette zu unterbrechen und Zeit zu gewinnen. Weitere Stunden später hatte sich ein Heer aus Söldnern und Truppen wie der unsrigen gebildet und wir marschierten, angeführt von Maraad, in Richtung der Burg. Eine eiligst aufgestellte Gegenwehr konnte uns nicht aufhalten. Wall für Wall eroberten wir das Gelände bis wir uns im Gebäude die Treppen nach oben gekämpft hatten. Gar’mak Klingendreher saß in der Falle und kämpfte verbissen, doch die Übermacht obsiegte.



Damit war der Plan von Maraad aufgegangen. Die Orks der eisernen Horde waren erst einmal Anführerlos und da wir auch in einzelnen Missionen diverse Unteroffiziere exekutiert hatten, kam es zu einem heillosen Durcheinander in den Reihen der Angreifer. Wie lange es anhalten würde, wusste keiner so Recht, doch es war an der Zeit, König Wrynn von der Wende in den verwüsteten Landen zu berichten. Da unsere Heimatfeste eh nicht mehr bewohnbar war, traf die Wahl auf uns und wir ritten zurück nach Sturmwind zum König. Viele andere Informanten hatten sich eingefunden um den König über dies und das zu informieren. So auch wir.




Im Anschluss daran suchten wir in Sturmwind nach einer temporären bleibe. Ein Gasthaus fand sich, das uns einige Zimmer zur Verfügung stellte, doch Geselligkeit wollte nicht mehr so recht aufkommen. Und so hing am Ende des langen Tages jeder seinen eigenen Gedanken nach….





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Beitrag vom 19.10.2014 - 20:38
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Eoghan (Satará) ist offline Eoghan (Satará)  
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Die Bastion sammelte sich wie so häufig in letzter Zeit im kleinen Saal vom SI:7 Gebäude oder im Wirtshaus. Dort traf man sich, plauderte über den neuesten Tratsch, über Handtaschen und natürlich auch vom Krieg. Der Krieg der bis jetzt nur eine Schlacht war.

Nachdem die Bastion geholfen hatte die Belagerungswaffen zu sabotieren und die Angriffspläne der Eisernen Horde in ihren Besitz gebracht hat, waren sie wieder in Sturmwind. Dort hatten sie sich in einem Gasthaus einquartiert und warteten.

Satará war meist nicht bei diesen kleinen Versammlungen Abends anwesend. Zu viel Zeit verbrachte sie damit in der Burg von Sturmwind zu warten und doch noch zu Verteidiger Maraad oder Matthias Shaw durch gelassen zu werden. Doch beide waren zusammen mit anderen Hochrangigen Beratern hinter einer dicken Tür in der Burg und berieten den König um das weitere Vorgehen in den Verwüsteten Landen und dem dunklen Portal.

Diesen Abend jedoch setzte sich die Offizierin zu den übrigen Einheiten der Bastion. Neugierig fragte man sie, ob es Neuigkeiten aus der Burg gibt oder ob wir neue Befehle bekommen haben. Satará musste dies verneinen und hörte lange Zeit zu wie Laonali mit ihrer neuen Tasche prahlte und so einige anwesenden Damen neidisch auf diese guckten. Lange saßen sie in gemütlicher Runde und plauderten über dies und das. Satará schweifte in Gedanken immer mehr ab, was auch den anderen nicht unbemerkt blieb. Vinshaa war es, welche Satará fragte ob es ihr gut ginge und woran sie gerade dachte.

Die Offizierin wollte nicht darüber reden ehe sie mit Maraad darüber sprechen konnte, doch wie die Lage derzeit war, konnte dies wohl eher Wochen dauern. So teilte sie der Bastion ihre Erkenntnisse und Gedanken mit. Sie lauschten gespannt und manche Verwundert, als die Offizierin damit begann, das ihr irgendwas an der Eisernen Horde bekannt vorkäme.

Etwas an ihrem Verhalten und ihrem Äußeren ließen sie an die Orks auf Draenor erinnern. Orks sind Orks, waren sich die Mitglieder der Bastion einig, welche keine Draeneis waren. Aber die Draeneis wussten es besser. Schließlich haben sie die Schamansitischen Orks von Draenor gekannt. Jene Orks die zersplittert in verschiedenen Clans primitiv aber respektvoll auf Draenor wohnten.
Zusammen mit den anderen Draeneis erklärte Satará den anderen, wie es zu den Orks auf Azeroth kam. Eine harte Geschichte, erzählte sie doch nicht nur von einer Zeit voller Frieden, sondern auch von der letzten Flucht ihres Volkes. Eine Flucht die auch dieses mal nicht ohne herbe Verluste an Unschuldigen Frauen, Kindern und Alten vonstatten ging.

Danach diskutierten sie wie wir, die Bastion, weiter vorgehen sollten. Man war sich uneinig. Rahleg, ganz der Krieger der er war, wollte natürlich mit Schwert, Schild und wilden Gebrüll durch die Reihen der Orks auf die andere Seite des Portals und dort ein weiteres Eindringen der Eisernen Horde verhindern. Vinshaa hingegen wollte genau das Gegenteil und Verteidigen.


Wieder andere wollten das Portal doch lieber Sprengen und für immer unter Geröll und Schutt vergraben. Eine Hitzige Diskussion entbrannte und nicht selten wurde Satará aufgefordert dies und das zu tun. Jedoch wusste sie, das sie auf Befehle warten musste. Sie konnte die Bastion nur dazu anhalten zu Trainieren, die Rüstungen instand zu setzten und die Klingen zu schleifen.

So oder so, ob Angriff oder Verteidigung. Es würde zu weiteren Kämpfen kommen. Dessen waren sie sich einig.



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Beitrag vom 30.10.2014 - 20:50
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