Die Bastion - Dämonenjäger kommen nie zu spät ... sie kommen immer genau dann ... oder doch nicht?
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Tyshalea ist offline Tyshalea  
Dämonenjäger kommen nie zu spät ... sie kommen immer genau dann ... oder doch nicht?
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Mehrere Male hatte die Dämonenjägerin nun schon die Einheit, welche sich "Die Bastion" nannte, verpasst. Sowohl im Lager der Grauen Wacht, als auch bei Ihrer Jahresfeier im Biergarten Dalarans ... natürlich hatte sie im Lager gewartet ... und die angeborene Geduld ihrer nachtelfischen Wurzeln hätten sie sicherlich auch länger warten lassen, jedoch ließ das dämonische Blut in ihren Adern diese Geduld nur selten zu.

Vor Tagen war sie auf dem Stützpunkt der Illidari von einem Kampfgefährten namens Shatu Kal´nor angesprochen worden, ob sie Nyâra Schattenklinge sei und ob sie einst eine Schwester mit dem Namen Tyshalea hatte. Zornesfalten hatten das Gesicht der Dämonenjägerin geprägt als sie den Namen ihrer Schwester vernommen hatte. So viele Jahre war es nun her, dass sie die Verräterin ihrer Familie aus ihrem Leben und ihren Gedanken verbannt hatte ... und gerade jetzt, wo die Legion ihre Welt mit Invasionen überzog, tauchte sie wieder auf ... Schicksal? ... wohl kaum!

Wenn Nyâra eines in ihrem Leben gelernt hatte, dann, dass die Aussage "Schlimmer kann es ja nicht kommen!" eine reine Farce und Lüge war ... es konnte immer noch schlimmer kommen ... immer!

Anscheinend hatte Shatu sie beim Oberkommando der Illidari vorgeschlagen, um ihn in der Zeit seiner Abwesenheit in der Einheit der Bastion zu vertreten ... wie sonst sollte sie es sich erklären, dass ihr Kampfgefährte ihr eben jenen Befehl des Oberkommandos, als Schreiben formuliert, in die Hand drückte ... Zufall? ... wohl kaum!

Auch das hatte sie in ihrem Leben gelernt ... es gab keine Zufälle! ... also doch Schicksal!

Und eben jenes, vermutlich von Elune selbst, für sie erdachte Schicksal, ließ das dämonische Blut in ihren Adern nun seit Tagen kochen und brodeln.

Doch wie dem auch sei, dem Wunsch ihres Illidari Kampfgefährten, dass sie der Einheit seine Abwesenheit aufgrund eines klaren Befehls der Illidari erklären möge, wollte sie persönlich nach kommen.

Sie würde die Nachricht Shatus und ebenso den Befehl des Oberkommandos der Illidari dieser Einheit überbringen ... sie würde im Lager auf die Offizierin Eulensang warten ... komme was wolle ... die einzige Hoffnung, welche sie tief in sich trug, war, dass sie nicht ihrer Schwester Tyshalea über den Weg laufen möge.




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(¸.·´ (¸.·`Die Hoffnung stirbt zuletzt...und wenn sie in den Schatten verschwinden kann, wenn´s mal eng wird, stirbt sie niemals!!
Beitrag vom 03.02.2017 - 14:45
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Tyshalea ist offline Tyshalea  
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Tyshalea`s alternatives Ego
Sie hatte gewartet ... doch erneut ließ ihr das dämonische Blut in ihren Adern nicht die Ruhe, welche sie sich manchmal wünschen würde.

Dabei hatte es doch sogar etwas gutes das die Einheit so selten in ihrem gewählten Lager anzutreffen war ... zeigte es doch deutlich, dass hier nicht gefaulenzt, sondern aktiv gegen die Invasion der Brennenden Legion angegangen wurde.

In ihrer Rastlosigkeit hatte sie dann beschlossen, die Vorhut der Verlassenen, welche sich auf dem Hügel oberhalb des Lagers zu schaffen machten, zu dezimieren ... und nur kurze Zeit darauf, verendeten zahllose Vampiraten, welche die Küste unsicher machten an ihren Gleven ...

... die Zeit verstrich ... und so kehrte Nyâra wieder und wieder in das Lager der Grauen Wacht zurück und verbrachte einige Zeit wartend am Lagerfeuer.




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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Tyshalea am 08.02.2017 - 11:04.
Beitrag vom 05.02.2017 - 18:12
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Tyshalea ist offline Tyshalea  
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Tyshalea`s alternatives Ego
Nach Tagen des Wartens gewann schließlich doch die Ungeduld des Dämons.

Nyâra hatte viel Zeit gehabt um nachzudenken. Elathariel Eulensang, die ehemalige Kommandantin ihrer Verräterschwester in der Armee der Nachtelfen, für welche sie ihre Schwester damals im Stich gelassen hatte ... und nun waren sie wieder vereint ... Schicksal?

Erneut stellte sie sich diese Frage ... wieder und wieder ... und das ihr Kommandant ihr nun den Befehl gegeben hatte sich genau bei dieser Einheit einzugliedern ... das war nur mehr als Hohn und Spott des Schicksals zu betrachten.

Sie hatte sich auch gefragt, ob die Einheit vielleicht einen neuen Stützpunkt bezogen hatte, aber die Worgen hatten dies verneint.

Und so verwarf Nyâra schlussendlich den Gedanken die Nachricht persönlich zu überbringen. Sie ging zu dem immer noch angeschlagenen Glenn Graumähne und übergab sowohl das Schreiben ihres Kommandanten, als auch ein kurzes Schreiben, dass sie selbst verfasst hatte, zusammen mit einem kleinen Runenstein und der Bitte, dies an die Offizierin Eulensang zu übergeben.

In dem Pergament ihres Kommandanten würde Elathariel folgende Worte finden:

Zitat


Offizierin Elathariel Eulensang,

ich muss Euch mitteilen, dass eine dringliche Mission der Illidari, welche kriegsentscheidend zu sein vermag, die dringende Anwesenheit Eures Untergebenen Shatu Kal´nor erfordert.

Die Dauer der Mission ist ungewiss.

Um die Kampfkraft Eurer Einheit nicht zu sehr zu schwächen, stelle ich Euch die Illidari Nyâra Schattenklinge zur Unterstützung.

gez. Jace Düsterweber

Kommandant der Illidari





In dem Schreiben welches Nyâra hinzugefügt hatte würde sie folgendes lesen können:

Zitat


Offizierin Eulensang,

leider konnte ich Euch nicht persönlich in Eurem Lager antreffen.

Da mein Kommandant mich Eurer Einheit zur Unterstützung zugeteilt hat, werde ich diesen Dienst natürlich antreten, so Ihr dies wünscht. Aus persönlichen Gründen werde ich aber nicht im Lager der Grauen Wacht verweilen oder nächtigen.

So Ihr meine Kampfkraft gegen die brennende Legion benötigt, ruft mich über den Runenstein, welchen Ihr mit diesem Schreiben von Kommandant Graumähne bekommen haben solltet.

Meine Gleven und mein Blut für den Kampf gegen die Legion

gez. Nyâra Schattenklinge






Nachdem sie die Pergamente und den Stein übergeben hatte, begab sie sich zum Greifenmeister und nahm einen Flug zum Hochstand der Illidari in Azsuna. Ihre Gleven mussten dringend das Blut von Dämonen kosten und sie selbst brauchte dringend einen Kampf.




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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Tyshalea am 20.02.2017 - 13:35.
Beitrag vom 15.02.2017 - 17:59
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Eoghan (Satará) ist offline Eoghan (Satará)  
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Eoghan (Satará)`s alternatives Ego
Jaja, die Offizierin war wirklich sehr im Stress die Tage. Ständige Besuche von Graumähne oder seinen Abgeordneten oder sie musste selbst antreten in deren Lager. Auch um und mit anderen Fraktionen ging es häufiger.

Die Einheit selbst trainierte jeder (hart) auf seine Weise um die kommenden Schlachten zu schlagen. Die Nachtelfen der Einheit waren immer wieder mit Aufgaben betraut geworden, während die „anderen“ sich fast schon langweilten da sie immer nur zum Dienst im Lager eingeteilt wurden. Rundgänge, Sichern und natürlich Kochen.

Eoghan von Grünwalde hatte zwar einige seiner aufstrebenden Paladine in Ausbildung, doch dieses ständige Nichtstun ärgerte ihn. Er wusste wie es in Kriegen zuging, war er schließlich ein gut gedienter Soldat und hatte als Veteran schon einige Schlachten geschlagen. Er war es gewohnt mehr vertrauen seiner Kommandanten zu bekommen.

Schließlich, nachdem erneut ein Bote mit jeder Menge Offizierspost eintraf und die Elathariel mal wieder nicht im Lager war um diese entgegen zu nehmen, ernannte er sich kurzerhand zum Sekretär.

Er ging in die Offiziershütte und begann die angefallene Post (das war ganz schön viel) zu sortieren. Das war nicht sehr einfach, da die alte, bereits aufgerissene Post sorglos auf dem Schreibtisch (oder besser Ablagetisch, denn schreiben konnte man nicht mehr darauf) herum lag. An der aufgerissenen Post hatte er kein Interesse, legte diese einfach je nach belang ab. Wobei er sich insgeheim fragte ob er die Angelegenheiten der Kirin´Tor nicht doch lieber zum Feuerholz legen sollte.... die Frau Offizierin war nicht sonderlich gut auf diese zu sprechen. Er entschied sich aber vorsorglich erst einmal dagegen.

Alles in allem könnte man meinen, der altgediente Paladin hätte sein Lebtag nichts anderes gemacht.

Als er mit den alten Papieren fertig war, überflog er die neueste Post und sortierte diese nach Dringlichkeit. Die Papiere der Silbernen Hand waren natürlich allesamt sehr wichtig, diese würde die Frau Offizierin sicher zuerst sehen wollen. Einige Briefe beantwortete er sogar selbst. Natürlich nur jene mit denen er seine Unteroffiziere vertraut hätte, würde er eine ganze Einheit führte. Versorgungsanforderungen, unwichtige Berichte, Wochen- und Monatsberichte, Mittelanforderungen und Formularanforderungen. (ohne die geht ja gar nichts)

Bei all dem Sortieren und Lesen, viel ihm natürlich auch der Brief der Illidari auf. Personalwechsel, nichts ungewöhnliches. Er selbst ist schließlich für Satara Donneraxt in dieser Einheit. Aber ein fern bleiben vom Lager? Wegen persönlicher Gründe? Wo kommen wir denn da hin?

Eoghan setzte also kurzerhand ein Schreiben auf:

Zitat
Werte Nyâra Schattenklinge,

eurem Dienst in der Bastion sollte nichts entgegen stehen, vor allem da wir in Kriegszeiten wie diesen jede Klinge gebrauchen können. Allerdings wird sich eurer Bitte auf Abwesenheit außerhalb der Schlachten die Offizierin oder der Kommandant selbst widmen müssen, da dies ein recht ungewöhnliches Verhalten der anderen Mitglieder der Kampfeinheit ist. Das Lager verteidigt sich auch nicht von alleine und eilige Aufträge könnte man euch dann auch nicht erteilen.

Wir erwarten euch daher in wenigen Tagen im Lager, bis eine Entscheidung eurer Bitte hingehend gefällt ist.

Dem Licht zum Gruße
gez.
Lord Eoghán von Grünwalde, Paladin der Silbernen Hand, Schreiber der Bastion



Zufrieden und völlig Erschöpft von seinem tun begab er sich zu seiner Unterkunft. Er wusste das die Offizierin nicht all zu froh über seine Hilfe sein würde, dennoch wünschte er sich sie würde einsehen das es nötig ist. Genauso wie die Feier vor einigen Wochen.



Es geht um Leben oder Tod
Bei diesem Spiel, das unser Leben heißt
Auf uns wartet nur der Tod
Nimm diesen Tanz, als wenn´s dein Letzer wär
Beitrag vom 17.02.2017 - 17:47
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Elathariel ist offline Elathariel  
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Elathariel`s alternatives Ego
Wie sie das hasste.. Diplomatie und Bürokratie! Beides völlig nutzlos im Angesicht des allgegenwärtigenTodes einer tobenden Schlacht.

Sie jagte die Legion, sie schmiedete Allianzen, zum Teufel mit dem Papierkram. Der Wipfeltanz hat ihr die Allianz Heeresleitung auf den Hals gehetzt und den ganzen Bürokratenstab seiner Majestät. Schmoren soll er dafür.

Voller Wut und Frust zerfleischt sie in ihrer druidischen Bärenform einen hoffnungslos unterlegenen Teufelsjäger und bahnte sich ihren Weg tiefer voran in Richtung der Legionsfestung.

Von all den Geschehnissen im Lager bekam sie dieser Tage wenig mit... und das war wohl auch gut so. Sie musste Frust abbauen und Töten war ein hervorragendes Ventil dafür!



"Druiden sind Priester einer alten Religion, in der man den schlichten Charme von Menschenopfern noch nicht verschmähte."
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"Dieser Charakter hat sein Goldlimit erreicht. Bitte verbraucht zunächst welches und versucht es erneut." (Armory App)


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Elathariel am 20.02.2017 - 10:48.
Beitrag vom 18.02.2017 - 20:42
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Tyshalea ist offline Tyshalea  
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Tyshalea`s alternatives Ego
Mit einem eklig schmatzenden Geräusch zog sie die Spitzen ihrer mit Dämonenblut verschmierten Flammengleven aus dem in sich zusammen sackenden Leib der Teufelsbestie. Mit einem verzückten und zugleich boshaften Grinsen auf den Lippen sah sie den letzten Todeszuckungen des Dämonen zu.

Nicht weit entfernt sah sie eine Druidin oder einen Druiden in seiner Bärenform, der gerade einen Teufelsjäger zerfleischte ... sie nickte, den Zorn in den Angriffen erkennend, anerkennend in dessen Richtung.

Doch plötzlich spürte sie ein bekanntes Ziehen in ihrem Blut ... sie wurde gerufen ... sollte zurück kehren zur Teufelshammer. Sie gab dem blutenden Leib vor ihr noch einen letzten Tritt und spuckte auf die Leiche bevor sie eine Teufelsfledermaus rief, welche sie auf die kleine schwebende Insel vor Dalaran trug. Sie durchschritt das flammende Portal und setzte ihren Fuß hinter dem wirbelnden Nether auf die Plattform der Teufelshammer, welche bedrohlich über Mardum schwebte. Nur kurze Zeit später stand sie vor ihrem Kommandanten und salutierte.

Jace Düsterweber sah kurz von den Schlachtplänen auf und reichte ihr wortlos ein Pergament, welches das Siegel der Bastion trug.

Das Siegel war bereits von ihrem Kommandanten gebrochen worden und sie entrollte das Pergament. Noch während sie die Zeilen des Paladins las, spürte sie den Zorn in sich aufwallen, welcher das Fel in ihren Adern zum kochen brachte ... allein der Gedanke sich in diesem völlig abgelegenen Lager aufhaltern zu müssen ... weit ab von jeglicher Schlacht ... und dann auch noch in der Nähe ihrer Verräterschwester Tyshalea lies sie aus der Haut fahren.

Dann brach es voller Zorn aus ihr heraus:
"Was fällt diesem Schreiberling ein? Was erdreistet er sich?

Ich habe alles geopfert ... was hat er aufgegeben?

Ich werde den Teufel tun mich in diesem lächerlichen Lager zu verschanzen und die Palisaden der Worgen gegen Verlassene, Piraten oder aufgebrachte Vrykul zu verteidigen ... und erst recht wird mich niemand mit irgendwelchen Botenaufträgen belegen!

Wenn Bruder Shatu dies mit sich machen lässt, dann vielleicht weil er erst so kurz zu unseren Reihen gehört aber ich werde dies ganz sicher nicht tun!

Ich werde dieser Aufforderung nicht Folge leisten Kommandant! Ich diene Fürst Illidan!

Ihr habt mich zum Kampf gegen die Legion zu dieser Einheit entsandt ... und ich werde für sie kämpfen ... aber ich werde nicht ..."


Der Kommandant hob die Hand und unterbrach ihren Wutausbruch somit abrupt. Dann drehte er den Kopf erneut in ihre Richtung und entgegnete mit ruhiger, aber bestimmter Stimme:
"Schattenklinge! Es ist mir vollkommen egal was ihr tut oder nicht tut ... ich habe einen Krieg zu gewinnen und kann mich mit solchem Unsinn nicht beschäftigen! Ich habe Euch zum Kampf gegen unseren Feind an der Seite der Bastion entsandt ... also kämpft! Und vernichtet die Legion! ... verstanden?"

Dann sah er wieder auf die Schlachtpläne vor sich und würdigte Nyâra keines weiteren Blickes ... das Gespräch war beendet.

Nyâra nickte und salutierte erneut bevor sie auf dem Absatz kehrt machte und Richtung Portal schritt ... sie wollte zurück an die Front.

Sie würde dem Befehl sich im Lager einzufinden nicht folgen ... wenn die Offizierin sie sprechen will, dann soll sie den Runenstein nutzen ... sie würde parat stehen ... bereit zum Kampf gegen die Legion.



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Beitrag vom 19.02.2017 - 14:16
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Elathariel ist offline Elathariel  
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Elathariel`s alternatives Ego
Als Elathariel viele Stunden später ins Lager schleichen wollte, wurde sie dennoch entdeckt und seufzte. Das Amt hatte zu viele Nachteile. In einer Nachtelfenarmee war es anders. Wenig Papyrus, viel Gemeinsschaft und Gehorsam. Doch hier regierte der Schreiberling, waren Berichte und Anforderungen das täglich Brot.

Sie wagte kaum die Barrakce zu betreten, wohl wissend der Stapel die da warteten, doch als sie es tat wunderte sie sich. Hier hat sich jemand zu schaffen gemacht! Unsicher, ob sie denjenigen auspeitschen oder befördern sollte, setzte sie sich an den aufgeräumten Schreibtisch und entdeckte den fein säuberlich aufgeschichteten Stapel Briefe, entdeckte eine Prioritätssortierung darin und danke Elune für diesen Adjutanten. Hoffentlich war es nicht der Wipfeltanz... die Schmach würde sie kaum verkraften.

Sie entdeckte den Illidaribrief und runzelte die Stirn. Zu fein zum Dienst zu erscheinen und doch unterstützend tätig sein wollen? Das ist ja wie Rosinen picken aus einer Soldatengrütze. Frechheit! Sie würde diejenige zur Rede stellen und verfasste einen entsprechenden Brief.





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Beitrag vom 20.02.2017 - 10:58
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Eoghan (Satará) ist offline Eoghan (Satará)  
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Eoghan (Satará)`s alternatives Ego
Als Eoghan Elathariel am nächsten morgen im Hof traf Salutierte er und machte sich innerlich gefasst auf das was jetzt kommt.

„Dem Licht zum Gruße Frau Offizierin, schön das ihr wieder im Lager verweilt. Ihr wart etwas lange auf Reise. Ich denke ihr habt bereits bemerkt das der Schriftverkehr sortiert wurde. Als Veteran wurde ich auch ein paar mal mit Offizierstätigkeiten wie der euren betraut. So nahm ich mich dem Problem der Schriften kurzerhand an. Seid versichert das die Vertraulichen Informationen welche dort liegen bei mir sicher sind.“

Er wartete kurz um Elathariel die Informationen verdauen zu lassen.

Danach fuhr er fort:

„Da wäre noch eine Sache die ihr wissen solltet. Eine gewisse Nyâra Schattenklinge von den Illidari ist ab sofort dieser Einheit unterstellt. Sie bat schriftlich darum nur in Kampfeinsätzen mit uns zusammen zu Arbeiten und ansonsten außerhalb des Lagers zu nächtigen und den Tag zu verbringen.
Ich habe den Illidari ein Schreiben zu kommen lassen in welchem steht, das dies nicht angebracht sei und diese bitte allein mit euch oder dem Kommandanten Shaw persönlich besprochen werden muss. Ihr findet den Brief und die Abschrift der Antwort in eurer Ablage. Dieser Schriftverkehr ist jetzt einige Tage alt und noch immer keine Antwort oder Reaktion. Ich würde vorschlagen sie Suchen zu lassen, zu Entwaffnen und vor ein Kriegsgericht zu stellen in welchem sie sich erklären kann.“





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Beitrag vom 24.02.2017 - 15:34
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Erneut waren Tage ins Land gezogen ... Tage des Kampfes, nicht Tage des Wartens wie es sich dieser Schreiberling von ihr gewünscht hatte ... und nicht ein einziges mal war sie durch den Runenstein zur Bastion gerufen worden.

Wurde sie tatsächlich einfach nicht gebraucht? Oder hatte die Offizierin den Runenstein vielleicht gar nicht erhalten?

Seufzend verfasste sie einen kurzen Brief.

Zitat

Geehrte Offizierin Eulensang,

Euer Schreiberling ließ meinem Kommandanten ein Pergament zukommen, in welchem er mich aufforderte mich in wenigen Tagen in Eurem Lager einzufinden, um mit mir zu reden.

Die von ihm gewählte Redewendung "In wenigen Tagen" lässt bei mir jedoch Fragen aufkommen.

Ich habe bereits Tage des Wartens in Eurem Lager verbracht um Euch die Nachricht meines Kommandanten persönlich zu überbringen ... Leider ohne Erfolg.
Und nun wird von mir erwartet, dass ich weitere Tage des Wartens auf Eure Anwesenheit in Eurem Lager verbringen soll?!

Ich habe Euch durch Kommandant Graumähne einen Runenstein übergeben lassen und hoffe, dass Ihr ihn auch erhalten habt.

Aktiviert diesen Stein so Ihr mich zum Kampfeinsatz an Eurer Seite wissen möchtet, oder auch, falls Ihr zu einem Gespräch bereit seid, und ich werde ohne Umschweife genau dorthin kommen, wo sich der Stein befindet.

Ich hoffe auf Euer Verständnis, dass der Krieg gegen die Legion jede Klinge erfordert, und mir, die ich mein Leben der Vernichtung der Legion gewidmet habe, keine Zeit lässt um Tage des Wartens in einem Lager fernab der Kampffront zu verbringen. Gerade Ihr, die Ihr offenbar selbst jeden Tag an vorderster Front das Blut unserer Feinde vergießt, werdet dies sicherlich verstehen.

Hochachtungsvoll

Nyâra Schattenklinge



Sie versiegelte den Brief und adressierte ihn an die Offizierin Eulensang und schrieb mit dicken Buchstaben das Wort "PERSÖNLICH" dazu. Dann übergab sie den Brief einem Boten und schickte diesen in das Lager der Grauen Wacht. Falls er niemanden der Bastion dort antreffen sollte, hielt sie den Boten an, das Schreiben an Kommandant Graumähne zu übergeben.

Dann nahm sie ihre Gleven wieder in die Hand und erhob sich ... eine Kampfeinheit war gerade im Aufbruch und wollte sich tief in die Vorhut der Dämonen stürzen ... und sie würde die Gelegenheit eines Kampfes ganz sicher nicht verpassen.



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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Tyshalea am 27.02.2017 - 16:50.
Beitrag vom 27.02.2017 - 16:41
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Tirahn ist offline Tirahn  
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Angelockt von dem Gespräch des neuen "Schreiberlings" schlurft Korscho auffällig unauffällig in Richtung Offiziersbaracke. Der kurze Blick hinein um das ihm wohlwollende Chaos zu betrachten, dass er der Eulensang aufhalste, lies kurzzeitig erstarren. "Beim Licht.... das ist es ja übersichtlich! *zwergisch* So ein böder Mist, muss der sich denn da einmischen?"

Er strich sich gedankenverloren durch den Bart als sein Blick auf den gerade ankommenden Boten traf. "Heda Bursche! Was drückst Dich hier rum? Haste nix anderes zu tun?" herrschte er ein einem scharfen Ton den armen Tropf an. Als der Bote etwas kurz stuzte und den Brief aus seiner Tasche hervor kramte, und was für die Bastion und Eulensang stammelt, riss ihm Korscho den Brief aus der Hand. "Passt, Bastion biste richtig und ich bin der Lageroffizier." Den Widerspruch des Botens lies er gar nicht zu "los geh in Küche und hol Dir was zu Essen. Ich hab auch nen Brief zur Zustellung."

Der als persönlich für die Offizierin Eulensang addresierte Brief verschwand schnell und geschickt in der Tasche des Zwerges. Als kurze Zeit der Bote mit kauenden Backen wieder vor dem Zwerg stand, meinte dieser nur kurz angebunden: "Das hier muss ganz dringend und eilig zum OKA nach Sturmwind. Gib das niemand anderen als den Kupferspreng. Und nun eile Dich!"







Trinkt mehr Portwein! Mehr Fässer für Whisky!
Beitrag vom 27.02.2017 - 20:43
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Tyshalea ist offline Tyshalea  
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Tyshalea`s alternatives Ego
Als der Bote am Folgetag erneut im Lager der Illidari auftauchte und Nyâra ihn erblickte, fragte sie ihn auch sogleich, ob er jemanden von der Bastion angetroffen hätte.

Der junge Bote nickte und erzählte von dem zwergischen Lageroffizier, welcher ihm den Brief buchstäblich aus den Händen gerissen, und ihn dann in die Küche geschickt hatte um sich zu stärken. Schlußendlich war er von selbigem Zwerg nach Sturmwind zum OKA geschickt worden um dort eine Nachricht an einen gewissen Kupferspreng zu übergeben.

Nyâra nickte verstehend und dankte dem jungen Boten mit einem kleinen Beutel Münzen für seine guten Dienste. Sie würde also abwarten wann sie von der Offizierin gerufen werden würde, schließlich würde der Lageroffizier das Pergament sicherlich umgehend an die Offizierin weiter leiten.



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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Tyshalea am 28.02.2017 - 14:21.
Beitrag vom 28.02.2017 - 14:20
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