Die Bastion - Ein Blick in's Verderben - Rekrutenprüfung Szatu Kal'Nor
Start Suchfunktion
3927 Beiträge & 504 Themen in 6 Foren
Keine neuen Beiträge, seit Ihrem letzten Besuch am 16.01.2018 - 10:40.
  Login speichern
Forenübersicht » Bastionsvorhof » Geschichten und Erlebnisse » Ein Blick in's Verderben - Rekrutenprüfung Szatu Kal'Nor

vorheriges Thema   nächstes Thema  
3 Beiträge in diesem Thema (offen) Seiten (1): (1)
Autor
Beitrag
Szatu Kal'nor ist offline Szatu Kal'nor  
Ein Blick in's Verderben - Rekrutenprüfung Szatu Kal'Nor
178 Beiträge
Szatu Kal'nor`s alternatives Ego
Steht die Zukunft bereits fest? Sind wir Sklaven unseres Schicksals? Und selbst wenn, liegt darin nicht auch ein Trost?

Aber wenn kein Trost, dann doch Mut? Denn Mut ist es, den die Orks des blutenden Auges suchen. Die Grünhäute opfern in einem dunklen Ritual ein Auge, um einen Blick auf ihr persönliches Verhängnis zu werfen.

Ob sie darin die unausweichliche Zukunft sehen, oder nur eine von Dämonen pervertierte Vision erhalten, so muss der gewährte Ausblick wohl doch oft zutreffen. Andernfalls wäre sicher auch solch stumpfsinnigen Wesen wie den Orks die Lust an dieser Praktik bereits vergangen.

Wie dem auch sei, lasst uns hoffen, sie haben alle ihr Ende in diesem Krieg durch die Hand der Queldorei Allianz gesehen. Doch die grüne Pest völlig zu vernichten wird sicher ein immerwährender Traum bleiben. Ein Ork jedoch weiß mit Sicherheit, dass wir kommen: Kilrogg!
Zur Jagd auf Kilrogg, den Häuptling des Blutenden Auges, bedurfte es minuziöser Nachforschungsarbeit.
Als ausführendes Organ des SI:7 erhielt die Bastion daher am 11. Tag des 11. Mondes den Auftrag, Informationen über Kilroggs Standort herauszufinden.

Wir sammelten uns in voller Einsatzstärke zur Musterung Besprechung auf dem Hof der Garnison, wo uns Offizierin Tonje Inu unterstützt durch Satará Donneraxt den Einsatz verkündete.



Als ein Einsatz vom SI:7 wurde natürlich auch diese Operation unter strenger Geheimhaltung angegangen. Zur Tarnung sowie im Nebenzweck wurde , entgegen Rahlegs Vermutungen, die Aktion als Aufklärungseinsatz über die Nachschublinien vom Portalhafen zur Löwenwacht klassifiziert.
Unsere Einheit macht sich dementsprechend mit dem typisch überschwenglichen Elan ans Werk.



Der Großteil des Entsatzes nutzte den neuen Garnisonshafen um per Schiff mit einer schlagkräftigen Truppe direkt am Portalhafen anzulegen und im Ernstfall einen Brückenkopf sichern zu können.
Mir hingegen wurde die Aufklärung des Weges von der Löwenwacht zum Hafen aufgetragen.
In vollem Vertrauen auf meine Fähigkeiten, wurden mir nur die Druidin Elathariel Eulensang, welche seit langem an keinem Feldeinsatz mehr teil hatte, sowie zur Unterstützung Frau Offizierin Donneraxt zugeteilt.

Mir wurde die Entscheidungsfrage gestellt, ob wir in Einheitsfarben oder namenlos in die Schlacht ziehen sollten, was natürlich keine Frage ist. Schon die große Schildwache Miaven Sturmvogel schrieb in Ihrem Diktat der Kriegskunst dem Feldzeichen eine imense Bedeutung zu. So dient es den eigenen Truppen als Erkennung und dem Feind als Abschreckung, vor allem wenn es so berühmt ist wie der weiße Turm auf schwarzem Grund. So kam es nun das ich anordnete in vollen Einheitsfarben in den Kampf zu ziehen um auch weiterhin Angst und Schrecken unter den Orks zu verbreiten.



Als kampferprobter Queldorei ist es für mich natürlich kein Problem auf verborgenen Pfaden ungesehen an Orktruppen vorbei zu schleichen.
Auch ist die Geheimhaltung für Elfen natürlich kein Problem, entgegen so quatschsüchtiger Völker wie Menschen oder Gnome, woher nun
Unter Rücksichtnahme auf meine unerfahrenen Begleiter wählte ich aber weitgehend die Hauptstrasse bis zum ummauerten Aufgang.
Dieser Aufgang ist nach wie vor eine Todesfalle, gespickt mit Artellerie und Orktruppen und könnte im zweifel nur von einem großen und vor allem schnellen Sturmangriff genommen werden.
Dahingehend muss ich leider berichten, dass der einfache Nachschubweg über den Hafen nach Löwenwacht weiterhin blockiert ist.
Von hieran war ich nun doch gezwungen meine beiden Frauen in die Wildnis zu führen und einen Weg zum Hafen zu finden.



Wir schafften es auch ungesehen durch den Dschungel, trotz dessen Frau Eulensang sich meiner Erinnerung nach immer wieder im Anblick der Natur verlor und hin und wieder zurück blieb.
An der Talsole vom Dschungel zum Hafenbecken liegt noch ein kleines Orkdorf, welches allerdings halb verlassen ist. Ein Durchstehlen war hier problemlos möglich.



Ich empfehle an dieser Stelle einen Nachschubweg durch den Dschungel zu schlagen und das Orkdorf auszuradieren. Dies ist sicher mit etwas Mühe verbunden, verkürzt allerdings den Weg zur Löwenwacht und reduziert den strategischen Wert der Artelleriefestung zur Bedeutungslosigkeit.

Der Weg zum Hafen ist danach zwar ungeschützt, allerdings auch frei von Feindaktivitäten.
Wir trafen also kurz darauf auf den Rest der Einsatztruppe zur Berichterstattung.







http://www.wowwiki.com/Darnassian
http://diealdor.wikia.com/wiki/Die_Aldor_Wiki


Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zuletzt von Szatu Kal'nor am 23.11.2015 - 22:20.
Beitrag vom 22.11.2015 - 13:07
Diesen Beitrag melden   nach weiteren Posts von Szatu Kal'nor suchen Szatu Kal'nor`s Profil ansehen Szatu Kal'nor eine private Nachricht senden Szatu Kal'nor`s Homepage besuchen Szatu Kal'nor zu Ihren Freunden hinzufügen zum Anfang der Seite
Szatu Kal'nor ist offline Szatu Kal'nor  
178 Beiträge
Szatu Kal'nor`s alternatives Ego
Während nun diverse Truppenteile mit Baden beschäftigt waren, gab ich den Offizieren in gewohnt mitlitärischer Präzision meinen Bericht über die Versorgungslinie.

Hierrauf traten wir gesammelt an und erhielten nun die Einweisung in den wahren Zweck der Mission: Die Beschaffung von Informationen über den Führer des Blutenden Auges.
Hierbei zahlte sich meine ständige, gute Vorbereitung auf den Feind aus und ich konnte die Truppe mit zusätzlichem Wissen versorgen.




Auch wenn ich eingangs dem verwirrenden Vortrag der Leitung nicht folgen konnte, wurde das Mißverständnis geklärt und ich brachte meine Notizen aus dem Buch der Waldläuferin Weidenwind zu Gehör, welche die Gewohnheiten der Orks studiert hatte.
Die Informationen über die abartigen Praktiken des Feindes stießen naturgemäß auf starke Ablehnung in der Truppe, doch würde der Feind sich an zivilisierte Normen halten, wäre er sicher nicht der Feind. Auch ist wohl die Frage die sich daraus ergibt, ob man mit Orks in Gemeinschaft leben könnte, rein philosophischer Natur und stellt sich im echten Leben nicht. Man sollte festhalten, dass Orks immer lebensfeindliche Monster sind und nur Ihre völlige Ausrottung zur Heilung dieser Welt beitragen könnte. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Menschen einst nicht zur Internierung gegriffen hätten, doch kann man ihnen wohl keinen Vorwurf machen, erkennen Sie sich doch wohl zu einem gewissen Teil selbst in diesen Wesen wieder?

Nach Bestätigung und Anerkennung meiner Leistung wurde mir die Führung des Einsatzes abgetreten, welche ich natürlich sofort übernahm.




Bezeichnender Weise liegt das Stammesgebiet des Blutenden Auges direkt hinter und um das zerstörte Dämonenportal. Doch dies sollte kein Hindernis für die Bastionstruppe unter meiner Führung sein.
Wir konnten die Strecke vom Hafen zum Portal beinah ungestört vornehmen und nebenbei einige Ohren der Feinde sammeln. Mit 3,60 Goldstücken pro Ohrenpaar ergibt dies à 10 Paare pro Trophäenkette im Moment einen Kurs von guten 36 Goldstücken, welche entsprechend der Selbstversorgungsvorgabe nach Abzug der Kosten für Trocknung und Verarbeitung mit einem Gewinn von rund 20 Goldstücken in die Kriegsanstrengungen investiert werden. Beispielsweise sind gewisse Basisleistungen im Gasthaus von Goldhain bereits mit 12,80 Goldstücken abgegolten.

Wir lagen also gut auf Kurs und erklommen kurzerhand den Portalsockel. Hinter dem Portal beginnt direkt feindliches Gebiet, was durch einen Bunker mit einem mächtigen Ork gesichert wird wurde.
Ich setzte unsere Jägerin und ihr Tier zur Rückendeckung ein, während mir eröffnet wurde, dass ich allein mit dem Ork kämpfen sollte.




Nach den weisen Überlegungen des Oberkommandos würde ein Einzelkampf die Moral des Feindes stärker treffen, womit ich sofort konform ging. Ein guter Anführer muss hin und wieder auch seine Fähigkeiten unter Beweis stellen, damit die Truppe ihm folgt.




Trotz meiner schieren Überlegenheit und genug Chancen sich zu ergeben wollte das Monster nicht kooperieren. Ich war daher gezwungen seine Ohren zu nehmen und weiter ins Feindesland vor zu dringen.



Ich möchte anmerken, dass diese Ohren zum Verkauf stehen. Ein Sonderangebot: Häuptlingsohrenkette mit Mondsteinen für lächerliche 78 Goldstücke Startgebot. Bitte senden Sie ihr Angebot an „Die Bastion“ Draenor – Feldposten dB, Postaustausch SI:7, 007 Sturmwind, zu Händen S. Kal'nor. Jetzt nur für kurze Zeit! Ihre Kollegen, Freunde und Verwandte werden sie staunend beneiden! Für nur 19,90 Goldstücke erhalten Sie ebenfalls ein Echheitszertifikat mit Signatur des Herstellers. „Trophähenhandel Sternenhimmel; Registernummer: 818181 Darnassus Überdimensionalseehandelsabkommensregister (DÜDISHAR).“

Die Landschaft hinter dem Portal wirkt wie ein Kessel der Verdorbenheit. Der Boden fällt hin zu einer großen Senke ab, was mich veranlasste am Rand auf höherem Gelände vorzustoßen.
Meine Wahl war, wie bisher auch, fehlerfrei, denn wir konnten uns ausgezeichnet den Rückweg frei halten und sogar ein verdorbenes Ritualfeuer frei räumen und mit dem Blut seiner Betreiber löschen.

Unter der Annahme, dass die Häuptlinge und Champions des Stamms Hinweise auf Kilrogg Totauges Aufenthaltsort haben, blieb noch ein Ziel. Tief im Gebiet der Dämonenbrut warte es an einem vor altem Blut stinkenden Schrein auf sein Schicksal. Mich!



Der Kampf war brutal und in guter alter Duellmanier von mir im Alleingang bestritten. Unsere Jägerin Laandra sicherte den Rückweg ab, während der Rest des Gefolges paralisiert vor Furcht der Schlacht der Titanen beiwohnte. Das Monster war ein Muskelberg im wahrsten Sinne des Wortes und mit bestialischen Faustwaffen bewaffnet sowie wahnsinnig vom Blutgeruch überall um uns herum. Ich tanze mit ihm minutenlang den Tanz des Todes, immer an der Schwelle zum Verhängnis. Ein Fehltritt in der matschigen Brühe und es wäre aus gewesen. Doch ein Nachtelfenkrieger macht solche Fehler nicht und so blutete das Monster langsam aber sicher aus. Von einem Treffer zum nächsten schwand seine Stärke dahin. Am Ende lag das Ungetüm im schaumigen Rostrot des blutigen Schreins und verlor seine gewaltigen Ohren an den wahren Krieger in diesem Kampf.



Eine Befragung dieser Bestie war undenkbar und leider hatte diese auch keine Hinweise bei sich. Doch aufgrund der weisen Entscheidung des Oberkommandos für Duelle, lockte dieser Zweikampf einen kleineren, schächeren Ork an, welche uns vom Schrein herab anrief.
Kurzerhand nahmen wir ihn gefangen und konnten ihm die Angst vor dem Tod in den dumpfen Schädel prügeln.



Nach kurzem Verhör und der Behauptung er könne in die Zukunft sehen, was mit Sicherheit nur eine Ablenkung darstellen sollte, konnten wir ihm einen Brief entreißen, welcher Anweisungen und den Standort von Totauge enthielt.



Leider versuchte der Ork zu fliehen, wodurch wir gezwungen wurden ihn zu töten.

Anmerkung: Ich habe die Ohren nicht genommen, da sie einfach zu klein waren und sicher niemand die Ohren eines Feiglings kaufen möchte. Qualität ist ein Eckpfeiler der Souvenirbranche.

Der Einsatz war erfolgreich und die Truppe kehrte zur Nachbesprechung zurück in die Garnison.
Erstmals fand die Besprechung im Offizierssaal statt. Ein jeder war hier eingeladen sich ruhig hin zu setzen und nichts anzufassen. Leider störte Frau Eulensang diese Ruhe und kramte in Geschäftsunterlagen herum die sie nichts angingen. Offizierin Inu konnte dies aber wie gewohnt in moralisierender Weise mit einem kleinen Explosivgeschoss unterbinden.
Ich wies bei dieser Gelegenheit daraufhin, dass Kilrogg in der Höllenfeuerzitadelle sitzt und in drei Tagen Verstärkung erwartet. Dies wurde ordnungsgemäß zu den Akten genommen und mir die Aufgabe übertragen diesen Bericht an zu fertigen. Dies sei hiermit vollendet und eingereicht.



Mögen uns die Sterne leuchten.

Szatu Kal'Nor







http://www.wowwiki.com/Darnassian
http://diealdor.wikia.com/wiki/Die_Aldor_Wiki


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Szatu Kal'nor am 24.11.2015 - 23:31.
Beitrag vom 23.11.2015 - 22:19
Diesen Beitrag melden   nach weiteren Posts von Szatu Kal'nor suchen Szatu Kal'nor`s Profil ansehen Szatu Kal'nor eine private Nachricht senden Szatu Kal'nor`s Homepage besuchen Szatu Kal'nor zu Ihren Freunden hinzufügen zum Anfang der Seite
Szatu Kal'nor ist offline Szatu Kal'nor  
178 Beiträge
Szatu Kal'nor`s alternatives Ego
OOC:

So, nochmal vielen Dank, auch wenn es etwas gedauert hat mit dem Bericht, aber ich finde er ist ganz unterhaltsam geworden.
Ich möchte hier auch nochmal Danke für das Event sagen, es hat mir richtig Spass gemacht.

:D



http://www.wowwiki.com/Darnassian
http://diealdor.wikia.com/wiki/Die_Aldor_Wiki
Beitrag vom 23.11.2015 - 23:51
Diesen Beitrag melden   nach weiteren Posts von Szatu Kal'nor suchen Szatu Kal'nor`s Profil ansehen Szatu Kal'nor eine private Nachricht senden Szatu Kal'nor`s Homepage besuchen Szatu Kal'nor zu Ihren Freunden hinzufügen zum Anfang der Seite
Baumstruktur - Signaturen verstecken
Seiten (1): (1) vorheriges Thema   nächstes Thema

Gehe zu:  
Es ist / sind gerade 0 registrierte(r) Benutzer und 16 Gäste online. Neuester Benutzer: Whý
Mit 5077 Besuchern waren am 06.02.2016 - 06:41 die meisten Besucher gleichzeitig online.
Alles gute zum Geburtstag    Wir gratulieren ganz herzlich zum Geburtstag:
Ceralia Nefrolux (32)
Aktive Themen der letzten 24 Stunden | Foren-Topuser